Abschlussreflektion

Zu welchem Schluss ist mein Lernprojekt gekommen?

Ich stecke noch mitten drin in meinem Lernprojekt „Hausarbeit“. Die heiße Phase beginnt bald. Eine grobe Gliederung steht bereits, die meisten Bücher sind gelesen und zusammengefasst. Sogar ein Kapitel ist schon als Rohfassung fertig gestellt. Meinen Zeitplan konnte ich einigermaßen einhalten. In den nächsten Tagen möchte ich diesen nocheinmal überarbeiten und konkretisieren. So bekomme ich selbst Klarheit über meinen Arbeitsprozess. Ich denke, dass ich mein Lernprojekt rechtzeitig abschließen können werde, da ich früh angefangen habe.

Welche Methoden und Werkzeuge haben mir konkret für mein Lernprojekt geholfen?

Besonders hilfreich waren Methoden zum Zeitplan- und Aufgabenlisten erstellen. Ich arbeite nun kontinuierlich mit RememberTheMilk, um auch keine Zwischenaufgabe zu verbessern. Außerdem könnten mir die Tipps zu den Schreibblockarden hilfreich sein (ich hoffe aber, dass es nicht soweit kommt, dass ich eine Schreibblockarde bekomme). Einige der vorgestellten Suchmethoden (google scholar) kannte ich vorher noch nicht und werde sie nun häufiger verwenden. Außerdem habe ich viele Ideen mitgenommen. Ich würde gerne weiterhin die Fortschritte meines Lernprojektes in meinem Blog dokumentieren. Leider fehlt mir hierzu aber die Zeit. Außerdem würde ich gerne ein ePortfolio anlegen. An dieser Stelle hätte ich mir noch mehr Anleitungen und Aufgaben gewünscht, die den Grundstein für ein Portfolio legen.

Welche Methoden und Werkzeuge sind für mein Studium generell nützlich?

Die meisten der vorgestellten Werkzeuge haben meinem Lernprojekt nicht genützt, dafür aber meinem Studium insgesamt. Viele Methoden zum Kolaborativen Arbeiten und zum Lernen von Stoff (planet-tmx) verwende ich nun. Mit Etherpad habe ich beispielsweise ein Referat in der Gruppe vorbereitet, dass wir dann mit Prezi vorgestellt haben. Ich habe viele neue Tools gelernt, die mir weiterhelfen.

Würde ich das Modul weiterempfehlen?

Ja, auf jeden Fall. Es ist schön, so selbst bestimmt zu arbeiten und sich selbst auszusuchen, wann man etwas wo machen will. Gerade für Erstsemestler sind die Werkzeuge und Methoden sehr hilfreich. Vielleicht müsste die Veranstaltung in der O-Woche stärker beworben werden.

Noch ein paar Vorschläge zum Schlus…

Die Methoden und Tools haben sich hauptsächlich auf Lernen und Zusammenarbeiten bezogen. Vielleicht könnte man für das Lernprojekt einige Vorgaben machen, damit es einen stärkeren Bezug zwischen Tool und Projekt gibt. Außerdem ließ die Tonqualität oft zu wünschen übrig (Knacken und Knarzen im Hintergrund). Die Teilnehmer sollten stärker dazu ermutigt werden, auf anderen Blogs zu kommentieren.

Facebook-Freunde = wahre Freunde?

Würde ich alle meine Facebookfreunde wie meine „realen“ Freunde behandeln, hätte ich ganz schön zu tun. Aktuell zählt Facebook 509 Personen, mit denen ich befreunder bin. Das würde bedeuten, sich mit 509 Leuten mal eben auf einen Kaffee treffen. Schließlich möchte man zu seinen Freunden auch wirklich Kontakt pflegen. Man möchte wissen, was so los ist, wie es der Person geht. Nehmen wir einmal an, ich möchte jeden Freund zumindest einmal im Monat treffen, um eine gute Freundschaftsbeziehung aufrecht zu erhalten. Das wären dann 509 Treffen in 30 Tagen, also etwa 17 Treffen am Tag. Ich wäre also gute neun Stunden mit Kaffee trinken beschäftigt und hätte doch nur 30 Minuten Zeit für jeden – etwas unpraktikabel. Hinzu kommt, dass nicht alle „Freunde“ aus Bremen kommen, nicht mal auf Deutschland begrenzt sich mein virtueller Freundeskreise. Nicht nur das Zeitbudget würden leiden, sondern auch viel Geld für Reisen und Fahrtkosten draufgehen.

