{"id":32,"date":"2019-08-14T19:34:07","date_gmt":"2019-08-14T17:34:07","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/welat\/?p=32"},"modified":"2019-08-14T19:34:07","modified_gmt":"2019-08-14T17:34:07","slug":"abschlussreflexion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/welat\/2019\/08\/14\/abschlussreflexion\/","title":{"rendered":"Abschlussreflexion"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Benennen Sie die f\u00fcr Sie zentralsten theoretischen Erkenntnisse, die Sie aus den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung f\u00fcr sich mitgenommen haben. Nehmen Sie dabei konkret Bezug auf a.) fachdidaktische Aspekte, indem Sie Erkenntnisse auf die Didaktiken ihrer eigenen beiden F\u00e4cher beziehen und b.) zwei generelle erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse zu Schule und Unterricht mit Bezug zu den relevanten Quellen benennen.<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Wichtig war es zu Beginn die Definitionen der Homo- und Heterogenit\u00e4t im Bezug zur Schule klarzustellen. Es wurden Beispiele eingef\u00fchrt und Geschehnisse aus dem Schulalltag vorgetragen, sodass man sich selber ein Bild davon machen konnte. Schnell wurde klar, dass es keine allgemeinen Definitionen zu diesen Begriffen gibt. Wie auch Gomolla und Walgenbach festgestellt haben, erweisen Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen eine gewisse Vielf\u00e4ltigkeit die bei jeder unterschiedlich ist und somit auch individuelle Probleme mit sich bringt (Gomolla\u00a02009, Walgenbach 2017). Da es bei diesem Ph\u00e4nomen keine klaren Behandlungsm\u00f6glichkeiten gibt, werden die jeweiligen Differenzierungen nicht mehr klar getrennt und f\u00fchren dementsprechend zu Nachteilen, was eigentlich bek\u00e4mpft soll (Hattie 2013). Dies kann beispielsweise an dem Fach Mathematik festgemacht werden. Eine Binnendifferenzierung hat den Vorteil, dass die Leistungsschwachen dadurch profitieren, wodurch die Leistungsstarken geringe Nachteile erleiden. Jedoch muss auch so etwas in Kauf genommen werden, damit diese Leistungsschwachen Sch\u00fcler den gleichen Stand erreichen k\u00f6nnen wie die Leistungsstarken. Den Sch\u00fclern und Sch\u00fclerinnen werden Grundstrukturen vorausgesetzt. Dies hei\u00dft jedoch nicht, dass diese nicht ausgeschlossen werden sollten, wenn sie diese nicht beherrschen. Der P\u00e4dagogische Inhalt darf hierbei nicht vernachl\u00e4ssigt werden. Nat\u00fcrlich sollen an erster Stelle schulische Werte vermittelt werden, aber der Bezug zu den Interessen der einzelnen Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen darf nicht fehlen. Dementsprechend sollte eine gewisse Beziehung zwischen Klasse und Lehrperson herrschen, sodass das Austauschen von W\u00fcnschen nicht verloren geht. Im Bezug auf das zweite Fach Politik, sollten demnach auch die Interessen der Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen zu aktuellen Themen betrachtet werden. Eine verschr\u00e4nkte Sicht allein auf den vorgegebenen Inhalt zu haben w\u00e4re kontraproduktiv, da das Interesse der Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen nicht miteinbezogen wird und somit die Mitarbeit auch entf\u00e4llt. Beispielsweise wurde zu meiner Schulzeit \u00fcberwiegend die Entstehung der Politik, sowie die Entwicklung dieser behandelt. Dies ist nat\u00fcrlich nicht unwichtig, jedoch wusste ich nicht was in der aktuellen Politik behandelt wird und konnte mich dementsprechend auch nicht am weiterf\u00fchrenden Unterricht beteiligen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es keine richtige Unterrichtsform wie wir in der Vorlesung \u201eIndividualisierung von Unterricht\u201c erfahren haben. Trotz dessen sollte eine Lehrperson auf die Klasse eingehen und nachgehen was sie interessiert und diese in den Unterricht einbauen k\u00f6nnen. Gruppenarbeiten sind beispielsweise oft erw\u00fcnscht und k\u00f6nnen auch gut umgesetzt werden, da dadurch die Zusammenarbeit gest\u00e4rkt wird und die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen sich dadurch gegenseitig helfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Zu welchen zwei erziehungswissenschaftlichen Fragestellungen, die Sie in der Vorlesung kennengelernt haben, w\u00fcrden Sie gerne mehr erfahren im weiteren Studium im Bezug auf das Modulthema UMHET. Bitte begr\u00fcnden Sie Ihre Wahl?