{"id":20,"date":"2019-06-25T14:34:58","date_gmt":"2019-06-25T12:34:58","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/viviwillswissen\/?p=20"},"modified":"2019-06-25T14:36:12","modified_gmt":"2019-06-25T12:36:12","slug":"erlesene-geschlechter-genderkompetenzen-im-literaturunterricht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/viviwillswissen\/2019\/06\/25\/erlesene-geschlechter-genderkompetenzen-im-literaturunterricht\/","title":{"rendered":"Erlesene Geschlechter \u2013 Genderkompetenzen im Literaturunterricht"},"content":{"rendered":"<ol>\n<li>Theoriebezogene Reflexion der Vorlesungsinhalte:<br \/>\nEr\u00f6rtern Sie die zentrale Bedeutung der Lekt\u00fcreauswahl im Kontext der Ansatzpunkte (Vermittler*innen, Rezipient*innen, Kompetenzziele, Lerngegenst\u00e4nde) eines gendersensiblen Literaturunterrichts!Die Lektr\u00fcreauswahl kann von entscheidender Beduetung sein.<br \/>\nIm allgemeinen ist es wichtig, dass sich bei der Auswahl die gro\u00dftm\u00f6gliche Masse der Rezipient*innen angesprochen f\u00fchlt ODER dass eine Auswahl von Lekt\u00fcre zusammen gestellt wird, bei der die Interessen aller angesprochen werden, unabh\u00e4ngig von Sozialer Herkunft, Geschlecht oder Kulturellem Hintergrund.<br \/>\nEine weiblich gepr\u00e4gte Lesesozialisation durch beispielsweise ausschlie\u00dflich weibliche Vorblider kann zur<br \/>\nWahrnehmung von Lesen als einer weiblichen Kulturpraxis f\u00fchren, was vor allem Jungen in der Klasse beeinflussen k\u00f6nnte. Ebenso kann sich eine weiblich gepr\u00e4gte Lekt\u00fcreauswahl auf die literarischen Identifikationsangebote f\u00fcr Jungen negativ auswirken.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"2\">\n<li>Reflexion eigener Praxiserfahrungen zum jeweiligen Thema:<br \/>\nWelche Erfahrungen haben Sie bislang mit den einzelnen Ansatzpunkten gendersensiblen Literaturunterrichts gemacht?Keine mir bewussten tats\u00e4chlich. Es gab einmal ein Projekt, bei dem die V\u00e4ter mehr vorlesen sollten. Dieses Projekt ging aber voll in die Hose und erst jetzt in Nachhinein habe ich die Hintergr\u00fcnde dieses Projektes reflektieren k\u00f6nnen.<br \/>\nEs hatte kaum Einfluss auf meine Lesesozialisation.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"3\">\n<li>Generierung m\u00f6glicher (Praxis-)Beobachtungs- und Forschungsfragen: Welche der angef\u00fchrten Genderdimensionen scheint Ihnen f\u00fcr die Praxis besonders interessant? Formulieren Sie dazu 1-3 Fragen!Mich interessieren besonders die Lesestoffe und -pr\u00e4ferenzen: M\u00e4dchen und Frauen lesen andere B\u00fccher, Zeitschriften, Textsorten als Jungen und M\u00e4nner.<br \/>\nAber warum tun sie das? Mit welchem Ziel w\u00e4hlen M\u00e4dchen und Frauen einen anderen Lesestoff als M\u00e4nner?<br \/>\nGeschieht dies bewusst oder unbewusst?<br \/>\nHat das auch mit einem gewissen Angebot zu tun?<\/li>\n<li>Nachdenken \u00fcber systembezogene Aspekte des Umgangs mit der Heterogenit\u00e4t von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern: Wie lie\u00dfe sich den verbreiteten Annahmen, Jungen seien Lesemuffel und M\u00e4dchen seien Leseratten in der Praxis entgegenwirken (optional)?Um diesem Ph\u00e4nomen entgegen zu wirken, k\u00f6nnte man als Lehrkraft m\u00e4nnliche Kollegen, V\u00e4ter, Autoren oder Lesepaten in die Klassen einbeziehen, um eine Vielfalt an Lesevorbildern zu erm\u00f6glichen, Fortbildungen f\u00fcr p\u00e4dagogische Fachkr\u00e4fte und Lehrkr\u00e4fte etablieren, um aktuelle gendersensible Lekt\u00fcreauswahl zu gew\u00e4hrleisten oder Jungen und M\u00e4dchen an der Auswahl der Klassenlekt\u00fcre beteiligen, um<br \/>\nInteressen beider Geschlechter zu ber\u00fccksichtigen.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Theoriebezogene Reflexion der Vorlesungsinhalte: Er\u00f6rtern Sie die zentrale Bedeutung der Lekt\u00fcreauswahl im Kontext der Ansatzpunkte (Vermittler*innen, Rezipient*innen, Kompetenzziele, Lerngegenst\u00e4nde) eines gendersensiblen Literaturunterrichts!Die Lektr\u00fcreauswahl kann von entscheidender Beduetung sein. 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