{"id":172,"date":"2024-01-29T17:08:04","date_gmt":"2024-01-29T16:08:04","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/?p=172"},"modified":"2024-01-31T16:43:37","modified_gmt":"2024-01-31T15:43:37","slug":"schubladen-im-buero-aufdecken-und-ueberwinden-von-berufsstereotypen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/2024\/01\/29\/schubladen-im-buero-aufdecken-und-ueberwinden-von-berufsstereotypen\/","title":{"rendered":"Schubladen im B\u00fcro: Aufdecken und \u00dcberwinden von Berufsstereotypen"},"content":{"rendered":"<p><em><span style=\"font-weight: 400\">von Sven Baumann, <\/span><span style=\"font-weight: 400\">Kaya-Madeleine B\u00fccker &amp; <\/span><span style=\"font-weight: 400\">Amina Zrouki<\/span><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Stell dir vor, du bist in einem B\u00fcro voller verschiedener Berufsgruppen \u2013 da gibt es den IT-Spezialisten, die Marketingleiterin, den Buchhalter und die Personalmanagerin. Ohne es zu merken, hast du wahrscheinlich schon eine Meinung dar\u00fcber, wer kompetent und wer besonders freundlich ist. Das sind Stereotype \u2013 Schubladen in unserem Kopf, in die wir Menschen stecken, basierend auf ihrem Beruf oder anderen Merkmalen. Im Arbeitskontext kann das ziemlich verzwickt sein. Das Stereotype Content Model von Fiske, Cuddy, Glick und Xu aus dem Jahr 2002 hilft uns zu verstehen, wie und warum wir bestimmte Berufe und damit Menschen als kompetenter oder w\u00e4rmer ansehen. Interessant wird es, wenn wir uns eine Studie von He, J., He, Kang, Tse und Toh aus dem Jahr 2019 ansehen, die genau darauf eingeht. Also bist du bereit, die Brille der Stereotype abzusetzen und die Welt der Berufe aus einer neuen, offeneren Perspektive zu sehen?<\/span><\/p>\n<h2><span style=\"font-size: 12pt\"><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-231 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/files\/Bildschirmfoto-2024-01-30-um-20.15.38.png\" alt=\"\" width=\"478\" height=\"266\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/files\/Bildschirmfoto-2024-01-30-um-20.15.38.png 1198w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/files\/Bildschirmfoto-2024-01-30-um-20.15.38-300x167.png 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/files\/Bildschirmfoto-2024-01-30-um-20.15.38-1024x569.png 1024w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/files\/Bildschirmfoto-2024-01-30-um-20.15.38-768x427.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 478px) 100vw, 478px\" \/><\/b><\/span><b><\/b><\/h2>\n<h2><span style=\"font-size: 12pt\"><b>Was ist das Stereotype Content Model?<\/b><\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Das Stereotype Content Model, auch SCM genannt, nutzt die beiden Dimensionen Kompetenz und W\u00e4rme, um zu erkl\u00e4ren, wie Stereotypen in unserem Kopf entstehen. Du fragst dich nun sicherlich, was genau \u00fcberhaupt unter Kompetenz und W\u00e4rme verstanden werden kann. Hier einmal eine Erl\u00e4uterung:<\/span><\/p>\n<p><b>W\u00e4rme:<\/b><span style=\"font-weight: 400\"> Diese Dimension beschreibt, ob wir eine Person oder eine Gruppe als freundlich und vertrauensw\u00fcrdig oder unfreundlich und konkurrenzf\u00e4hig einsch\u00e4tzen.<\/span><\/p>\n<p><b>Kompetenz: <span style=\"font-weight: 400\">Die Dimension der Kompetenz beurteilt, ob wir eine Einzelperson oder Gruppe als f\u00e4hig und qualifiziert oder unf\u00e4hig und unqualifiziert ansehen.<\/span><\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Nach dem SCM gibt es auf Basis dieser beiden Dimensionen letztlich vier Kategorien, in die Gruppen eingeordnet werden k\u00f6nnen:<\/span><\/p>\n<ol>\n<li><b><\/b><strong>Paternalistische Stereotype<\/strong><b>:<\/b><span style=\"font-weight: 400\"> In der ersten Kategorie nehmen wir Gruppen als warm, aber nicht sehr kompetent wahr. Gute Beispiele hierf\u00fcr sind liebevolle Gro\u00dfeltern oder Menschen mit Behinderungen.<\/span><\/li>\n<li><b> Verachtende\u00a0<strong>Stereotype:<\/strong><\/b><span style=\"font-weight: 400\">\u00a0Gruppen der zweiten Kategorie werden weder als warm noch als kompetent angesehen. Beispielhaft k\u00f6nnen hier Obdachlose oder Straft\u00e4ter:innen genannt werden.<\/span><\/li>\n<li><strong> Neidvolle Stereotype<\/strong><span style=\"font-weight: 400\"><strong>:<\/strong> In diese Kategorie sind Gruppen eingeordnet, die zwar als kompetent, aber nicht warm angesehen werden. Ein Beispiel f\u00fcr diese Kategorie sind reiche Gesch\u00e4ftsleute oder Asiat:innen.