{"id":158,"date":"2024-01-29T13:26:27","date_gmt":"2024-01-29T12:26:27","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/?p=158"},"modified":"2024-01-31T11:58:49","modified_gmt":"2024-01-31T10:58:49","slug":"die-subtilen-fesseln-der-geschlechterrollen-im-21-jahrhundert-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/2024\/01\/29\/die-subtilen-fesseln-der-geschlechterrollen-im-21-jahrhundert-2\/","title":{"rendered":"Die subtilen Fesseln der Geschlechterrollen im 21. Jahrhundert"},"content":{"rendered":"<p><em>von <span style=\"font-weight: 400\">Wibke Bils, <\/span><span style=\"font-weight: 400\">Carolin Brandt, <\/span><span style=\"font-weight: 400\">Celina Kuhlmann &amp; <\/span><span style=\"font-weight: 400\">Julia Munck <\/span><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Hand aufs Herz: Wenn in deinem Haushalt etwas nicht mehr funktioniert, reparierst du es selbst? Mir wurde erst k\u00fcrzlich bewusst, dass mein Partner Dennis und ich uns automatisch Aufgaben zuteilen, die stereotypisch f\u00fcr unsere Geschlechterrollen sind. Dennis k\u00fcmmert sich ums Auto, Reparaturen am Haus und den Garten, w\u00e4hrend ich mich haupts\u00e4chlich um den Haushalt, organisatorische Aufgaben und das Kochen k\u00fcmmere.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-243 alignright\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/files\/Bildschirmfoto-2024-01-30-um-20.20.41.png\" alt=\"\" width=\"347\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/files\/Bildschirmfoto-2024-01-30-um-20.20.41.png 1210w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/files\/Bildschirmfoto-2024-01-30-um-20.20.41-300x199.png 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/files\/Bildschirmfoto-2024-01-30-um-20.20.41-1024x680.png 1024w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/files\/Bildschirmfoto-2024-01-30-um-20.20.41-768x510.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px\" \/><\/p>\n<p><b>Aber warum teilen wir uns die Aufgaben so auf?<\/b><span style=\"font-weight: 400\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Diese vorgepr\u00e4gten Aufteilungen scheinen so tief in uns verankert zu sein, dass wir oft unbewusst danach handeln, wie auch Dennis und ich. &#8222;<\/span><i><span style=\"font-weight: 400\">Mein Putzen gen\u00fcgt nicht den Anspr\u00fcchen meiner Frau<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400\">&#8220; oder &#8222;<\/span><i><span style=\"font-weight: 400\">Mein Mann m\u00f6chte meine Hilfe beim M\u00f6belaufbau eigentlich nicht<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400\">&#8220; \u2013 solche Aussagen zeigen, wie stark wir in unseren geschlechtsspezifischen Rollen feststecken. Frauen \u00fcbernehmen Aufgaben wie Hausarbeit, Putzen und Kinderbetreuung, w\u00e4hrend M\u00e4nner handwerkliche T\u00e4tigkeiten und die Rolle des Hauptverdieners \u00fcbernehmen. Klischees, die nicht nur unser Verhalten, sondern auch unsere Erwartungen an andere beeinflussen.<\/span><\/p>\n<p><b>Woher kommen diese Rollenbilder und wieso halten sie sich bis heute?<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Auf meiner Suche nach einer Antwort auf diese Frage habe ich meine alten Vorlesungsinhalte aus dem Bereich der Sozialpsychologie durchforstet und stie\u00df dabei auf die Social Role Theory von Alice Eagly und Wendy Wood aus dem Jahr 2012. Die Theorie besagt, dass soziale Rollen in der Steinzeit entstanden, als M\u00e4nner f\u00fcr Jagd und Schutz zust\u00e4ndig waren und Frauen sich um die Kinder k\u00fcmmerten. Diese Rollenzuteilungen sind auf biologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern zur\u00fcckzuf\u00fchren und sorgten schlie\u00dflich auch f\u00fcr eine bestimmte Aufgabenverteilung. So sind M\u00e4nner aufgrund ihrer k\u00f6rperlichen St\u00e4rke und Gr\u00f6\u00dfe besser f\u00fcr die Jagd geeignet gewesen, w\u00e4hrend Frauen aufgrund ihrer F\u00e4higkeit, Kinder auszutragen, in der Sicherheit des h\u00e4uslichen Umfelds blieben (Eagly &amp; Wood, 2012).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Die Beobachtung von weiblichen und m\u00e4nnlichen Verhaltensweisen hat im Laufe der Zeit zu einer Einigkeit in der Gesellschaft gef\u00fchrt, welche Verhaltensweisen f\u00fcr das jeweilige Geschlecht als akzeptabel gelten (Eagly &amp; Wood, 2012)<\/span><span style=\"font-weight: 400\">.