Wie man vielleicht merkt, ich mache einen Unterschied zwischen Facebookfreunden und „realen“ Freunden. Meine „realen“ Freunde sind diejenigen, mit denen ich mich regelmäßig treffe. Sei es zum Frühstücken, zum Filmabend oder zum Weggehen. Das sind die Personen, die ich als engere Bezugspersonen bezeichnen würde. Mit ihnen kann ich über die verschiedensden Dinge, ernste und traurig sowie lustig und erfreuliche Dinge sprechen. Das würde ich nicht mit jedem Facebookfreund tun.

Facebook hat eine andere Funktion als die realen, echten Freundschaften. Natürlich sind auch meine „realen“ Freunde in meiner Facebookliste aufgeführt. Dort machen sie jedoch nur einen kleinen Teil aus. Den größeren Teil bilden Menschen, die ich „kenne“ und die mir größten Teils sympathisch sind. Kurzum diejenigen, mit denen ich in Kontakt bleiben möchte. Da sind zuerst einmal Personen, mit denen ich zusammen in der Schule war. Meine alte Klasse zum Beispiel hat eine Gruppe gegründet, in der jeder hin und wieder berichtet was er so macht. Das ist mal ganz interessant, sonst habe ich mit den Personen aber nicht viel zu tun. Neben dieser Personengruppe sind viele Menschen in meiner Liste, die ich auf Workshops und Seminaren kennen gelernt habe und mit denen ich hin und wieder Nachrichten austausche. Ähnliches gilt für Arbeitsgruppen und Projekte, in denen ich gerade aktiv bin. Auch einige (wenige) Verwandten befinden sich in meiner Liste sowie natürlich viele Komillitonen.

Spannend ist in diesem Zusammenhang aber die Frage, was es bedeutet eine Freundschaftsanfrage nicht anzunehemen. Mir sind jene Menschen suspekt, die nach drei gewechselten Worten eine Freundschaftsanfrage versenden. Ich kenne diesen Menschen doch nicht mal richtig. Hin und wieder habe ich jedoch erlebt, dass einige Menschen sehr empfindlich reagiert haben, nachdem ich ihrem Hinweis, ich soll doch bitte die Anfrage beantworten, nicht nachgekommen bin.

Neue Werkzeuge braucht das Projekt

Eins vorweg: Ich bin begeistert von planet tmx zum Kärtchen abfragen. Ich habe mehrere der vorgestellten Programme angeschaut und dann bei diesem Programm hängen geblieben. Keine kostenpflichtigen Versionen und keine Kartenbegrenzung – super!

Aber nun zu meinen Lernprojekt: Ich muss weder etwas auswendig lernen, noch die Ergebnisse später präsentieren. Deshalb sind die Werkzeuge leider ziehmlich sinnlos, was mein Projekt betrifft. Würde ich aber eine Präsentation halten müssen, würde ich Prezi wählen. Nach kurzem Herumgeklicke habe ich mich in die Bedinung eingefunden und eine Mini-Probepräsentation (siehe screenshot unten) erstellt. Vor allem die Rein- und Rauszoomfunktion hat es mir angetan. Das Programm ist endlich mal etwas Neues im Vergleich zu Powerpoint. Natürlich gibts ein paar Nachteile: Der Gestaltungsspielraum ist nicht ganz so groß, als würde ich Masterfolien bei Powerpoint erstellen. Dafür ist die Bedinung einfach,

Hier ein Blick auf meine erste Probepräsentation:

Die blauen Kästen stellen jeweils die einzelen Slides dar.

Was das Internet von mir weiß

Das Sich selbst googlen hat immer auch etwas gruseliges. Vielleicht gibt es ja doch irgendetwas, das man selbst nicht mehr weiß, das Internet hat es aber noch nicht vergessen.

