Der OPEN CAMPUS 2019 aus einer anderen Sicht

Hallo, mein Name ist Jasper Poppens.
An der Universität arbeite ich im Referat 01, wel
ches sich um Rektoratsangelegenheiten kümmert. In diesem Referat mache ich meine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann in der Abteilung für die „Zentrale Projekt- und Veranstaltungsbetreuung“.

Zusammen mit meinen beiden Kolleginnen koordiniere ich viele verschiedene Veranstaltungen wie Preisverleihungen, Tagungen, Betriebsausflüge, Informationsveranstaltungen und auch den OPEN CAMPUS, der alle zwei Jahre stattfindet.
Da ich meine Ausbildung im August 2018 begonnen habe, war dies der erste OPEN CAMPUS für mich.
Die Vorbereitungen für dieses Event begannen Ende 2018 mit dem Anfragen von Angeboten bei den Anbietern für Absperrzäune, Toiletten, Getränke, dem Sicherheitspersonal und vielem mehr.
Neben der Vorbereitung des OPEN CAMPUS liefen die „normalen“ Veranstaltungen natürlich weiter und mussten ebenfalls geplant und durchgeführt werden.

Neben dem Anfragen von Angeboten gehörte es auch zu meinen Aufgaben, den Lageplan mit einem Grafikprogramm zu zeichnen und im Laufe der Planungsphase immer wieder zu aktualisieren.
Ein weiterer Planungspunkt der in meinem Aufgabenbereich lag war der Kindercampus. Do
rt sollten Aktivitäten für Kinder wie Kinderschminken und Ballonmodellage durch einen Ballonkünstler stattfinden. Auch hierfür galt es geeignete Anbieter zu finden und den Kindercampus für unsere kleinen Gäste so spannend wie möglich zu gestalten.
Ein weiteres Thema, welches ich übernommen habe, war die Müllentsorgung. Dies ist ein wichtiges Thema, gerade für eine Großveranstaltung wie dem OPEN CAMPUS. Dazu nahm ich Kontakt mit der Haustechnik sowie der Abteilung für Abfallentsorgung an der Universität auf und traf die Absprachen.

Nach einer langen Planungsphase war dann der Tag des OPEN CAMPUS gekommen. Der Tag begann früh. Die letzten Aufbauten der Food Stände wurden gemacht, der Backstagebereich wurde für unsere Künstler NAMIKA und MEGALOH hergerichtet.
Wir hatten bis auf einen kleinen Regenschauer auch echt Glück mit dem Wetter, sodass der Tag viele tausende Besucher an die Universität zog, die sich informierten, Führungen und Vorträge besuchten, leckeres Essen genossen und das geniale Bühnenprogramm am Abend erlebten.

Einige Stunden nach Mitternacht endete dann auch der Tag für uns als Organisationsteam und wir durften uns auf unser Bett freuen. 🙂

Laborantin auf hoher See – Eine Forschungsreise von Gran Canaria bis Kanada

Mein Name ist Malinn und ich bin im dritten Lehrjahr der Ausbildung zur Biologielaborantin. In diesem Blogeintrag möchte ich über meine Fahrt auf dem Forschungsschiff Maria S. Merian berichten. Los ging es am 14. Mai mit dem Flug von Bremen über Amsterdam nach Las Palmas. In Las Palmas hatten wir sehr angenehmes Wetter und ein nettes Hotel. Tagsüber haben wir Container aus- und umgeräumt sowie die Labore aufgebaut. Abends konnten wir gemeinsam lokale Spezialitäten der Kanaren genießen. Drei Tage später ging es dann los auf große Fahrt. An das Geschaukel musste ich mich zunächst ganz schön gewöhnen, aber nach ein paar Tagen hatte man die Seekrankheit schon vergessen. Insgesamt hatten wir sehr viel Glück mit dem Wetter und die See war milde gestimmt.