<\/span> <span style=\"font-weight: 400\">Durch den Prozess der Sozialisierung werden diese \u00dcberzeugungen weiter verst\u00e4rkt. So lernen wir im Laufe unseres Lebens Regeln, Werte und Verhaltensweisen unserer Umgebung kennen \u2013 eben Dinge, die in unserer Gesellschaft von Bedeutung sind und sogar von uns erwartet werden. Daraus entwickeln wir dann unsere eigene <\/span><span style=\"color: #0000ff\"><a style=\"color: #0000ff\" href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/2024\/01\/29\/wie-soziale-identitaet-den-weg-zum-erfolg-ebnet\/\">soziale Identit\u00e4t<\/a><\/span><span style=\"font-weight: 400\"> und Rollenvorstellung, die schlussendlich unser Denken und Handeln beeinflussen<\/span> <span style=\"font-weight: 400\">(Steffens &amp; Ebert, 2016). Hier findest du die Theorie noch einmal verbildlicht:\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-244 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/files\/Bildschirmfoto-2024-01-30-um-20.21.00.png\" alt=\"\" width=\"630\" height=\"368\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/files\/Bildschirmfoto-2024-01-30-um-20.21.00.png 1264w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/files\/Bildschirmfoto-2024-01-30-um-20.21.00-300x175.png 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/files\/Bildschirmfoto-2024-01-30-um-20.21.00-1024x598.png 1024w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/files\/Bildschirmfoto-2024-01-30-um-20.21.00-768x448.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><em><span style=\"font-weight: 400\">Theorie der sozialen Geschlechterrollen (Eigene Darstellung in Anlehnung an: Eagly &amp; Wood, 2012)<\/span><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Schlie\u00dflich entstehen durch genau diesen Prozess nicht nur Vorurteile dar\u00fcber, wie Personen sich aufgrund ihrer Gruppen- oder Geschlechterzugeh\u00f6rigkeit zu verhalten haben, sondern auch <\/span><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/2024\/01\/30\/hinter-den-kulissen-sozialer-macht-gleichberechtigung-am-arbeitsplatz-2\/\">Diskriminierungen<\/a> und <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/2024\/01\/29\/schubladen-im-buero-aufdecken-und-ueberwinden-von-berufsstereotypen\/\">Stereotype<\/a> (Steffens &amp; Ebert, 2016a).\u00a0F\u00e4llt dir dazu vielleicht auch eine konkrete Situation ein?<\/p>\n<p>Auch heutzutage werden Frauen noch <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/2024\/01\/30\/mehr-schein-als-sein-warum-das-wie-ausschlaggebend-fuer-ihre-csr-authentizitaet-ist\/\">Attribute<\/a> zugeschrieben wie F\u00fcrsorglichkeit und Emotionalit\u00e4t, w\u00e4hrend M\u00e4nner eher als dominant und karriereorientiert dargestellt werden. Sowohl unsere soziale Umgebung, beispielsweise Freunde und Familie, als auch die Medien pr\u00e4gen uns. Sie geben uns vor, wie wir uns verhalten sollten, um in der Gesellschaft akzeptiert zu werden. Ist dir zum Beispiel schon mal von jemandem gesagt worden, dass du dich in einem Moment anders verhalten solltest? Mir f\u00e4llt dazu ein, dass mir als Kind st\u00e4ndig gesagt wurde, dass M\u00e4dchen nicht raufen und sich nicht r\u00fcpelhaft verhalten d\u00fcrfen, mein Bruder dagegen hat solche Bemerkungen nie bekommen. Durch genau solche <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/2024\/01\/30\/hinter-den-kulissen-sozialer-macht-gleichberechtigung-am-arbeitsplatz-2\/\">Erwartungen<\/a><span style=\"font-weight: 400\"> ist im Laufe der Zeit ein informelles Regelwerk entstanden, das geschlechtsspezifische Verhaltensweisen vorschreibt und nach wie vor unser Denken und Handeln beeinflusst \u2013 einschlie\u00dflich das von Dennis und mir.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Wie spiegeln sich Geschlechterrollen heute im Berufsleben wider?