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    Sahaj postete ein Update vor 12 Jahren, 8 Monaten

    Aufgabe1. Spanischunterricht Konzepte laut Thaler: 1. Ziele, 2. Schwierigkeitsgrad, 3. Inhalte

    Bei der Unterrichtskonzeption ist es im Vorfeld als Lehrkraft unumgänglich sich nicht nur das große Ziel des jeweiligen Spracherwerbs zu setzen sondern eine Menge an Etappenziele die in gängigen Lehwerken mit A1, A2, B1 usw. gekennzeichnet sind, und auch von Schullehrplänen vorgeschrieben werden, sondern vielmehr eine individuelle Zielsetzung der Lernenden. Bei einer Gruppe deren Merkmal die gemeinsame Sprache sei Deutsch ist es möglich den Unterricht mit Übersetzungen zu gestalten, was hilfreich sein kann. Besonders bei absolut-beginners, also A1. Schwieriger wird es jedoch wenn die Gruppe in ihrer Heterogenität dieses Merkmal nicht hat, dann ist das erste zu setzende Ziel ein 100% Spanisch- gesprochenen Unterricht anzupeilen, auch wenn die erste Gruppe diesem Ziel mit immer weniger Übersetzungen nahegebracht werden sollte. Medien, Methoden und Hilfsmittel die Thaler anführt sind die Werkzeuge die in möglichst vielfacher Ausführung verwendet werden können, um alle Lernertypen (visuell, auditiv und haptisch) anzusprechen. Deswegen kann eina Etappenzielsetzung auf individueller Betreuungsbasis erst nach einer Einführungsphase des Unterrichts erstellt werden. Ich muss also meine Lernenden gut kennen, um dann Ziele für diese gerecht zu erarbeiten.
    Hier muss nach einem allgemeinen mittleren Schwierigkeitsgrad binnendifferenziert werden. Diese Schwierigkeitsgrade werden sehr individuell ausfallen, und verlangen von der Lehrkraft mehr Arbeit und Einsatz. Dem entgegen stehen die zu erfüllenden Lehrpläne ebenso wie die zur Verfügung stehende Zeit. Der Prozess ist langsam. Hier muss auch entschieden werden welche Inhalte jeweils sinnvollsind. So ist bei Beginn des Spracherwerbs ein Schwerpunkt auf Grammatik eher zu finden,(auch Konzepte von Thal) als auf literarischem, kulturellen oder soziologischen Inhalten, denn diese werden erst möglich wenn eine sprachliche Basis schon erarbeitet worden ist. Ach findet sich hier eine Entscheidung hinsichtlich der Ziele wieder, ob es kommunikativ wichtiger ist zu verstehen und zu antworten, auch wenn es grammatikalisch nicht 100% korrekt ist, oder der Korrektheit und der Einübung derselben vorrangig ist. Bei beiden Zielen ist der Inhalt unterschiedlich.Bei der kommunikativen Methode wird die Hemmschwelle sich mit einer neuen Sprache auszudrücken niedriger, aber der Nachteil ist, dass sich bestimmte Fehler im Sprachgebrauch festsetzen, die dann nicht mehr verändert werden. Dann spricht man von einem Fossilisierungsprozess, der zu einem späteren Zeitpunkt dem Gebrauch der Sprache hinderlich wird, (s. Sprachbeisp. aus der Vorlesung zu Englisch- ein Opfer der Heterogenität.) Die aus der Mode gekommene Methode den Schwerpunkt (Thaler) auf Grammatik zu setzen, macht es den Lernenden schwer die neue Sprache schnell in der Praxis einzusetzen. Der Stoff wird als öde empfunden und nur soweit weiter verfolgt wie beispielsweise von einem Lehrplan vorgegeben. (:“Nächstes Halbjahr kann ich endlich Spanisch, Französisch, Latein, usw. abwählen!“)
    So verflechten sich eigentlich alle Elemente aus der Thaler-Graphik in jedem Unterricht. Um den Überblick als Lehrkraft nicht zu verlieren, muss ich meiner Meinung nach also 1. Ziele festsetzen und auch überarbeiten, 2. Schwierigkeitsgrade festlegen und anpassen und erst 3. Inhalte dementsprechend auswählen.

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