<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Ein wichtiges Thema mit Sicht auf das Fach Politik ist die Religion, sei es in der Schule oder im Bezug auf die Politik. In der Politik wird meistens strikt zwischen Politik und Glauben unterschieden, jedoch nicht immer wodurch es auch zu verschiedenen Ansichten kommen kann. Beispielsweise wird dies in Deutschland versucht so weit es geht zu trennen, wodurch es aber schwierig wird f\u00fcr viele ihre Religion im Alltag auszuleben. Als Lehrer soll man neutral handeln, weshalb religi\u00f6se Aspekte vernachl\u00e4ssigt werden wie beispielsweise das Kopftuch oder anderweitige Sachen die einen Bezug zur Religion aufweisen.<\/p>\n<p>Meiner Ansicht nach sollten jedoch die Religionen nicht aus dem Leben ausgeschlossen werden, da diese meist einen Teil der Person ausmachen und somit einen Teil des Menschen ausgeschlossen wird. Hierbei sollte nicht nur eine Religion betrachtet werden, sondern jede die diesbez\u00fcglich zutrifft. Als Lehrperson sollte man die Kenntnisse haben mit solchen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern umgehen zu k\u00f6nnen. Denn viele wachsen mit einer Religion auf, wodurch es schwierig wird diese pl\u00f6tzlich zu vernachl\u00e4ssigen. Sie entnehmen pers\u00f6nliche Bez\u00fcge zu Aufgaben unterbewusst aus der Religion und bewerten jeweilige Sachverhalte demnach. Somit bin ich mir nicht sicher ob die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen komplett neutral an gewisse Aufgaben rangehen k\u00f6nnen und die Lehrperson dies als falsch auffasst.<\/p>\n<p>Angesicht der Partei CDU wird die Religion beispielsweise auch nicht v\u00f6llig vernachl\u00e4ssigt, wie der Name schon verr\u00e4t. Christlich angezogene Sch\u00fcler oder Sch\u00fclerinnen werten den Bezug zu der Partei somit m\u00f6glicherweise anders als dies ein muslimischer Mitsch\u00fcler tun w\u00fcrde. Selbstverst\u00e4ndlich wird ein neutrales Verhalten erw\u00fcnscht, jedoch sind auch weitere Faktoren entscheidend. Bei der sexuellen Orientierung w\u00fcrden erneut beide Seiten der Religionen unterschiedliche Ergebnisse aufweisen, was meiner Ansicht nach schwierig w\u00e4re auszuwerten.<\/p>\n<p>Andererseits w\u00fcrde ich gerne verschiedene Formen des Unterrichts kennenlernen, da momentan vieles monetarisiert wird und dadurch neue M\u00f6glichkeiten geboten werden. Ein Computerunterricht wird dadurch erm\u00f6glicht, was im Matheunterricht bez\u00fcglich Geometrie sehr hilfreich sein kann, wenn beispielsweise eine Grafik zum besseren Verst\u00e4ndnis erstellt werden soll.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong> Welche in den Vorlesungseinheiten von BAUMHET thematisierten Problematiken\/Aspekte sehen Sie f\u00fcr sich pers\u00f6nlich als besondere Herausforderung? Wie k\u00f6nnten Sie sich, im Uni-Kontext oder auch dar\u00fcber hinaus, auf diese Herausforderungen vorbereiten?<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Umgang mit einer heterogenen Klasse muss vorab analysiert werden, denn erst wenn man wei\u00df wo der Umgang individualisiert werden muss kann man auf diesen strikt eingehen. Daher w\u00e4re die Idee erst einmal verschiedene Schwierigkeiten zu erkennen, beziehungsweise diese zu kennen, sodass man diese m\u00f6glicherweise zuordnen oder ableiten kann. Sobald ein zu erkennendes Problem sichtbar sein sollte, kann man dann vorbereitet auf solche Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen eingehen. Dies kommt deutlich professionaler r\u00fcber, damit die Klasse sich auch bei dieser Lehrperson wohlf\u00fchlt und ihr demnach auch vertraut.