<\/span><\/li>\n<li><strong> Bewundernde Stereotype<\/strong><span style=\"font-weight: 400\"><strong>:<\/strong> Gruppen dieser Kategorie werden nicht nur als warm, sondern auch als kompetent wahrgenommen. \u00c4rzt:innen oder Lehrer:innen fallen beispielsweise in diese Kategorie.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Welche Auswirkungen hat es, wenn wir Personen beispielsweise als warm, aber wenig kompetent wahrnehmen? Vor allem kann dies dazu f\u00fchren, dass wir bestimmte Personen diskriminieren. Stell dir zum Beispiel vor, dass du auf der Arbeit durch deine Kolleg:innen als berufst\u00e4tige Mutter als warm, aber weniger kompetent eingesch\u00e4tzt wirst als dein m\u00e4nnlicher Kollege. Eine Folge k\u00f6nnte sein, dass du f\u00fcr eine h\u00f6here Position innerhalb des Unternehmens nicht vorgeschlagen wirst, da dir so eine Position nicht zugetraut wird. Stattdessen wird dein m\u00e4nnlicher Kollege bevorzugt, obwohl du den gleichen Universit\u00e4tsabschluss hast wie er sowie vier Jahre mehr Berufserfahrung und schon einige Projekte im Unternehmen erfolgreich geleitet hast. Ziemlich unfair, oder? Stereotypen gibt es dabei aber nicht nur innerhalb eines Teams in einem Unternehmen. Wie bereits anfangs erw\u00e4hnt, existieren Stereotypen auch in Bezug auf Berufsgruppen. Diese soziale Wahrnehmung f\u00fchrt zu einer unterschiedlichen Bewertung f\u00fcr verschiedene Berufe.<\/span><span style=\"font-weight: 400\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Was sagt die Forschung denn dazu?<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Die durchgef\u00fchrte Studie von He und Kolleg:innen untersuchte das SCM und betrachtete dabei die W\u00e4rme- und Kompetenzdimensionen. Durch die Studie konnte die Vermutung best\u00e4tigt werden, dass Stereotype von Berufsgruppen vorwiegend auf der Grundlage von W\u00e4rme- und Kompetenzmerkmalen entstehen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Doch was genau haben die Teilnehmenden der Studie neben W\u00e4rme ber\u00fccksichtigt, wenn sie eine Personengruppe als warm bewertet haben? Grundlage f\u00fcr die Einsch\u00e4tzung waren dabei auch die Gutm\u00fctigkeit, die Freundlichkeit und Vertrauensw\u00fcrdigkeit sowie die Aufrichtigkeit und die Gro\u00dfm\u00fctigkeit. F\u00fcr die Bewertung der Kompetenz wurde ber\u00fccksichtigt, wie f\u00e4hig, intelligent, effizient und geschickt sowie selbstbewusst und kompetent eine Personengruppe wahrgenommen wird. Ein \u00fcberraschendes Ergebnis der Studie war, dass Stereotypen oft durch eine hohe Wertsch\u00e4tzung von Kompetenz und weniger durch W\u00e4rme gepr\u00e4gt sind. In der Folge kann es dazu kommen, das bestimmte Berufsgruppen als dominant und k\u00fchl wahrgenommen werden, was wiederum negative Auswirkungen auf das Berufsfeld haben kann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Besonders interessant ist die Verbindung zwischen Stereotypen und pers\u00f6nlichen Merkmalen wie Geschlecht, Alter und ethnischer Zugeh\u00f6rigkeit. Frauen und Angeh\u00f6rige ethnischer Minderheiten werden oft als weniger kompetent und selbstbewusst wahrgenommen. M\u00e4nner in \u00e4hnlichen Berufen werden hingegen als kompetenter und auch selbstbewusster eingesch\u00e4tzt. Doch welche Folgen hat das? Eine Auswirkung dieser Stereotypen zeigt sich beispielsweise darin, dass in bestimmten Berufsgruppen wie zum Beispiel dem Handwerk nur sehr wenige Frauen t\u00e4tig sind. In der Studie wurden verschiedene Berufe anhand von W\u00e4rme und Kompetenz analysiert und dabei wurde festgestellt, dass einigen Berufen eine hohe W\u00e4rme, aber niedrige Kompetenz zugeschrieben werden, w\u00e4hrend es bei anderen Berufen gegenteilig war.\u00a0Dies wirft nat\u00fcrlich die Frage auf, wie diese Wahrnehmungen berufliche Entscheidungen beeinflussen.