Meine Aufgabe an Bord war es, Sauerstoffproben nach der Winklermethode zu titrieren, also mit Hilfe einer bekannten Maßlösung den Sauerstoffgehalt zu bestimmen. Dies dient der Verifizierung der während eines Tiefenprofils aufgenommen Sauerstoffwerte. Zwischendurch konnte ich meinen Kollegen bei verschiedenen Aufgaben zur Seite stehen. Dabei habe viele interessante Fakten über Messgeräte und Abläufe sammeln können. Bei der Reinigung oder Vorbereitung von Geräten, Verankerungsarbeiten und etlichen Containerumräumaktionen konnte ich zur Hand gehen. Außerdem musste immer darauf geachtet werden, dass alles vernünftig gelascht und gesichert ist, damit es bei stärkerem Wellengang nicht zu Schäden an Gegenständen oder gar Menschen kommt. Einige Male standen wir gemeinsam auf der Brücke, um Ausschau nach den auftauchenden Messgeräten zu halten die auf vorherigen Fahrten verankert wurden. Wenn sie entdeckt wurden, ging jedes Mal eine Welle der Erleichterung durch die Reihen.

Ab dem ersten Tag fühlte es sich an, als wäre man nie woanders gewesen und würde alle Mitfahrer schon ewig kennen. Sowohl die Crew als auch alle Wissenschaftler waren äußerst hilfsbereit, wenn man mal nicht weiter wusste. Außerdem waren alle jederzeit für lustige Sprüche zu haben. Zudem war das Essen abwechslungsreich und sehr lecker. Die Massen an Essen konnten wir bei unserer 30-Tage-Sport-Challenge jedoch ganz gut wieder abtrainieren. Am 15. Juni sind wir in St. Johns in Neufundland angekommen und konnten dort noch einen Tag kanadische Luft atmen und die Stadt erkunden.

Ich bin sehr froh, dass ich diese tolle Chance bekommen habe, denn wir haben doch bestimmt schon alle mal davon geträumt, auf einem richtigen Forschungsschiff mitzufahren.

 

Einbauen der Kühlfalle und der Paryleneanlage

Die Paryleneanlage wird dazu verwendet eine sehr dünne Paryleneschicht auf Bauteilen oder Wafern aufzutragen. Dabei wird ein Pulver in das sogenannte Schiffchen gegeben und in die Verdampfereinheit geschoben und verschlossen (genauere Beschreibung des Prozesses an der Paryleneanlage im Blog von Niclas Marcel vom 26. Oktober 2016). Damit die Anlage nun den Prozess wie geplant durchführen kann, muss in der Kammer ein Druck von 2 Pa vorhanden sein, welcher mit einem Vakuum erzeugt wird, und die Teile der Anlage müssen die richtige Temperatur haben, wofür unter anderem die Kühlfalle benötigt wird. Da die Kühlfalle defekt war wurde sie zum Reparieren zum Hersteller gebracht. Einige Wochen später bekamen wir sie wieder und mussten sie jetzt nur noch an der Parylene Anlage anschließen. Da sich die Anlage im Reinraum befindet, müssen wir uns vorher die Reinraumkleidung anziehen und anschließend die Kühlfalle gründlich säubern, damit möglichst keine Partikel in den Reinraum gelangen.

Dann haben wir den Deckel auf der Kühlfalle geöffnet und das Molekularsieb hineingegeben, welches benötigt wird um Prozessreste zu filtern und diese somit nicht in die Vakuumpumpe gezogen werden. Anschließend wurde Deckel wieder auf die Kühlfalle gesetzt und die Schläuche mit Klemmringen an der Anlage und an der Pumpe angebracht. Als wir die Anlage dann gestartet haben fiel auf, dass die Kühlfalle zwar wieder läuft, jedoch der Druck in der Anlage höher ist als er eigentlich sein sollte. Um nach Vakuumlecks zu suchen haben wir die Anlage dann an der Seite geöffnet und zunächst den Monomerbogen (Bild MB) ausgebaut damit wir die Dichtungen, den Monomerbogen und die Heizpatronen im Monomerbogen säubern konnten.

 

Nach einiger Zeit wischen und Staubsaugen haben wir die Teile dann wieder zusammengebaut und die Anlage gestartet. Da nun ein Druck von 2Pa und die richtigen Temperaturen angezeigt wurden konnten wir einen Testlauf starten. Dieser hat ergeben das die Anlage nun wieder ohne Probleme läuft.