<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Als kaufm\u00e4nnische Leiterin stelle ich mir nun die Frage, ob meine beruflichen Erfolge von bestehenden Geschlechterrollen beeinflusst werden. Diese \u00dcberlegung f\u00fchrte mich zu einer faszinierenden Studie von Balachandra und ihren Kolleg:innen aus dem Jahr 2017, die nicht nur meine eigenen Gedanken, sondern auch g\u00e4ngige <\/span><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/2024\/01\/29\/schubladen-im-buero-aufdecken-und-ueberwinden-von-berufsstereotypen\/\">Stereotype<\/a> im beruflichen Umfeld beleuchtet.<\/p>\n<p>In ihrer Untersuchung haben die Autor:innen die Auswirkungen geschlechtsstereotypischer Verhaltensweisen auf die Bewertung von Unternehmenden durch Invenstierende w\u00e4hrend eines Pitches unter die Lupe genommen. Der Pitch ist sozusagen eine knackige Vorstellung des Unternehmens, in der die \u00dcberzeugungskraft der Unternehmenden im Mittelpunkt steht.<\/p>\n<p>Der erste Blick auf die Studie offenbarte einen signifikanten Unterschied beim Erhalt von Finanzmitteln zwischen M\u00e4nnern und Frauen. M\u00e4nner galten aufgrund von Stereotypen als unternehmerischer und wachstumsorientierter (Eddleston et al., 2016). Verbinden wir das mit der Theorie der sozialen Rollen, erscheint das Unternehmertum eine &#8222;M\u00e4nnerdom\u00e4ne&#8220; zu sein \u2013 ein Bild, das an den starken, dominanten Mann erinnert, der f\u00fcr die Jagd verantwortlich war.<\/p>\n<p>Doch hier wird es interessant: Sowohl M\u00e4nner als auch Frauen sollten laut der Studie stereotypisch m\u00e4nnliche Verhaltensweisen aufzeigen, um mehr Interesse und Unterst\u00fctzung von Investierenden zu erhalten (Balachandra et al., 2019). Doch bedeutet das auch, dass M\u00e4nner automatisch erfolgreicher sind und mehr <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/2024\/01\/29\/mit-grosser-macht-kommt-grosse-verantwortung-wie-fuehrungskraefte-ihre-mitarbeitenden-ermaechtigen-koennen\/\">Macht<\/a> im Unternehmertum haben?<\/p>\n<p>Die \u00fcberraschende Antwort lautet: nicht unbedingt. Die Studienergebnisse enth\u00fcllen, dass Unternehmen, die von M\u00e4nnern repr\u00e4sentiert werden, nicht per se gegen\u00fcber solchen bevorzugt werden, die von Frauen repr\u00e4sentiert werden. Entscheidend war das Verhalten der Unternehmenden. Diejenigen, die stereotypisch weibliches Verhalten zeigten \u2013 unabh\u00e4ngig vom Geschlecht \u2013 wurden schlechter bewertet als diejenigen, die sich stereotypisch m\u00e4nnlich verhielten. Damit wird klar, dass Investierende nicht zwangsl\u00e4ufig gegen Unternehmerinnen voreingenommen sind, sondern eher gegen die Darstellung von Verhaltensweisen, die als stereotypisch weiblich angesehen werden und somit nicht zum Unternehmertum passen (Balachandra et al., 2019).<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Diese Erkenntnisse werfen vielleicht auch bei dir viele Fragen auf. Warum werden bestimmte Eigenschaften, die als stereotypisch weiblich gelten, in der Gesch\u00e4ftswelt negativ bewertet? Sind individuelle Verhaltensweisen, sei es von M\u00e4nnern oder Frauen, tats\u00e4chlich von Stereotypen abh\u00e4ngig, um als erfolgreich wahrgenommen zu werden?<\/span><\/p>\n<p><b>Was bedeutet das f\u00fcr uns alle?<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Als Frau in einer F\u00fchrungsposition f\u00fchle ich mich von diesen Ergebnissen gleicherma\u00dfen best\u00e4rkt und herausgefordert. Einerseits zeigt es, dass das Geschlecht nicht zwangsl\u00e4ufig das Erfolgspotenzial beeinflusst. Andererseits beunruhigt es mich, dass stereotypisch weibliches Verhalten in der Gesch\u00e4ftswelt nach wie vor benachteiligt wird.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Investierende diskriminieren also unabh\u00e4ngig vom Geschlecht vor allem stereotypisch weibliche Verhaltensweisen, wodurch sich die Geschlechterrollen im Unternehmertum als komplexer erweisen als bisher angenommen. Eigenschaften wie F\u00fcrsorglichkeit, Gemeinschaftssinn oder Sozialf\u00e4higkeit k\u00f6nnen bei Unternehmenden daher zu Benachteiligungen f\u00fchren.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Doch es dr\u00e4ngt sich mir die Frage auf, warum Eigenschaften wie F\u00fcrsorglichkeit als stereotypisch weiblich gelten und Unternehmende scheinbar nicht dazu ermutigt werden, diese zu zeigen? Dabei f\u00fchlen sich Arbeitnehmende doch scheinbar wohler bei einer f\u00fcrsorglichen F\u00fchrungskraft (Hamm &amp; K\u00f6hler, 2020). Erscheint es f\u00fcr dich nicht auch unfair, dass individuelle Verhaltensweisen, sei es von M\u00e4nnern oder Frauen, unterdr\u00fcckt werden sollen, nur um in der Berufswelt erfolgreicher sein zu k\u00f6nnen?