Ich war von meinem goggle-Ergebnis überrascht. Gibt man meinen Namen ein, findet man ganze 10 Seiten mit Einträgen. Das ich so viele Treffer erziele, hätte ich nicht gedacht. Allerdings ist das meiste eher unproblematisch. Neben den typischen Anbietern, die Telefonnummern und Mailadressen zu Namen suchen (meine Einträge waren leer), finden sich nur positive Referenzen. Einige Artikel, die ich für Onlinemagazine geschrieben habe, eine Dokumentation von einem Experiment, Protokoll von Stadtratsitzungen, bei denen ich anwesend war und ziehmlich viele Einträge der Frankfurter Buchmesse, da ich dort für einen Artikel geehrt worden bin.

Zusammenfassend fand ich es eher schwierig, kritisch Punkte zu finden. Das könnte auch daran liegen, dass ich versuche, nur „positive“ Spuren im Web zu hinterlassen. Bis her ist mir das scheinbar auch ganz gut geglückt. Zwei problematische Ergebnisse habe ich dann aber doch gefunden: Zum einen wusste ich gar nicht, dass einige Foren bei google zu finden sind. Ich bin bei meinen Suchergebnissen auf das Forum von Couchsurfing gestoßen und auf ein Forum für Schülervertreter, in dem ich vor Ewigkeiten einen Beitrag gepostet habe. Ansich sind die Inhalte nicht „schlimm“, allerdings kann man daraus auf einige Dinge schließen, die mich interessieren und die ich so mache. Würde ich die Foren intensiver nutzen, ließe sich daraus bestimmt ein ziehmlich genaues Interessenprofil erstellen.

Mein zweiter Treffer, der mich überraschte, war gleich der erste. In meinem Hauptblog habe ich nirgendwo meinen Namen hinterlegt oder ähnliches. Trotzdem erscheint er ganz oben auf der Liste. Warum das so ist, kann ich mir nicht erklären.

Gemeinsam arbeiten bei der Hausarbeit

Im ersten Moment schien es mir etwas befremdlich bei der Hausarbeit gemeinsam zu arbeiten. Schließlich gelten abschreiben und Co. zu Recht als Täuschungsversuch. Nach längeren Überlegungen habe ich aber die Vorteile von EtherPad zu schätzen gelernt.

Mein Hausarbeitsthema fällt in einen Themenbereich, Koalitionen, den einige andere auch gewählt haben. Wir haben uns also zur Unterstützungsgruppe zusammengeschlossen. Zwischen Quellengewirr und Literaturknappheit (da alles ausgeliehen) wurde uns klar, wir brauchen eine Plattform, auf der wir unsere Quellen der Gruppe zur Verfügung stellen können. Da kam mir die Vorstellung von Etherpad sehr gelegen. Ich arbeite zwar schon länger mit Google Docs, habe jedoch jemanden in der Lerngruppe, der mit Google auf Kriegsfuß steht – also musste eine Alternative her. Etherpad eignete sich nicht nur von der recht einfachen Bedinung gut zur Zusammenarbeit. Man kann das Programm auch über einen eigenen Server laufen lassen, was unser Googleproblem schnell löste. Wir haben nun eine ansehliche Quellensammlung zu verschiedenen Aspekten von Koalitionen erstellt und gleichzeitig eine Minitauschbörse für die benötigte Literatur gebildet.

Kultur auf Raten?

Immer wenn die Diskussion rund um die Internetpiraterie wieder in Gang kommt, sucht man nach Möglichkeiten, Mediengesellschaften vor drohenden Verlusten durch die Internetgemeinde zu schützen. Ganz oben auf der Lösungsliste steht die Kulturflatrate. Die Idee: Jeder Nutzer eines Breitbandanschlusses zahlt eine monatliche Pauschale, die dann anteilig auf die Medienbranche umgeteilt wird. Im Idealfall übernehmen die Provider diese Aufgabe.

Auf den ersten Blick scheint eine Flatrate eine unkomplizierte Lösung, sieht man von dem unglücklich gewählten Namen ab (wer möchte schon Kultur auf Raten?). Kein Internetnutzer kann mehr für seine Downloads verklagt werden und die Künstler (oder sollte man lieber sagen die Medienindustrie?) kommt zu ihrem Gewinn. Die Provider zeihen das Geld von ihren Kunden ein, eine neue Institution müsste man also nicht einrichten. Bei so viel Vorteilen lohnt es sich doch einmal genauer hinzuschauen.