 

Abschlussprüfung als Fachinformatiker für Systemintegration

Nach drei Jahren Ausbildung war Anfang des Sommers endlich die Prüfungsphase gekommen. Meine Prüfung setzte sich aus den drei schriftlichen Teilen GA1 (fachspezifischer Teil), GA2 (allgemeiner Teil) und WiSo (Wirtschaft & Sozialkunde) sowie der praktischen Prüfung zusammen.

In meiner schriftlichen Prüfung ging es im wesentlichen um die Themen, die ich in meiner Ausbildung erlernt habe. Die Fragen kamen aus den Bereichen Netzwerk, Programmierung, Datenbanken und weiteren Bereichen, deckten einen großen Teil des gelernten Stoffes ab und waren meiner Meinung nach fair gestellt und beherrschbar. Auch mit der Zeit kam ich sehr gut hin.

Im praktischen Teil meiner Abschlussprüfung habe ich mich mit der Bereitstellung einer Softwareverteilung beschäftigt. Dieser Prüfungsteil bestand wiederum aus drei Abschnitten: zum einen der Bearbeitung des Themas und der Erstellung der Dokumentation, der anschließenden Präsentation vor dem Prüfungsausschuss und dem abschließenden Fachgespräch.

Ziel meines Projektes war die Bereitstellung einer Lösung zur Softwareverteilung, über die die automatische Erstinstallation der  Rechner in mehreren Laborräumen erfolgt (Betriebssystem, samt der benötigten Software). Zum anderen sollte hierüber die  Wartung und Konfiguration der Systeme, die Installation von Programmen oder auch die Neuinstallation von Rechnern möglich sein.

In meiner Dokumentation bin ich zunächst in der Ist-Analyse auf den alten und im Soll-Konzept auf den angestrebten Zustand eingegangen. Nach den Anforderungen und dem Zeitplan kam ich endlich zur Projektdurchführung. Dort ging es zunächst um die Produktauswahl, bei der ich mich in einem Softwarevergleich für OPSI (Opensource Client Management System zur Verwaltung von Windows- und Linux-Clients) entschied. Im Anschluss betrachtete ich noch kurz die wirtschaftlichen Aspekte meiner Lösung. Im größten Teil meiner Dokumentation ging ich dann auf die Installation und Konfiguration der einzelnen Komponenten meiner Lösung ein. Zum Abschluss kam dann noch der Soll-Ist-Vergleich und das Fazit.

 

 

Für die Präsentation vor dem Prüfungsausschuss fasste ich meine Arbeit noch einmal zusammen und bereitete sie in Powerpoint auf. Hierbei konzentrierte ich mich auf die für mich wesentlichen Teile des Projektes. Im abschließenden Fachgespräch ging es zunächst um meine Arbeit und dann um Themen, wie Netzwerk, Backup, Redundanz und einigem mehr.

Meine Ergebnisse bekam ich dann einige Tage später per Post. Insgesamt konnte ich meine Ausbildung mit der Note „Gut“ abschließen, womit ich ganz zufrieden bin.

Rückblickend kann ich sagen, dass mir meine Ausbildung sehr viel Spaß gemacht hat. Ich hatte im BIBA einen tollen Betrieb mit vielen engagierten und netten Mitarbeitern gefunden. Mir wurde nicht nur die Möglichkeiten einer klassischen Informatiker-Ausbildung geboten sondern gleichzeitig hatte ich die Möglichkeit immer wieder mal einen Blick in spannende Projekte der Forschung zu werfen und meine eigenen Ideen mit einzubringen. Nach erfolgreichem Abschluss meiner Ausbildung freue ich mich daher besonders, weiterhin im BIBA zu arbeiten.

 

Mein Leben als FaMI in der medizinischen Dokumentation

„Was ist ein FaMI?“ werdet ihr Euch bestimmt fragen. „FaMI“ steht für Fachangestellte(r) für Medien- und Informationsdienste.

Dazu möchte ich Euch einen kurzen Einblick in mein Leben als FaMI geben.

Zum einen gibt es das Leben in der Berufsschule.

