{"id":187,"date":"2020-01-07T16:28:16","date_gmt":"2020-01-07T15:28:16","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/zerowaste\/?p=187"},"modified":"2020-03-10T15:47:47","modified_gmt":"2020-03-10T14:47:47","slug":"muellfreiheit-einschraenkung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/zerowaste\/2020\/01\/07\/muellfreiheit-einschraenkung\/","title":{"rendered":"M\u00fcllfreiheit = Einschr\u00e4nkung?"},"content":{"rendered":"<p>Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass &#8222;Einschr\u00e4nkungen&#8220; etwas sehr subjektives sind. W\u00e4hrend ich beispielsweise gar kein Problem damit habe, zu Hause nur Leitungswasser zu trinken, stellt das f\u00fcr andere eine Einschr\u00e4nkung dar. Einige wollen auf den Luxus einer gr\u00f6\u00dferen Getr\u00e4nkeauswahl nicht verzichten. So wie ich nicht auf Kontaktlinsen verzichten m\u00f6chte, es aber ohne Frage Leute gibt, die genau das problemlos tun.<\/p>\n<p>Wie genau ist &#8222;Einschr\u00e4nkung&#8220; denn \u00fcberhaupt definiert? Das Ganze ist komplexer als man auf den ersten Blick denken mag. Wir sind es hier gewohnt, beispielsweise beim Einkaufen die Wahl zwischen tausenden von Dingen zu haben. Jedes einzelne Produkt gibt es in unterschiedlichen Ausf\u00fchrungen, von verschiedenen Marken usw.. Ein \u00dcberfluss an Angeboten ist f\u00fcr uns mehr und mehr zu Normalit\u00e4t als zu einem Privileg geworden. So f\u00e4llt es nat\u00fcrlich immer schwerer, den eigenen Standard und vor allem den eigenen Konsum wieder runterzuschrauben.<\/p>\n<p>Ich denke, wenn es deutlich leichter w\u00e4re, m\u00fcllfrei zu leben, w\u00fcrden es auch viel mehr Menschen tun. Ich merke, dass es besonders am Anfang mit viel Aufwand verbunden ist. Man braucht wirklich konstant den Willen, das Ganze auch durchzuziehen. Und Verzicht spielt hier definitiv eine Rolle. Ich greife immer gern auf die Produkte zur\u00fcck, von denen ich wei\u00df, dass sie von guter Qualit\u00e4t sind, mir gut schmecken etc. (&#8222;Gewohnheitstier&#8220;). Ich bleibe dann in den meisten F\u00e4llen dabei, anstatt ein anderes zu kaufen. Das muss ich komplett verwerfen, wenn ich m\u00fcllfrei werden will, denn fast \u00fcberall ist Plastik o.\u00c4. im Spiel. Und ja, das bedeutet f\u00fcr mich auf jeden Fall zun\u00e4chst eine Einschr\u00e4nkung, denn Alternativen gibt es einfach noch nicht f\u00fcr alles, was ich gern benutze und konsumiere. Einer der bedeutendsten Schritte liegt in meinen Augen zwar in der eigenen Einstellung zu Konsum, allerdings auch in der \u00c4nderung der Produktion und Verpackung s\u00e4mtlicher (gro\u00dfer) Firmen. Der m\u00fcllfreie Markt ist im Verh\u00e4ltnis noch sehr klein und in einigen F\u00e4llen auch nicht so leicht erreichbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass &#8222;Einschr\u00e4nkungen&#8220; etwas sehr subjektives sind. W\u00e4hrend ich beispielsweise gar kein Problem damit habe, zu Hause nur Leitungswasser zu trinken, stellt das f\u00fcr andere eine Einschr\u00e4nkung dar. Einige wollen auf den Luxus einer gr\u00f6\u00dferen Getr\u00e4nkeauswahl nicht verzichten. 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