{"id":20,"date":"2019-05-18T20:35:49","date_gmt":"2019-05-18T18:35:49","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/welat\/?p=20"},"modified":"2019-05-18T20:44:59","modified_gmt":"2019-05-18T18:44:59","slug":"rv06-dr-eileen-schwarzenberg-meint-inklusion-wirklich-alle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/welat\/2019\/05\/18\/rv06-dr-eileen-schwarzenberg-meint-inklusion-wirklich-alle\/","title":{"rendered":"RV06 \u2013 Dr. Eileen Schwarzenberg \u2013 Meint Inklusion wirklich alle?"},"content":{"rendered":"<ol>\n<li>Bennen Sie bitte die f\u00fcr Sie zentralen theoretischen Aspekte aus der Vorlesung und<br \/>\nbegr\u00fcnden Sie die Auswahl.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Ausschlaggebend ist die Differenzierung zwischen Inklusion und Exklusion. Da es individuelle Menschen mit individuellen Problemen gibt, gibt es demnach auch individuelle Methoden um diesen Angeh\u00f6rigen zu helfen und zu unterst\u00fctzen. Es ist wichtig den F\u00f6rdern\u00f6tigen SuS auch diese F\u00f6rderung anzubieten, denn ohne diese M\u00f6glichkeit beginnt die Benachteiligung in Form der Inklusion. Jede Person sollte die alleinige M\u00f6glichkeit haben diese Hilfe annehmen zu k\u00f6nnen, ob diese es auch letztendlich tut, ist ihr \u00fcberlassen.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Betrachten Sie bitte Ihre bisherigen Erfahrungen an Schulen im Gemeinsamen Unterricht\u00a0und reflektieren Sie kritisch folgende Fragen:<\/li>\n<\/ol>\n<p>a) Wie w\u00fcrden Sie ihre Erfahrungen im Hinblick auf die theoretischen Aspekte aus der Vorlesung einordnen? (z.B. Modelle von Behinderung, \u201einkludierende Exklusion\u201c).<\/p>\n<p>Ich durfte in der Vergangenheit nur positives dazu erleben. Sobald jemand die n\u00f6tige F\u00f6rderung beanspruchen musste, wurde diese ihm auch gestellt. Wenn es aber beispielsweise finanziell nicht n\u00f6tig war aus Sicht der Familie ihr Kind zu unterst\u00fctzen, wurde ihnen trotzdem anderweitig geholfen. Dies geschah in Form des \u201eBlauen-Passes\u201c oder inzwischen \u201eBremer-Passes\u201c. Dadurch konnten Kinder kostenlos an den F\u00f6rderprogrammen teilnehmen, ohne etwas bezahlen zu m\u00fcssen. Des Weiteren gab es auch immer wieder F\u00f6rderprogramme die von Studenten beispielsweise gef\u00fchrt wurden. Diese waren nicht kostenpflichtig und f\u00fcr alle zug\u00e4nglich.<\/p>\n<p>b) Welchen Meinungen zur Inklusion sind Ihnen im Praktikum \/ in Praxiserfahrungen an Schulen, insbesondere zu der Frage der Inklusion von SuS mit sonderp\u00e4dagogischem F\u00f6rderbedarf an Gymnasien, begegnet und welche Auffassung vertreten Sie selbst?<\/p>\n<p>Ich selbe bin noch nicht dieser Form der Inklusion begegnet. Jedoch w\u00fcrde ich dies so einordnen, dass es m\u00f6glicherweise kritisch werden kann, wenn die Art des F\u00f6rderbedarfs zuvor nicht an dem Gymnasium bekannt war. Die Schule wei\u00df demnach nicht mit dem Sch\u00fcler richtig umzugehen, wodurch es zu Komplikationen kommen kann. Einige Schulen vertreten die F\u00f6rderbed\u00fcrftigen auch als Gesamtheit in einer Klasse, wodurch die Sch\u00fcler besser gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnen. Sie arbeiten mit anderen SuS zusammen und f\u00fchlen sich m\u00f6glicherweise auch wohler, als es in einer Klasse w\u00e4re, wo sie diese F\u00f6rderung nicht erhalten und somit hinterherh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>c) Was sind ihrer Meinung nach die gr\u00f6\u00dften Chancen und Herausforderung der schulischen Inklusion?<\/p>\n<p>Eine gro\u00dfe Chance w\u00e4re wie im vorherigen Teil, eine Klasse mit ausschlie\u00dflich F\u00f6rderbed\u00fcrftigen SuS. Nat\u00fcrlich m\u00fcssen hierbei genug Personal gestellt werden, welche auch mit diesen SuS umgehen k\u00f6nnen und auch auf jeden einzeln eingehen. Es muss eine Umgebung geschaffen werden, wo sich die SuS wohlfinden und auch gerne sich helfen lassen.<\/p>\n<p>Das Problem ist jedoch, dass die SuS auch mit F\u00f6rderungen sp\u00e4ter im Berufsleben benachteiligt werden. Sie k\u00f6nnen nicht die gleichen Berufe anstreben und werden somit in ihrer Freiheit eingeschr\u00e4nkt. Eine L\u00f6sung hierf\u00fcr scheint f\u00fcr mich kritisch. Denn wie sollte man jemanden den gleichen Beruf anbieten, wenn eine zu gro\u00dfe Differenz zwischen den F\u00f6rderbed\u00fcrftigen und denen die diese nicht ben\u00f6tigen herrscht. Es w\u00fcrde trotzdem eine Abstufung herrschen, wo die F\u00f6rderbed\u00fcrftigen nur dort eingesetzt werden mit der diese auch Problemlos umgehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Formulieren Sie eine Beobachtungaufgabe f\u00fcr zuk\u00fcnftige Praktika. Entweder zur\u00a0schulischen Inklusion oder zur beruflichen Inklusion bzw. zum \u00dcbergang Schule-Beruf.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Zu Beginn sollte geschaut werden, ob ein F\u00f6rderprogramm angeboten wird und wie dieses bei den SuS ankommt, beziehungsweise wie diese mit diesem umgehen und akzeptieren. Des Weiteren sollte aus Sicht der F\u00f6rderbed\u00fcrftigen geschaut werden, wie die Form der n\u00f6tigen F\u00f6rderung aussieht und ob diese mit dem Programm auch abgedeckt werden. Wenn die SuS jedoch selber zugeben, dass das Programm nicht hilfreich ist, sollte man schauen woran dies liegt oder ob dies nur Einzelf\u00e4lle sind. Denn SuS wissen oftmals selber was sie ben\u00f6tigen und wie dies umgesetzt werden kann, wenn sie wissen was ihnen zusteht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bennen Sie bitte die f\u00fcr Sie zentralen theoretischen Aspekte aus der Vorlesung und begr\u00fcnden Sie die Auswahl. 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