{"id":93,"date":"2019-12-04T11:07:41","date_gmt":"2019-12-04T10:07:41","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/zerowaste\/?p=93"},"modified":"2020-03-09T13:45:48","modified_gmt":"2020-03-09T12:45:48","slug":"zero-waste-ein-selbstversuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/zerowaste\/2019\/12\/04\/zero-waste-ein-selbstversuch\/","title":{"rendered":"Zero Waste &#8211; Ein Selbstversuch"},"content":{"rendered":"<p>Ist es bzw. <em>wie<\/em> aufw\u00e4ndig ist es im Alltag jeglichen M\u00fcll zu vermeiden? Ist das in unserer Gesellschaft \u00fcberhaupt m\u00f6glich? Welche M\u00f6glichkeiten gibt es? Inwiefern m\u00fcssen gewohnte Strukturen ver\u00e4ndert werden? F\u00fchle ich mich so, als ob ich dadurch einen Unterschied bewirke? Wie h\u00e4ngt dieser Lebensstil mit dem eigenen Wohlbefinden zusammen?<\/p>\n<p>Fragen \u00fcber Fragen. Bei der Zero Waste Bewegung geht es darum, kaum oder keinen M\u00fcll mehr zu produzieren. Abf\u00e4lle, die dennoch entstehen, sollten bestenfalls zu 100% biologisch abbaubar sein. Auf diesem Weg schont man die Umwelt, was besonders im Hinblick auf die aktuelle Klimawandel-Situation ein bedeutender Schritt ist. M\u00fcllvermeidung spart Ressourcen und verkleinert somit den \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck, was die Umwelt im Endeffekt entlastet. Auf diesem Weg kann jeder ganz leicht etwas dazu beitragen. Oder nicht? In der Summe macht es einen viel gr\u00f6\u00dferen Unterschied als es eine Einzelperson k\u00f6nnte. So denke ich in den meisten F\u00e4llen. Und ich sch\u00e4tze, dass ich damit nicht allein bin. Das Problem ist, wenn jeder so denkt, wird sich nichts \u00e4ndern. Das Verhalten jedes einzelnen ist relevant. Jeder noch so kleine Schritt tr\u00e4gt zum Unterschied bei, den wir offensichtlich so dringend brauchen. In dieser Hinsicht muss man sich bewusst \u00fcberwinden und sich dazu bringen umzudenken.<\/p>\n<p>In einer autoethnografischen Forschung, bzw. einem dreiw\u00f6chigen Selbstversuch m\u00f6chte ich genau dieses Ziel verfolgen und Eindr\u00fccke und Antworten auf meine Fragen dazu sammeln. Da ich mehr oder weniger von einem Tag auf den anderen mit dem Versuch beginne, stelle ich mir den Umschwung relativ &#8222;radikal&#8220; vor, da man sonst wahrscheinlich eher nach und nach damit anf\u00e4ngt, gewohnte Produkte etc. auszusortieren und durch andere zu ersetzen. Sollte ich es nicht innerhalb von drei Wochen schaffen, nahezu m\u00fcllfrei zu werden, bin ich auf jeden Fall motiviert, auch dar\u00fcber hinaus weiterhin darauf hinzuarbeiten. Ich denke, dass es schon einige Zeit brauchen wird, sich fest darauf einzustellen und neue Routinen zu entwickeln. Es k\u00f6nnte auch gut sein, dass der &#8222;Selbstversuch&#8220; in gewisser Hinsicht zu Normalit\u00e4t f\u00fcr mich wird, was ich auf jeden Fall f\u00fcr erstrebenswert halte.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte auf dem Blog meine Gedanken und Notizen aus meinem Lerntagebuch teilen und mich in den Beitr\u00e4gen tiefergehend damit auseinandersetzen. Die erhobenen Daten stammen also von mir selbst. Eventuell werde ich auf dazu passende Literatur o.\u00e4. verweisen, um alles zu untermauern.<\/p>\n<p>Ich plane eine Struktur zu entwickeln, um die Texte in verschiedene Kategorien (z.B. verschiedene Lebensbereiche) einordnen zu k\u00f6nnen, um es am Ende \u00fcbersichtlich zu halten.<\/p>\n<p>(Die von mir verwendeten Bilder sind entweder selbstgemacht oder von pixabay und ohne Nachweis frei verwendbar.)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist es bzw. wie aufw\u00e4ndig ist es im Alltag jeglichen M\u00fcll zu vermeiden? 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