Nicht jeder Internetnutzer läd gleich viel herunter. Wie also soll ein Betrag festgelegt werden, den alle Nutzer zahlen müssen? Ist es gerecht, wenn der 60 Jährige Silver-Surfer genauso viel Zahlen muss, wie der Stundent, der sich alle Album um Album aus dem Internet zieht? Vor allem stellt sich aber die Frage; Wer kann den Downloadkonsum abschätzen und daraus eine Pauschale berechenen? Viele offene Fragen, die nicht ganz einfach zu klären sind stehen dem Projekt also entgegen.

Eine Kulturflaterate würde zunächst einmal den Künstlern zu Gute kommen, die für große Konzerne arbeiten, die sich mit den Providern vernetzen können. Für die Großen der Musikindusitrie ist es recht einfach, an „ihr“ Geld zu kommen. Was aber machen die kleinen Unternehmen (die es gerade in der Indiebranche zu Hauf gibt)? Haben die einfach Pech gehabt. Gibt es eine zentrale Institution, die alle Unternehmen registriert und ihnen Geld zuteilt? Das bringt uns gleich zu einem weiteren Problem. Gesetzt den Fall es gäbe eine solche Insitution müsste sie mit gewissen Befügnissen ausgestattet sein, die an einer Stelle, z.B. in Form eines Gesetzes, festgeschrieben werden müssen. Gegenwärtig werden Gesetze in Deutschland durch Parlament oder Regierung eingebracht und vom Parlament beschlossen. Das bedeutet gleichzeitig, dass auch nur Gesetze für Deutschland gemacht werde können. Wie bei allen anderen Gesetzesvorschlägen auch, die das Internet betreffen, steht dem ein weltweites Konstrukt entgegen. Das Internet beschränkt sich nunmal nicht auf ein Staatsgebiet und macht vor Ländergrenzen nicht halt. So kann der Server, der die gedownloadete Musik speichert in Florida stehen, während der Sänger Deutscher ist aber bei einem internationalen Unternehmen unter Vertrag steht. Kann man hier verlangen, nur von den deutschen Nutzern Geld einzuziehen? Und wo sollen die Grenzen der „deutschen“ Dateien gezogen werden?

Selbst wenn man diese Fragen der Umsetzung lösen kann, gibt es immernoch einen zentralen Aspekt: das Urheberrecht. Das „Schlimme“ an der Piraterie ist in meinen Augen nicht, dass Unternehmen finanzielle Einbußen verzeichnen. Viel mehr wird der Künstler, Autor oder Schaffer hinter dem Werk nicht mehr gewürdigt. Der Gedanke des Urheberrechts beinhaltet auch den Gedanken, dass derjenige, der etwas geschaffen hat, dieses Objekt auch mit seinem Namen versehen darf. Jeder andere, der es weiterverwenden will, muss den Urheber ersteinmal fragen, ob er damit einverstanden sind. Schließlich sind Idee und Umsetzung sein Eigentum. Das Werk gehört dem Künstler wie ein Gegenstand, den er möglicherweise gekauft hat. Eine Kulturflaterate kann zwar die finanziellen Verluste kompensieren, eine Achtung des Urheberrechts und somit des Werks eines Künstlers erreicht man damit nicht.

Diigo

Ich habe Diigo ausgewählt und gleich mal auf mein Lernprojekt angewendet. Genauer gesagt, habe ich einige Artikel zur schwarz-grünen Regierung in Hamburg gefunden, die ich mit dem Tool bearbeitet habe. Mein Fazit: Diigo lässt sich sehr gut verwenden, um wissenschaftliche Artikel im Internet zu bearbeiten.

Diigo speichter meine Markierungen auf den Websiten – ich bin total fasziniert davon. So kann ich auch ohne Notizbuch (z.B. im Zug) wichtige Dinge markieren und später zu hause bearbeiten. Ich kann auch direkt auf der Website meine Kommentare zum Text eingeben. Mache ich den PC später wieder an, ist alles gleich da, wenn ich auf die Seite gehe.

Besonders hilfreich ist auch, dass diigo auf dem cloud-Konzept beruht. Ich kann also am PC in der Bib alle Markierungen aufrufen, nachdem ich mich bei Diigo eingeloggt habe. Ich arbeite oft spontan zwischen den Vorlesungen zu meiner Hausarbeit und habe nicht immer meine Laptop dabei. Endlich hinter mich das nicht mehr daran, weiterzuarbeiten (meist lief alles auf ein riesiges Zettelchaos hinaus).