\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Wie k\u00f6nnen wir gemeinsam die Geschlechterrollen \u00e4ndern?<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Wir alle kennen Momente, in denen wir unbewusst nach Geschlechterrollen leben. Ich habe selbst festgestellt, dass ich Dennis <\/span><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/2024\/01\/30\/mehr-schein-als-sein-warum-das-wie-ausschlaggebend-fuer-ihre-csr-authentizitaet-ist\/\">Attribute<\/a><span style=\"font-weight: 400\"> wie St\u00e4rke und Mut zuschreibe, mir selbst vielleicht zu wenig zutraue. Geschlechterrollen sind pr\u00e4sent und es ist unsere gemeinsame Herausforderung, diese Muster zu durchbrechen. Lasst uns also das unausgesprochene Regelwerk hinterfragen und uns von den subtilen Fesseln der Geschlechterrollen befreien. Es ist an der Zeit, ein zeitgem\u00e4\u00dfes Rollenverst\u00e4ndnis zu schaffen, das nicht an Geschlecht gebunden ist, sondern individuelle Werte, Interessen und Verhaltensweisen hervorhebt.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-245 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/wipsy\/files\/Bildschirmfoto-2024-01-30-um-20.21.10.png\" alt=\"\" width=\"96\" height=\"82\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Zum Abschluss m\u00f6chte ich dir noch einen passenden Podcast empfehlen, der vielleicht auch dir dabei helfen kann dich von den Erwartungen an die Geschlechterrollen zu befreien (<\/span><span style=\"font-weight: 400\">Spotify, 2023)<\/span><span style=\"font-weight: 400\">.<\/span><i><\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p><b>Balachandra, L., Briggs, T., Eddleston, K., &amp; Brush, C. (2019)<\/b><span style=\"font-weight: 400\">. Don\u2019t pitch like a girl!: How gender stereotypes influence investor decisions. Entrepreneurship theory and practice, 43(1), 116-137.<\/span><\/p>\n<p><b>Eagly, A. H., &amp; Wood, W. (2012)<\/b><span style=\"font-weight: 400\">. Social role theory. Handbook of theories of social psychology, 2, 458-476.<\/span><\/p>\n<p><b>Eddleston, K. A., Ladge, J. J., Mitteness, C., &amp; Balachandra, L. (2016)<\/b><span style=\"font-weight: 400\">. Do you see what I see? Signaling effects of gender and firm characteristics on financing entrepreneurial ventures. Entrepreneurship: Theory &amp; Practice, 40(3), 489\u2013514.<\/span><\/p>\n<p><b>Hamm, I. &amp; K\u00f6hler, W. (2020)<\/b><span style=\"font-weight: 400\">. Mitarbeiterbegeisterung: das Vorgehen. In <\/span><i><span style=\"font-weight: 400\">Springer eBooks<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400\"> (S. 27\u201346). https:\/\/doi.org\/10.1007\/978-3-662-61128-9_2<\/span><\/p>\n<p><b>Steffens, M. C. &amp; Ebert, I. D. (2016)<\/b><span style=\"font-weight: 400\">. Geschlechterunterschiede. In Springer eBooks (S. 79\u2013101). https:\/\/doi.org\/10.1007\/978-3-658-10750-5_7<\/span><\/p>\n<p><b>Steffens, M. C. &amp; Ebert, I. D. (2016a)<\/b><span style=\"font-weight: 400\">. Frauen \u2013 M\u00e4nner \u2013 Karrieren: Eine sozialpsychologische Perspektive auf Frauen in m\u00e4nnlich gepr\u00e4gten Arbeitskontexten. Springer-Verlag.<\/span><\/p>\n<p><b>Spotify (2023). <\/b><span style=\"font-weight: 400\">Geschlechterrollen &#8211; so befreien wir uns von den Erwartungen anderer. https:\/\/open.spotify.com\/episode\/7zmNkhgPTXDP8w345dRppd. Abgerufen am 15.01.2024<\/span><\/p>\n<p><strong>Bildquellen:<\/strong><\/p>\n<p><b>Unsplash (2020).<\/b><span style=\"font-weight: 400\"> Gender Roles, Abgerufen am 26.01.2024 https:\/\/unsplash.com\/de\/fotos\/grune-und-weisse-schreibmaschine-auf-schwarzem-textil-qox5EIqtctQ<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Wibke Bils, Carolin Brandt, Celina Kuhlmann &amp; Julia Munck Hand aufs Herz: Wenn in deinem Haushalt etwas nicht mehr funktioniert, reparierst du es selbst? Mir wurde erst k\u00fcrzlich bewusst, dass mein Partner Dennis und ich uns automatisch Aufgaben zuteilen, die stereotypisch f\u00fcr unsere Geschlechterrollen sind. 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