<\/p>\n<p>Als Lehrperson sollten alle m\u00f6glichen Wege in Betracht gezogen werden, damit eine Heterogenit\u00e4t in der Klasse herrschen kann. Ansonsten werden p\u00e4dagogische Werte vernachl\u00e4ssigt, was als Lehrer jedoch vorausgesetzt wird. Demensprechend sollte man sich mit jeweiligen Problemen vorher auseinandersetzen indem man m\u00f6glicherweise Beispiele oder sogar vorgefallene Komplikationen anschauen. Nur durch das selbst\u00e4ndige Handeln erlernt man als Lehrperson mit solchen Situationen umzugehen und sich durch die Erfahrung Kenntnisse diesbez\u00fcglich anzueignen.<\/p>\n<p>Ein weiteres nicht zu vergessenes Problem ist die korrekte Ausdrucksweise. Vor allem im Bereich der Mathematik darf dies nicht vergessen werden, da dadurch ansonsten schnell Uneinigkeiten entstehen k\u00f6nnen. Es ist wichtig eine klare Anweisung zu geben und auf Nachfragen auch alternative Antwortm\u00f6glichkeiten parat zu haben, sodass ein m\u00f6glicher anderer Weg die Aufgabe vielleicht besser darstellt. Als Lehrperson wird nat\u00fcrlich ein gewisses Fachwissen vorausgesetzt, jedoch sollte dieser auch verst\u00e4ndlich an die Klasse wiedergegeben werden k\u00f6nnen. Aufgaben k\u00f6nnen immer anders verpackt werden, daher ist es wichtig als Lehrperson verschiedene Wege zu kennen und diese in Form von verschiedenen Unterrichtsformen wiederzugeben. Eine Abwechslung der Unterrichtsform vereinfacht nicht nur den Unterricht, sondern f\u00f6rdert auch das Interesse der Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen, da dadurch eine Variation geboten wird. Dementsprechend sollte man die Herausforderung bek\u00e4mpfen indem man klare Grenzen festlegt welche Begriffe wichtig sind f\u00fcr den Unterricht und welche vermieden werden k\u00f6nnen. Alternativ sollte man Definitionen raussuchen und diese zu Beginn kl\u00e4ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Benennen Sie die f\u00fcr Sie zentralsten theoretischen Erkenntnisse, die Sie aus den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung f\u00fcr sich mitgenommen haben. Nehmen Sie dabei konkret Bezug auf a.) fachdidaktische Aspekte, indem Sie Erkenntnisse auf die Didaktiken ihrer eigenen beiden F\u00e4cher beziehen und b.) zwei generelle erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse zu Schule und Unterricht mit Bezug zu den relevanten &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/welat\/2019\/08\/14\/abschlussreflexion\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eAbschlussreflexion\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":10886,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[207],"tags":[23854],"class_list":["post-32","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-rv14","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/welat\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/welat\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/welat\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/welat\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10886"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/welat\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=32"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/welat\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/welat\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32\/revisions\/33"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/welat\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/welat\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/welat\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=32"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}