Rv 13
1.Für mich war ein zentraler Aspekt der Vorlesung, dass in der heutigen Schule von Lehrern eine Generalisierung durchgeführt wird was bspw. Interessen in den Genres der gelesenen Literatur betrifft. So zeigt sich als Beispiel die Annahme, dass Mädchen eher an bestimmten Genres interessiert sind anders als Jungs. Mädchen stehen so eher auf Romane und Liebesgeschichten, während Jungs auf „SciFi“, Fantasy oder andere eher „Action“ belastete Bücher fixiert sind. Diese Annahme kann in manchen Fällen dazu führen das Kinder nicht zu ihren, nicht der Norm entsprechenden, Vorlieben stehen und sich dafür schämen, was ihnen gefällt.
- Während meiner Schulzeit waren die Mädchen sehr viel mehr am Literaturunterricht interessiert als die Jungen. Es lag meiner Meinung auch an den Büchern, die im Deutschunterricht gelesen wurden. Es wurden überwiegend in der Grundschule Geschichten gelesen wie z.B Ben und Anna oder Pippi Langstrumpf, in denen es um Konflikte ging, die die Mädchen eher ansprachen. Auch später wurden keine Thriller oder Fantasybücher gelesen. Ausgespart wurden auch Bücher, in denen Action vorkam. Durch abwechslungsreiche Themen ließen sich alle Schüler anregen. Politsche/Umweltthemen oder internationale aktuelle Konflikte sollten stärker eingebracht werden.
- Beobachtungsfragen:
Wie werden unterschiedliche Sprachen in den Unterricht einbezogen? Wie reagieren SuS darauf, insbesondere jene, die die entsprechende Sprache als Muttersprache sprechen? Wo sind Probleme zu erkennen? Worin bestehen diese und wie wird versucht, damit umzugehen? - Mir bekannte Ansätze und Maßnahmen für Unterrichts- und Schulentwicklung, einbezogen genderbezogene Heterogenität, sind vor allem Gruppenarbeiten und Vorträge. Die SchülerInnen lernen sich auf diesem Wege untereinander besser kennen und die LehrerInnen lernen die SchülerInnen ebenfalls gut kennen. Die Lehrkraft kann beobachten, wie die SchülerInnen miteinander arbeiten und voneinander lernen und die SchülerInnen können auf diesem Wege ebenfalls sehr gut voneinander lernen und profitieren. Des Weiteren finde ich es wichtig, dass die Lehrkraft darauf achtet, dass die ausgewählte Literatur Jungen, als auch Mädchen anspricht und nicht nur an eins der Geschlechter gerichtet ist.