\u00a0<\/span><span style=\"font-weight: 400\">So neigen Frauen beispielsweise dazu, Berufe zu w\u00e4hlen, die als w\u00e4rmer, aber weniger kompetent angesehen werden, was die ungleiche Geschlechterverteilung in bestimmten Berufsfeldern erkl\u00e4ren k\u00f6nnte. So sind Frauen beispielsweise besonders h\u00e4ufig in der Pflege oder Berufsfeldern der Erziehung besch\u00e4ftigt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Die Studie verweist auf die Notwendigkeit, die Kultur und Wahrnehmung von Berufsgruppen genauer zu betrachten. Stereotypen k\u00f6nnen dabei nicht nur die Wahrnehmung von anderen Personen beeinflussen, sondern auch eigene berufliche Entscheidungen wie die Wahl des Ausbildungsberufes oder des Studienfachs. Dies wiederum hat direkte Auswirkungen auf die berufliche Gleichstellung und kann zu einer ungleichen Verteilung von M\u00e4nnern und Frauen in verschiedenen Berufen f\u00fchren. Um diese Probleme anzugehen, ist es wichtig, dass wir uns bewusst werden und lernen, wie Stereotypen am Arbeitsplatz wirken. Wir sollten uns also darauf konzentrieren, Menschen besser \u00fcber Vorurteile und Stereotypen aufzukl\u00e4ren und Schulungen anbieten, um das Bewusstsein der Menschen hierf\u00fcr zu sch\u00e4rfen. Dies kann dazu beitragen, dass Berufsgruppen fairer wahrgenommen werden und eine inklusive und gerechtere Arbeitsatmosph\u00e4re geschaffen wird.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Es l\u00e4sst sich also festhalten, dass Stereotype \u00fcber unterschiedliche Berufsgruppen letztlich sehr kompliziert sind. Stereotype beeinflussen nicht nur unsere individuellen Sichtweisen, sondern haben auch tiefgreifende Auswirkungen auf die Vielfalt und Gleichberechtigung in verschiedenen Berufsfeldern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><b>Was solltest du also tun?<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Stereotype im Arbeitsumfeld beeinflussen nicht nur, wie wir unsere Kolleg:innen und Mitarbeitenden sehen, sondern auch, wie unsere Arbeitswelt aufgebaut ist. Sie bestimmen auch, welche Chancen wir haben oder welche Steine uns in den Weg gelegt werden k\u00f6nnen. Besonders auff\u00e4llig wird dies bei Minderheiten, und zum Beispiel Frauen, die oft ungerechtfertigt in Schubladen gesteckt werden. Du solltest also immer bewusst deine eigenen Vorurteile hinterfragen, um auf der Arbeit einen offenen und gerechten Umgang zu f\u00f6rdern. Durch das Erkennen und \u00dcberwinden dieser Stereotype k\u00f6nnen wir einen Schritt in Richtung einer fairen Arbeitsumgebung leisten. Du m\u00f6chtest doch sicherlich auch fair behandelt werden? Aber wie setzen wir diesen Wandel konkret um? Sind wir bereit, individuell und als Gemeinschaft die Initiative zu ergreifen, um die Barrieren zu \u00fcberwinden, die Stereotype am Arbeitsplatz schaffen? Deine Gedanken und Erfahrungen hierzu sind ungemein wertvoll \u2013 Wir laden Dich herzlich ein, dich an dieser fortlaufenden Diskussion zu beteiligen. Welche M\u00f6glichkeiten siehst Du, Stereotype in unserer Arbeitswelt zu durchbrechen?<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p><b>Fiske, S. T., Cuddy, A. J. C., Glick, P. &amp; Xu, J. (2002)<\/b><span style=\"font-weight: 400\">. A model of (often mixed) stereotype content: competence and warmth respectively follow from perceived status and competition. <\/span><i><span style=\"font-weight: 400\">Journal of Personality and Social Psychology,<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400\"> 82(6), 878\u2013902. <\/span><span style=\"font-weight: 400\">https:\/\/doi.org\/10.1037\/0022-3514.82.6.878<\/span><\/p>\n<p><b>He, J., Kang, S. K., Tse, K. &amp; Toh, S. M. (2019).<\/b><span style=\"font-weight: 400\"> Stereotypes at work: Occupational stereotypes predict race and gender segregation in the workforce. <\/span><i><span style=\"font-weight: 400\">Journal of Vocational Behavior<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400\">, <\/span><i><span style=\"font-weight: 400\">115<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400\">, 103318. https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.jvb.2019.103318<\/span><\/p>\n<p><strong>Bildquellen:<\/strong><\/p>\n<p><b>Shutterstock (o. J.).<\/b><span style=\"font-weight: 400\"><em> Dont Stereotype Me-Platine auf Bokeh-Hintergrund<\/em>, abgerufen am 28.01.2024 von\u00a0<\/span><span style=\"font-weight: 400\">https:\/\/www.shutterstock.com\/de\/image-photo\/dont-stereotype-me-placard-bokeh-background-487382911<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Sven Baumann, Kaya-Madeleine B\u00fccker &amp; Amina Zrouki Stell dir vor, du bist in einem B\u00fcro voller verschiedener Berufsgruppen \u2013 da gibt es den IT-Spezialisten, die Marketingleiterin, den Buchhalter und die Personalmanagerin. Ohne es zu merken, hast du wahrscheinlich schon eine Meinung dar\u00fcber, wer kompetent und wer besonders freundlich ist. 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