Dort gelte ich als Exot, denn niemand aus meiner Klasse erlernt die gleiche Fachrichtung wie ich. Meine Berufsschulklasse setzt sich aus FaMIs der Fachrichtungen Bibliothek, Archiv, Bildagentur, Information und Dokumentation und mir zusammen. Daraus resultieren die Neugier und das Interesse meiner Klassenkameraden nach dem, was ich denn den lieben langen Tag mache. Natürlich stehe ich dann Rede und Antwort. Das Fach Medizinische Dokumentation wird alle zwei Wochen für zwei Stunden unterrichtet, den Unterricht finde ich persönlich sehr interessant. Zusätzlich ist der Kurs für meine anderen Mitschüler freiwillig. Durch die Tatsache, dass aber niemand anderes daran teilnimmt, bin ich der einzig Anwesende – neben der Lehrkraft natürlich. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit neben dem groben Unterrichtsstoff, kleine Exkurse in die jeweiligen Themen zu machen. Der Unterricht kann somit individueller gestaltet werden und die Lehrkraft besser und detaillierter auf Fragen, Anmerkungen oder Sonstiges eingehen.

Zum anderen gibt es natürlich auch noch meinen Arbeitsplatz.

Dieser befindet sich in der Abteilung Datenmanagement des Kompetenzzentrums für Klinische Studien Bremen (KKSB). Das KKSB ist unter anderem an der Durchführung von Klinischen Studien z.B. im Arzneimittelbereich oder bei Studien der Pflegewissenschaften beteiligt.

Meine Tätigkeiten bestehen hauptsächlich aus PC- bzw. Schreibtischarbeit. Ein Teil meiner Aufgaben besteht aus dem Pflegen unserer kleinen Bibliothek, die nur für unsere ca. 25 Mitarbeiter zugänglich ist.

Mein Haupt-Aufgabengebiet ist die Mitarbeit bei der Erstellung von Fragebögen und Pflegen von Datenbanken. Dazu entwerfe ich vorab handschriftlich ein Schema, welches die spätere Gliederung der Datenbank widerspiegelt. Daraus entstehen dann im weiteren Verlauf Tabellen, in die Daten geschrieben werden, Formulare zur Eingabe und Bearbeitung von Daten, Abfragen sowie Berichte zur visuellen Ausgabe der gespeicherten Daten.

Die bei uns im Haus beschäftigten Statistiker werten die Studiendaten aus. Damit sie einen Überblick darüber bekommen, welche Tabellenspalte der Datenbank der Frage eines Fragebogens entspricht, werden sogenannte annotierte Fragebögen angefertigt. Hierfür lege ich mit einer speziellen Software kleine Kästchen, die jeweils den Spaltennamen der Datenbank-Tabelle enthalten, über die jeweilige Frage auf dem Fragebogen. Also werden für jede Frage auf einem Fragebogen ein Variablenname und deren genaue Bedeutung definiert.

Das  KKSB veranstaltet den Masterstudiengang Medizinische Biometrie. Bei einigen der im Rahmen des Studiengangs stattfindenden Vorlesungen durfte ich mich dazu setzen. So konnte ich mir schon spannende und lehrreiche Vorträge zu Krebsmarkern, Tumorentstehung und Minimalinvasive Chirurgie anhören.

Exkursion des Ausbildungszentrums für Laboranten

Vom 22.10.2018 bis zum 24.10.2018 hatten die Auszubildenden und die Ausbilder des Ausbildungszentrums für Laboranten der Universität Bremen eine Exkursion ins Ruhrgebiet.

Der erste Tag begann mit der Anfahrt zur Jugendherberge in Haltern am See.

Das erste Exkursionsziel war am Nachmittag der „Landschaftspark Duisburg Nord“, eine ehemalige Eisenhütte mit einer zweistündigen Führung über das Gelände.

Am zweiten Tag standen eine Besichtigung der chemischen Produktionsanlagen sowie ein Treffen mit Ausbildern und Auszubildenden bei Evonik im Industriepark Marl auf dem Programm.

Am dritten Tag führte uns die Exkursion zur Bayer AG nach Bergkamen. Dort besichtigten wir die biotechnologischen Produktionsanlagen. Anschließend gab es einen Erfahrungsaustausch mit Ausbildern und Auszubildenden.

Die Exkursion war für alle eine tolle Erfahrung und eine riesen Spaß.