Allerdings hat diigo auch einen kleinen Nachteil zu verzeichnen. Ich finde es sehr unübersichtlich, drei verschiedene Bookmarktools zu nutzen und habe mich daher für read it later entschieden. Ich würde die Seiten, auf denen ich etwas markiert habe, gerne einer Read it later-Liste hinzufügen, optimalerweise passiert das gleich automatisch. Soweit ich weiß sind die beide Programm jedoch nicht kompatibel.

Selbstdarstellung oder Informationsmedium – über das Bloggen

Seit Februar führe ich meinen eigenen Blog, der ebenfalls auf WordPress angelegt ist. Neben dem Studium schreibe ich gerne, vor allem Artikel für kleinere Onlinemagazine. Irgendwann kam mir der Gedanke, dass es ganz schön sei, eine Ort zu haben, an dem ich meine Texte sammeln kann. So kam ich dazu, einen Blog anzulegen. Zu Beginn sollte mein Blog eher eine Sammlung für mich werden. Mit der Zeit aber postete ich den Link in Foren und gab ihn für die Suchmaschienesuche frei. Seither verirren sich auch einzelne Besucher auf meiner Seite. In letzter Zeit sind hauptsächlich Buchbesprechungen auf meine Seite veröffentlich worden. Diese verfasse ich meist im Auftrag der Onlinemagazine. Da meine Zeit im Moment etwas knapp ist, ist das die effektivste Lösung. Außerdem bin ich Mitglied in einem Rezensionsnetzwerk, das Blogger und Verlage zusammen bringt. Hin und wieder versuche ich aber auch (politisch) aktuelle Themen aufzugreifen und für meine Blog aufzubereiten. Zuletzt war das die 99 Prozent Kampange der Occupy Wallstreet Bewegung. Leider bin ich in den letzen Monaten kaum zu bloggen gekommen. Ich habe mir aber vorgenommen, in den Weihnachtsferien neue Beiträge zu erstellen. Meinen Blog findet man übrigends unter diesem Link: www.wolkentaenzer.wordpress.com

Darüber hinaus schreibe ich in einem gemeinsame Blogkonzept mit drei anderen Autorinnen. Darin geht es um alles rund um die Uni. Wir leben in verschiedenen Städten und studieren verschiedene Fachrichtungen.

Eine kleine Anmerkung zum Zitat: “Blogs dienen doch lediglich der Selbstdarstellung, wenn ich Informationen zu einem Thema suche, gehe ich lieber in die Bibliothek.” Natürlich hat ein Blog auch immer etwas damit zu tun, dass man sich selbst präsentieren will. Man schreibt über die Themen, die einen interessieren, freut sich über Kommentare etc. Die Spitzengruppe der Selbstdarstellungsblogs sind in meinen Augen die Modeblogs. Für diejenigen, die diese Blogs nicht kennen: Junge Mädchen ziehen sich modisch an, machen Fotos und schreiben drunter, woher die Klamotten stammen.

Dann gibt es aber auch Blogs, die von Journalisten oder Organisationen betrieben werden. Solche Blogs sind super, um Informationen zu sammeln. Natürlich wird ein Blog als Quellenangabe (noch) nicht gleichgesetzt mit einem Buch. Trotzdem können Blogs gerade bei aktuellen Themen helfen. Viele Vereine starten für ihre Kampangen Blogs, schließlich ist das System so einfach, dass man es mit wenig Programmierkenntnissen betreiben kann. Es gibt aber auch eine Vielzahl von professionellen Blogs, die in der Mehrzahl von Journalisten und Fotografen betrieben werden. Die sind nicht nur schön anzusehen sondern auch wirklich interessant zu lesen. Meine Lieblingsblogs habe ich als dynamisches Lesezeichen gespeichert, dann sehe ich gleich, wenns was Neues gibt. Außerdem stöbere ich auch gerne mal in der Blogsuche von Google oder in Foren, in denne Blogs vorgestellt werden.

