{"id":382,"date":"2020-02-20T18:14:44","date_gmt":"2020-02-20T17:14:44","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/zerowaste\/?p=382"},"modified":"2020-03-10T16:26:55","modified_gmt":"2020-03-10T15:26:55","slug":"abschluss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/zerowaste\/2020\/02\/20\/abschluss\/","title":{"rendered":"N\u00e4chster Halt: Zero Waste"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe einen gro\u00dfen Teil meines Lebens ver\u00e4ndert bzw. bin ich immer noch dabei. Ich f\u00fchle mich immer wohler damit. Deshalb habe ich entschieden, auch \u00fcber das Projekt hinaus weiterhin daran zu arbeiten, mein Leben m\u00fcllfrei zu gestalten. Es ist ein Prozess, der sich zieht und den man aktiv aufrecht erhalten muss. Damit das funktioniert, habe ich mein eigenes Verhalten in den vergangenen Monaten erforscht und reflektiert und bin dabei, es zum Besseren zu ver\u00e4ndern. H\u00e4tte ich nicht bewusst darauf geachtet, w\u00e4re das wahrscheinlich nicht passiert. Man steckt viel zu tief in einer Routine, die sich irgendwann mal so ergeben hat, ohne das wirklich zu realisieren oder tiefergehend dar\u00fcber nachzudenken. Besonders am Anfang fiel es mir schwer, aus den gewohnten Strukturen auszubrechen. Es hat mich ehrlich gesagt schon \u00dcberwindung gekostet, auf etwas Neues umzusteigen. Wenn mir etwas unbekannt ist, f\u00fchle ich mich anfangs immer sehr unsicher. Ich bin aber froh, dass ich dem Ganzen eine Chance gegeben habe. Und das ja im Endeffekt mit Erfolg! In gewisser Weise bin ich durch die autoethnografische Forschung \u00fcber meine Grenzen gegangen, habe mich selbst besser kennengelernt und reflektiert, wie es im Alltag nicht passiert w\u00e4re. Es gef\u00e4llt mir, da ich daran gewachsen bin.<\/p>\n<p>Ich habe festgestellt, dass Nachhaltigkeit und Konsum extrem zusammenh\u00e4ngen. Aber auch, dass nachhaltiger Konsum bereits sehr gut funktionieren kann. Bisher habe ich mich haupts\u00e4chlich darauf konzentriert, keinen M\u00fcll mehr zu produzieren. Allerdings geh\u00f6rt (f\u00fcr mich) auch noch einiges mehr dazu, wie zum Beispiel der CO\u00b2-Aussto\u00df (Regionalit\u00e4t der Produkte, ist Plastik in einigen F\u00e4llen doch besser als Glas?, Herstellungsprozess, Arbeitsbedingungen etc.). Des Weiteren w\u00e4re eine vegane oder zumindest vegetarische Lebensweise vermutlich ein weiterer Schritt.<\/p>\n<p>Insgesamt f\u00fchlt es sich an, als ob ich ges\u00fcnder leben w\u00fcrde. Ich denke und wei\u00df jetzt auch, dass ich einen Unterschied bewirke(n kann), was definitiv ein gutes Gef\u00fchl ist, das ich aufrecht erhalten m\u00f6chte. Dazu kommt, dass ich mich befreiter bzw. erleichterter und &#8222;frischer&#8220; f\u00fchle. Die Forschung hat mich begeistert und mitgerissen und mir so viele M\u00f6glichkeiten gezeigt und er\u00f6ffnet, die ich nicht kannte und die ich sonst gar nicht oder viel sp\u00e4ter erst in Betracht gezogen h\u00e4tte. Mein Horizont hat sich auf jeden Fall um viel Neues erweitert. Dementsprechend werde ich, wie bereits erw\u00e4hnt, auch nach der Forschung mein &#8222;Projekt&#8220; weiterf\u00fchren und hoffentlich auch andere damit erreichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe einen gro\u00dfen Teil meines Lebens ver\u00e4ndert bzw. bin ich immer noch dabei. Ich f\u00fchle mich immer wohler damit. Deshalb habe ich entschieden, auch \u00fcber das Projekt hinaus weiterhin daran zu arbeiten, mein Leben m\u00fcllfrei zu gestalten. Es ist ein Prozess, der sich zieht und den man aktiv aufrecht erhalten muss. 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