Landschaftspark Duisburg Nord

Werksbesichtigung bei Evonik

Willkommen an der Uni !

An einem sonnigen Tag haben die neuen Azubis – nach einem Frühstück und einem Kennenlern-Bingo – mit den Studienlotsinnen der Uni-Bremen eine Campustour unternommen.

 

 

 

 

 

 

 

Highlight: Der Besuch im Marum

Barbara Donner begrüßte uns im Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM)

Am MARUM sind das DFG-For­schungs­zen­trum/​Ex­zel­lenz­clus­ter ›Der Oze­an im Sys­tem Erde‹ so­wie wei­te­re na­tio­na­le und in­ter­na­tio­na­le For­schungs­pro­jek­te an­ge­sie­delt. Das MARUM be­treibt fer­ner ei­nes der welt­weit drei Bohrkernlager des IODP so­wie zu­sam­men mit dem Al­fred-We­ge­ner-In­sti­tut Helm­holtz-Zen­trum für Po­lar- und Mee­res­for­schung in Bre­mer­ha­ven ein Welt­da­ten­zen­trum für ma­ri­ne Um­welt­wis­sen­schaf­ten (PANGAEA).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Studienlotsinnen hatten wichtige Informationen und Fakten im Gepäck.

Im Hörsaal der Keksdose

 

Und zurück in die „Kapelle“ des VWG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mir hat der Vormittag gefallen. Ich hoffe, Euch auch 🙂

Ausbildung.Bremen – Beratung auf Augenhöhe

Am 14. und 15. September 2018 war es wieder soweit:

Die Universität Bremen präsentierte sich als Ausbildungsstätte bei der Ausbildungsmesse in den Räumen vom Aus- und Fortbildungszentrum Bremen.

Ich möchte mich nochmals bei allen bedanken. Die Beratung durch Euch als Azubis ist so wichtig und unverzichtbar.

Es kann losgehen!

Souleyman berichtet über die Tischlerei

Hochengagiert: Kevin und Pascal

Tatkräfige Unterstützung: Pascal, Christian und Lukas

 

Spannend… Wie hoch schafft Tine den Turm?

Die große Show: Eis von Malinn und Rike

Hmmm. Lecker. Jürgen, Peter und Nico schmeckt es. Offensichtlich.

Unsere „Brains“ beim Berufe-Memory

Malin, Miriam und Sanja als unschlagbar humorvolles Beratungsteam

Impressionen aus der Buchbinderei

 

Ich

 

 

 

IT-Beratung und IT-Beschaffung für eine Arbeitsgruppe an der Universität Bremen

An der Universität Bremen gibt es viele Fachbereiche, universitäre Organisationen und viele Arbeitsgruppen. Bei Arbeitsgruppen handelt es sich in der Regel um kleine (oder auch größere) Gruppen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bestimmt Projekte bearbeiten.

Da wir sehr viele Arbeitsgruppen in IT-Dingen unterstützen, möchte ich hier einmal beschreiben, worin meine Arbeit bei der Ausstattung dieser AGs mit Computertechnik besteht.
Eine neue Arbeitsgruppe spricht uns an, da sie Hilfe bei der Beschaffung und Installation von Computer-Hardware und Software benötigt. Ich mache einen Termin aus und wir besprechen erstmal, was genau benötigt wird (abgestimmt auf die Mitarbeiter und die Arbeitsumgebung in der AG). Ich mache also erstmal eine Beratung in Bezug auf sinnvolle Hardware und deren Kompatibilität untereinander.

Bei meinem letzten Projekt ging es um 10 Arbeitsplatzrechner und 2 NAS-Systeme, die beschafft, installiert und aufgestellt werden mussten. Ein NAS-System (Network Attached Storage) ist in erster Linie ein mit dem Netzwerk verbundenes Speichergerät, worauf Daten gespeichert werden können und welches noch andere Dienste im Netzwerk zur Verfügung stellen kann.

Da bei größeren Beschaffungen im öffentlichen Dienst in der Regel beim günstigsten Anbieter gekauft werden soll, benötigen wir für diese Beschaffung 3 Angebote von drei unterschiedlichen Lieferanten. Hierfür definiere ich genau die Komponenten in meiner Beschaffungsliste und frage diese dann bei den 3 Firmen nach. Hierdurch wird eine Vergleichbarkeit der Angebote gewährleistet und ich kann problemlos eine Auswahl treffen.

