Aktuelles

Tagungsaufruf  * Call for Papers        Verlängert bis zum 1.12.17

Die un-sichtbare Stadt
Perspektiven – Räume – Randfiguren

7.- 9. Februar 2018
Universität Bremen


Veranstaltungen und Publikationen

Tagung im Februar 2018
Studientag an der Universität Bremen im Sommersemester 2018
Sammelband in Vorbereitung

Projektidee

Das Fokusprojekt „Entzauberte Städte“ beschäftigt sich mit der aktuellen französischsprachigen Literatur von Migrant_innen und Menschen ohne festen Wohnsitz, Flüchtlingen und illegalen Einwanderer_innen und fragt nach den Bildern und Lebenspraxen, mit denen sie die urbanen Räume der europäischen Größstädte wahrnehmen, erleben und in ihnen überleben.
Wie verändern sich die Metropolen im Zuge der global anwachsenden Migration? Und was bedeutet ein urbaner Lebensraum in der Illegalität für die Erfahrung und die Theoretisierung von Migration? Das Forschungsprojekt möchte einen Beitrag zu diesen hoch relevanten Fragen leisten und fragt nach der Konstruktion urbanen Lebens und den Entwürfen von Stadträumen aus dem Blick „von unten“, aus dem Blickwinkel von Migrant_innen, Flüchtlingen und Wohnsitzlosen. In der transkultu­rellen Perspektive auf die Formen der literarisierten Metro­pole werden die (Über)Lebensbedingungen der marginalisierten Protagonist_innen erfahrbar und ein verändertes Stadtbild sichtbar.

Ziel des Projektes ist es, migrations- und stadtsoziologische Ansätze mit postkolonialen Theorien zu verbinden und textanalytisch mittels close readings die besonderen Topoi und Verfahren herauszuarbeiten, welche die ‚Entzauberung der Metropole’ in der französischen Gegenwartsliteratur leisten. Durch drei Promotionsprojekte sowie der Vorhaben der Projektleiterinnen ist es möglich konkrete Schwerpunkte zu setzen und dabei unterschiedliche Facetten der Thematik zu beleuchten.

Projektleiterinnen:
Prof. Dr. Gisela Febel
Dr. Karen Struve (Projektleitung und Leitung der Nachwuchsgruppe)

Promovendinnen:
Elena Tüting
Anna-Katharina Ries
Katia Harbrecht

 

Laufzeit des Projekts: 2016-2019
Gefördert von der Zentralen Forschungsförderung der Universität Bremen.