Ein Blog muss nicht immer eine Darstellung sein. Oft erfüllen sie auch eine Reflektionsfunktion. Wenn ich zum Beispiel eine Thesis-Beweis-Blog schriebe, kann ich mir vornehmen regelmäßig einen Eintrag zu meiner Arbeit zu verfassen. Das verpflichtet mich dazu, dass ich auch wirklich etwas tue (über das ich dann schreiben kann). Außerdem denke ich beim Schreiben des Eintrags nochmal darüber nach, was ich eigentlich wie gemacht habe. Dieses „neue Auseinandersetzen“ mit dem Thema kann zu ganz neuen Erkenntnissen führen ;). Vielleicht sollte ich das für diesen Blog und mein Lernprojekt auch verstärkt machen.

Twitter und ich oder Informationssuche für mein Lernprojekt

Ich bin jetzt ein frisch gebackener Twitterneuling. Ich war immer ein wenig skeptisch was Twitter angeht. Mir reicht es eigentlich schon, wenn einer meiner Facbeookfreunde meint, er müsse alle 10 Minuten kundtun, was er gerade tut. Bei meiner ersten Twitterbegegnung habe ich aber herausgefunden: Es kommt darauf an, wen man liest. Zu meiner Liste zählen nun diverse Zeitungen, Journalisten und NGOs. Für mein Lernprojekt war Twitter allerdings weniger hilfreich. Zum einen ist mein Thema zu „alt“ um einen Tweet dazu zu finden (2001 hat die Bundesregierung leider noch nicht getwittert). Zum anderen ist die Ablenkungsgefahr sehr groß. Ständig bin ich auf andere interessante Theme gestoßen.

Mein zweiter Versuche Informationssuche im Internet

Als nächstes suchte ich bei google scholar nach meinem Thema. Auch hier war meine Suche leider nicht von erflog gekrönt. Ich stieß lediglich auf einen Hausarbeitenanbieter, bei dem ich mir entsprechende Informationen hätte suchen können.

Nun führt mich mein Weg also doch wieder in die SuUB.

Suchstrategie

In dieser Woche viel es mir sehr schwer eine Reflektionsaufgabe auszusuchen. Wenn ich die nötige Zeit finde, werde ich auch noch die ein oder andere Frage beantworten (vor allem der Text über das Internet als Funzel interessiert mich). Nun aber ersteinmal zu meiner Suchstrategie:

Ich falle wahrscheinlich in das typische Suchstrategie des Durchschnittsdeutschen. Wenn ich etwas suche, google ich ganz klassisch. Hin und wieder meldet sich mein schlechtes Gewissen und ich nutze eine grüne Suchmaschine. Allerdings ist diese so unübersichtlich, dass alle guten Vorsätze schnell vergessen sind. Spezielle Dienste habe ich noch nie benutzt und werde von nun an den „akademischen“ Suchdienst von Google nutzen (vielen Dank für den guten Hinweis).

Neben der Suche im Internet führt mich mein erster Weg in die Bib (zumindest hier habe ich etwas „richtig“ gemacht). Allerdings tippe ich nicht bloße Schlagwörter in die Suchfunktion ein. Ich schaue mich zunächst gezielt nach Lehr- und Handbüchern zum Thema um. Das funktioniert am besten über das virtuelle Bücherregal (sofern die Bücher in der Bib vorhanden sind). In den Büchern selbst (ich führe die Onlinesuche gleich in der Bib durch, um das passende zu finden) lese ich mir die relevanten Kapitel durch, notiere mir die Namen wichtiger Vertreter und die weiterführenden Literaturangaben. Damit beginnt dann Suchrunde 2: Alle Namen und Titel schlage ich im Onlineverzeichnis nach und suche sie danach in den „realen“ Regalen. Zusätzlich ist es hilfreich, die Namen einmal zu googlen, um die Relevanz der Autoren für den Diskurs herauszufinden. Die relevaten Autoren wandern auf einen Extrastapel. In den anderen Büchern lese ich wieder die relevanten Passagen und schreibe mir die Zitationen heraus. Außerdem versuche ich anhand des Vorworts und des Inhaltsverzeichnis eine Relevanzprüfung durchzuführen. Habe ich diese Lektüreliste abgearbeitet, such ich nach den Zitationen und setze das Schneeballsystem so weiter fort.

Ein analoges, dafür aber sehr effektives System.