Die neue Art zu Unterrichten?

In der letzten Ringvorlesung stellte Professor Idel uns mit dem individualisierenden Unterricht eine Alternative zum Frontalunterricht vor. Eine Art von Unterricht, welche von der Gesellschaft immer mehr gefordert wird. Er stellte uns das Konzept der GSM als bereits bestehendes, individualisiertes Unterrichtskonzept vor. Der Unterricht an der GSM wird von vielen individuellen Projekten getragen, die an die Leistungsfähigkeit der SuS angepasst sind. Außerdem bearbeiten die SuS nur selten dieselben Aufgaben zur gleichen Zeit, da sie über einen individuellen Wochenplan verfügen, den sie in freier Zeiteinteilung bearbeiten können.

Diese Form von Unterricht ist laut Herrn Idel zwar ein sehr interessanter neuer Weg, allerdings nicht die Lösung aller Probleme. Gerade bei der Vergleichbarkeit der Ergebnisse besteht hier ein großes Manko.

Ich halte individuellen Unterricht für ausgesprochen wichtig, da nicht nur die Leistungsfähigkeit und der Leistungsstand eines jeden SuS individuell sind, sondern auch die persönlichen Interessen und die Art zu Lernen. Individueller Unterricht sollte allerdings auch nicht als Allzwecklösung gesehen werden, da es, gerade in den Hauptfächern, wichtig ist, alle SuS auf ein ähnliches Leistungsniveau und einen ähnlichen Wissensstand zu bringen.

In Anbetracht des in naher Zukunft stattfindenden Praktikums würde mich sehr interessieren, welche SuS effizienter Arbeiten: die SuS mit Wochenplan oder die SuS ohne Wochenplan. Des Weiteren würde mich sehr die persönliche Meinung der SuS Interessieren, die schon individuellen Unterricht und Frontalunterricht erlebt haben und einen entsprechenden Vergleich ziehen können. Außerdem interessiert mich, was sich durch individuellen Unterricht im Arbeitsalltag der LuL verändert hat.