Nachdem ich die Beschaffung durchgeführt habe und die Geräte geliefert wurden, überprüfe ich die Vollzähligkeit der Komponenten.
Nun kann ich beginnen, auf den einzelnen Rechnern die Software zu installieren. Ich beginne mit dem Betriebssystem (alle Rechner bekommen Windows10).
Um hier gleich die richtigen Benutzerdaten einzugeben, habe ich vorab in der Arbeitsgruppe die entsprechenden Daten für die einzelnen Rechner abgefragt und kann diese nun bei der Installation eintragen.

Nach der Installation des Betriebssystems bekommt jeder Rechner noch eine Basisinstallation der Anwendersoftware. Hierbei handelt es sich in der Regel um ein Office-Paket, Antivirensoftware, PDF-Reader, Browser und Mailprogramm. Dazu noch spezielle Software, wenn sie von dem späteren Nutzer gewünscht wird. Hierbei muss ich darauf achten, dass Lizenzsoftware entsprechend den Nutzungsbedingungen durch den Hersteller abgerechnet und lizensiert wird.

Nachdem alle Installationen fertig sind, kann ich die Rechner in den Bereich an der Universität ausliefern, in dem die Arbeitsgruppe untergebracht ist. Dort stelle ich dem jeweiligen Nutzer sein für ihn eingerichtetes Gerät an seinen Arbeitsplatz, schließe alle Komponenten (Bildschirm, Tastatur, Maus) an, verbinde das Gerät mit der Netzwerkdose und kann dann den Computer in Betrieb nehmen.
Für die beiden NAS-Systeme gibt es einen extra Standort. Die beiden Geräte sollen nicht frei zugänglich sein und somit kommen diese in einen sogenannten Serverraum, wo nur der Administrator Zugang hat. Auf den beiden NAS-Systemen habe ich ebenfalls schon die Einstellungen vorgenommen (Benutzername, Freigabelaufwerk, zugeteilter Plattenplatz), die ich für die Zugriffsberechtigung von der Arbeitsgruppe erhalten habe.

Bevor die Benutzer sich an die Rechner setzen und diese für ihre Arbeit benutzen, überprüfe ich noch, ob alles funktioniert und ob meine gemachten Eistellungen in Ordnung sind. Danach werden die Benutzer noch von mir eingewiesen und ich erkläre ihnen, mit welchen Laufwerken sie sich verbinden können, welche Benutzernamen und Passwörter auf ihrem Computer eingestellt sind und wie sie sich ein neues Passwort setzen können.

Danach ist das Projekt für mich abgeschlossen.

Für weitere Hilfen und den Support der Hardware stehen wir der Arbeitsgruppe aber weiterhin zur Verfügung.

Von Nicky Darlyn

Prüfung elektrischer Geräte

An der Universität Bremen muss jedes Gerät, welches einen Stecker besitzt, regelmäßig auf seine elektrische Sicherheit getestet werden. Die Regelmäßigkeit der Prüfung ist für die verschiedenen Gerätearten festgelegt und im Technikerwiki der Universität Bremen einsehbar. Ein feststehendes Gerät, wie ein Rechner, muss alle 48 Monate und ein bewegliches, wie ein Beamer, muss alle 6 Monate überprüft werden. Dieser Test muss von einer elektronisch unterwiesen Person durchgeführt werden. Zum Testen wird der Gerätetester „Fluke 6500“ der Marke „Fluke“ benutzt. Dieser Gerätetester kann alle sicherheitsrelevanten elektrischen Funktionen (Isolationswiderstand, Erdungswiderstand, …) überprüfen. Bei uns im Fachbereich 03 ist dieser Prozess mit viel händischer Arbeit verbunden. Es gibt keine gut strukturierte Liste, auf der alle Geräte eingetragen sind. Der Eintrag und das Testszenario für das zu testendes Gerät muss also mühsam aus einem DIN-A3-Ordner herausgesucht werden. Ein weiteres Problem ist, dass es keinerlei Übersichten gibt, wann der Beamer „XY“ wieder getestet werden muss.

