{"id":17,"date":"2019-05-10T18:28:02","date_gmt":"2019-05-10T16:28:02","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/welat\/?p=17"},"modified":"2019-05-10T18:28:02","modified_gmt":"2019-05-10T16:28:02","slug":"rv05-prof-dr-christine-knipping-mathematische-leistungsunterschiede-empirische-befunde-und-konsequenzen-fuer-das-mathematische-lernen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/welat\/2019\/05\/10\/rv05-prof-dr-christine-knipping-mathematische-leistungsunterschiede-empirische-befunde-und-konsequenzen-fuer-das-mathematische-lernen\/","title":{"rendered":"RV05 \u2013 Prof. Dr. Christine Knipping \u2013 Mathematische Leistungsunterschiede \u2013 empirische Befunde und Konsequenzen f\u00fcr das mathematische Lernen"},"content":{"rendered":"<p>1.Sind Unterschiede in den mathematischen Leistungen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern ein Grund zur Sorge? Welche Bedeutung kommt dem zweigliedrigen Schulsystem (Oberschule \/ Gymnasien) in Bremen diesbez\u00fcglich zu?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich finde nicht, dass es ein Problem ist. Jede\/r Sch\u00fcler\/in hat individuelle St\u00e4rken und auch Schw\u00e4chen. Es gibt prozentual mehr Sch\u00fclerinnen die das Fach Mathematik nicht m\u00f6gen und demnach auch schlechter abschneiden. Die Theoretischen Aufgaben sprechen die Sch\u00fcler mehr an, wodurch ein Allgemeinbild dargestellt wird, dass alle M\u00e4dchen schlechter abschneiden. Dies sollte differenziert werden.<\/p>\n<p>Es sollten trotzdem Grundlegende Kenntnisse vermittelt werden k\u00f6nnen, egal um welches Schulsystem es sich hierbei handelt. Nat\u00fcrlich kann man dann tiefer in die Materie eindringen und schauen inwiefern die SuS dies anspricht. Der Anspruch sollte jedoch nicht gesenkt werden, nur weil mehr schlechter abschneiden oder dieses Fach vergleichsweise nicht m\u00f6gen. An Gymnasien kann dann weiter auf die Grundkenntnisse aufgebaut werden, noch besser sind Leistungskurse, da diese nur mathematikinteressierte besuchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2.Spielen im Mathematikunterricht, kann das angesichts von Leistungsunterschieden ein Ansatz sein?\u00a0Beziehen\u00a0und begr\u00fcnden Sie eine Position aus Lehrenden-Sicht, die auch Sch\u00fclersichtweisen einbezieht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist vielleicht eine gute Idee, jedoch sollte nicht dadurch der Unterricht vernachl\u00e4ssigt werden. Die Leistung soll nicht gesenkt werden, sondern von denen die zur\u00fcckh\u00e4ngen, aufgeholt werden. Keiner sollte wegen der Leistung eines anderen \u201eleiden\u201c m\u00fcssen. Vielleicht bietet das Spielen eine Art Motivation f\u00fcr die SuS dar, sodass diese von den Leistungsstarken gef\u00f6rdert werden. Aus Sicht der SuS kann dies auch entspannend sein, ein Fach welches nicht auf die \u00fcblichen Weisen verstanden wird, spielerisch zu verstehen. Dadurch werden vermittelte Werte besser nachvollzogen und vor allem abgespeichert, als es beispielsweise im Frontalunterricht der Fall w\u00e4re.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>3.Spielen kann im Handeln \u201estecken bleiben\u201c, das Denken kommt zu kurz.\u00a0\u00a0Formulieren Sie\u00a0zwei Fragen, welche Ihnen helfen k\u00f6nnen, m\u00f6gliche Denkhandlungen von Lernenden zu beobachten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie gehen die SuS mit dem Spiel um? Nehmen sie es trotzdem als Unterricht auf oder \u201enur\u201c als Spiel?<\/p>\n<p>Ist der Bezug zu dem Spiel auch da oder schweifen die SuS auf nebens\u00e4chliche Dinge ab?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>4.Benennen\u00a0Sie\u00a0zweiunterschiedliche\u00a0M\u00f6glichkeiten, wie Sie als Lehrkraft ausgehend vom Spielen eine\u00a0weitere\u00a0kognitive\u00a0Aktivierung\u00a0von Lernenden\u00a0anregen\u00a0k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Arbeiten an Projekten kann motivierend sein. Beispielsweise im Bezug zur Geometrie, k\u00f6nnten Figuren gebastelt werden, sodass die Bildliche Darstellung auch zur Nachvollziehung angeregt werden kann. Die SuS arbeiten zusammen und m\u00f6chten nat\u00fcrlich gut abschneiden, wodurch sie sich gegenseitig motivieren und dies nicht von der Lehrenden Person ausgeht.<\/p>\n<p>Eine Alternative dazu w\u00e4re ein Alltagsbeispiel. So k\u00f6nnen SuS die Aufgabe auch selber anwenden und finden Gefallen daran die Kenntnisse zu besitzen. Es scheint dann nicht mehr alles theoriebasierend zu sein, sodass es vielseitig genutzt werden kann. Die SuS lernen so schneller und behalten die Kenntnisse auch bei, da das Anwenden der Aufgabe schon einmal vollzogen wurde und weiterhin auf andere Fallbeispiele \u00fcbertragen werden kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1.Sind Unterschiede in den mathematischen Leistungen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern ein Grund zur Sorge? 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