Meine Abschlussreflexion

In meinem Projekt die Programmiersprache LaTeX zu erlernen habe ich meine Ziele für dieses Semester erreicht da ich mich im Stande sehe Textdokumente zu erstellen und in diese Bilder sowie Formeln etc. einzubetten sowie Schriftart- und Größe anzupassen was meinen bisherigen Ansprüchen absolut gerecht wird.  Man muss hierzu jedoch sagen, dass LaTeX eine deutlich größere Bandbreite an Möglichkeiten zur Verfügung stellt, die ich jedoch vermutlich erst dann zu nutzen lernen werde, wenn ich davon Aktiv Gebrauch machen kann, da ich der Meinung bin, dass man sein spezielles Wissen bei der Nutzung ohnehin kurz wieder auffrischen müsste, sofern ich nicht regelmäßig davon gebraucht mache.

Jedenfalls sehe ich mich durch den bisherigen Lernfortschritt durchaus im Stande diese einzelnen Funktionen schnell zu adaptieren, da das Verstehen der Grundlegenden Konzepte dieser durchaus eigensinnigen Sprache die größte „Hürde“ darstellt und der Rest primär darin besteht sich statisches Wissen anzueignen.

Ein Tool welches ich mir nahe liegender Weise besonders im Hinterkopf behalten habe ist Overleaf, da es auf LaTeX basiert und dies auf eine besondere Art und Weise nutzt, ferner ist es eine wunderbare Möglichkeit sich neue Ideen für die Nutzung von LaTeX zu suchen, da diese nicht etwa trocken erklärt sind, wie es oft der Fall ist, sondern man sich quasi durch Ansehen von Präsentation inspirieren lassen kann und anschließend ohne größeren Aufwand die zugrunde liegende „Technik“ anschauen kann, um diese anschließend zu übernehmen.

Etwas was zwar nicht direkt zu meinem Lernprojekt passt, was ich jedoch allgemein für eine Sinnvolle Kompetenz halte, ist das Erstellen von Screencasts, was denke ich immer noch eine Art Highlight in Präsentation darstellen kann und auch für viele andere Zwecke hilfreich ist. Da ich mir natürlich der Möglichkeit vorher schon bewusst war, ich es aber immer für deutlich umständlicher hielt und auch Umkosten im Zusammenhang mit dafür benötigten Programmen vermutete, war dies für mich ein recht großer „Aha-Effekt“.

Ein weiteres Tool das ich für sinnvoll im Zusammenhang  mit dem Erstellen von Präsentationen halte, ist das Social-Mindmapping Tool Mindmeister mit welchem man in Gruppen interaktive Mindmaps erstellen/editieren kann ohne dabei an einem Ort zu sein.

Um abschließend Bilanz bezüglich dieses Seminars zu ziehen fange ich erstmal bei dem größten Alleinstellungsmerkmal an, nämlich das es ausschließlich online ist.

Ich finde die Idee an sich hervorragend da man nahezu überall und immer an den Aufgaben arbeiten kann die wöchentlich anfallen und man nicht wie sonst fast immer an bestimmte Zeiten und Orte gebunden ist. Dies spielt einem Studenten mit recht gefülltem Zeitplan natürlich sehr in die Karten. Meine anfängliche Befürchtung, dass bei dieser Art der Organisation leicht wichtige Informationen irgendwie an mir vorbei gehen hat sich aufgrund der übersichtlichen Struktur mithilfe der Gruppe nicht bestätigt.

Ferner finde ich es gut, dass man die erhöhte Belastung am Ende des Semesters hier nicht noch weiter treibt, sondern stattdessen die zu erbringende Leistung gleichmäßig über das Semester verteilt, was dazu führt das man schlichtweg nicht verleitet wird die Arbeit vor sich her zu schieben, um dann am Ende zu merken, dass es doch sehr viel ist was sich angesammelt hat.

Ein kleiner Kritikpunkt den ich jedoch vergleichsweise Gering gewichten würde ist, dass trotz der verschiedenen Auswahlmöglichkeiten die man jede Woche hatte die Möglichkeiten oft in eine sehr ähnliche Richtung gingen und ich somit in Einzelfällen das Gefühl hatte das mich keine der Aufgabe wirklich anspricht.

Dies hat vermutlich damit zu tun dass ich stellenweise etwas gegen die Art des Programms an sich hatte (Modul D-L), wobei ich auch hier sagen muss, dass es subjektiv ist und es mit meinem allgemeinen Misstrauen gegenüber Diensten zu tun hat welche die Möglichkeit hätten im großen Umfang private Daten zu sammeln. Diese Problematik wurde jedoch in anderen Wochen für meinen Geschmack sehr effektiv gelöst wenn ich z.B. an die Erweiterung der Kompetenzen im Umgang mit Wissenschaftlichen Suchmaschinen denke was für Studenten jedes akademischen Faches eine wichtige Sache ist wie ich finde.

Alles in allem kann ich die Veranstaltung jedem Studenten weiterempfehlen, da man wie ich finde nicht zuviel Zeit investieren muss, und die Zeit die man investiert, ersten Sinnvoll ist da die erworbenen Kompetenzen einem aller Wahrscheinlichkeit nach im weiteren Studium oder auch später im Berufsleben behilflich sein können und zweitens auch meist nicht gerade langweilig sind da sowohl die Aufgabe als auch die Art wie man sie bearbeitet Abwechslungsreich sind. Für Studenten in Natur- oder Formalwissenschaften, wie ich es einer bin ist es außerdem eine gute Gelegenheit ihre Kompetenzen im Schreiben von „längeren Texten“ wieder etwas aufzufrischen.

Ein Gedanke zu „Meine Abschlussreflexion“

  1. Hallo Yannis,

    es ist ein schön, dass du deine Programmiersprache konkret in einem der Tools aus diesem Seminar wiederfinden konntest. Es hilft von vorherein bei der Motivation, wenn die Teilnehmer einen guten Bezug zwischen Projekt und Seminar herstellen können.
    Zum anderen erwähnst du die Screencasts und das Schreiben von Texten als wichtige Skills. Ich denke, dass es in der heutigen Berufswelt immer sinnvoll ist, solche Skills zu fördern. Das wollen wir in diesem Seminar natürlich unterstützen und freuen uns, wenn die Teilnehmer dies erkennen und umsetzen können.

    Daher bedanken wir uns für deine Reflexion und wünschen dir im weiteren Studium viel Erfolg!
    Hendrik

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