Erik Petri und ich haben zusammen die Aufgabe bekommen, den Ablauf der Geräteprüfung im Fachbereich 03 zu vereinfachen und zum Teil zu automatisieren. Um dies realisieren zu können, wurde eine Apparatur entwickelt, die mit dem Fluke-Gerätetester kommuniziert. Diese Apparatur besteht aus einem Gehäuse, Touchscreen, Raspberry Pi, einer seriellen Schnittstelle, einem Barcodescanner und einer Stromversorgung. Diese Apparatur wird im weiteren Verlauf als „Kommunikator“ bezeichnet. Für den Raspberry Pi haben wir eine grafische Oberfläche in der Programmiersprache „Python“ geschrieben. Diese kann über die serielle Schnittstelle mit dem Fluke-Gerätetester kommunizieren. Zusätzlich zu dem Kommunikator haben wir auch noch eine MySQL-Datenbank erstellt, in der alle Testergebnisse und Geräteinformationen gespeichert werden. Auf jedes zu testenden Gerät wird ein Barcode geklebt, welcher mit dem Barcodescanner eingelesen werden kann. Dadurch werden alle Geräteinformationen aus der Datenbank geladen und können an den Gerätetester übertragen werden. Nachdem der Test mit dem Gerätetester abgeschlossen ist, werden die Ergebnisse über die serielle Schnittstelle an den Kommunikator übertragen. Der Kommunikator wertet die Testergebnisse aus und speichert sie anschließend in der Datenbank. Gleichzeitig wird der Termin der nächsten Überprüfung errechnet und eingetragen. Um zu erfahren, welches Gerät in der nächsten Zeit getestet werden muss, gibt es zwei Möglichkeiten: Man kann in der grafischen Benutzeroberfläche selbstständig nachgucken oder man wartet auf die E-Mail-Erinnerung, welche einmal pro Woche auflistet, welche Geräte innerhalb des nächsten Monats geprüft werden müssen. Die Erinnerungsmails werden, personalisiert um den Aufwand für die elektrisch unterwiesen Personen zu minimieren.
~von Lukas Barning

Für das oben, von Lukas Barning beschriebene Projekt wurde ein eigenes Gehäuse entworfen. Das Gehäuse wurde mit dem Programm Solid Edge ST10 von Siemens erstellt. Solid Edge ist ein Programm mit dem man komplexe 3D-Elemente zeichnen kann. Gedruckt wurde das Gehäuse aus dem Material ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol) mit dem hauseigenen 3D-Drucker des FB-03. Das ABS-Material ist sehr witterungsbeständig und robust. Das macht es zu einem sehr guten Material für viele Projekte. Bei dem Design des Gehäuses gab es einige Gesichtspunkte zu beachten: Die Lüftungsschlitze, welche sich an der linken Seite des Gehäuses befinden, dienen dazu, dass die Komponenten im Gehäuse nicht zu warm werden bzw. ein Luftaustausch möglich ist. Wegen der Lüftungsschlitze bietet das Gehäuse aber keinen Schutz vor Feuchtigkeit oder Wasser. Das ist aber in diesem Fall nicht von Bedeutung, da das Gerät nur in Gebäuden Verwendung findet. Ein weiterer wichtiger Punkt war das Abrunden der von außen zugänglichen Kanten. Damit wird das Verletzungsrisiko gesenkt. Die kleinen Erhebungen auf dem Boden des Gehäuses, sind dafür da, dass die technischen Komponenten nicht den Boden berühren. Durch die Aussparungen auf der Rückseite sind die Anschlüsse der Komponenten direkt von außen zu erreichen.

Auf dem Bild 1 ist das Gehäuse zu sehen:

Bild des Gehäuses von dem Kommunikator

Bild 1: Gehäuse des Kommunikators

Das Display wird schräg in das Gehäuse eingebaut, damit man es ohne Mühe ablesen kann, wenn das Gerät auf einem Tisch steht. Um den richtigen Winkel herauszubekommen und somit noch das richtige Seitenverhältnis des Displays beizubehalten, wurde der Satz des Pythagoras angewendet.
~von Nico Timke

 

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