{"id":18,"date":"2020-06-10T00:57:53","date_gmt":"2020-06-09T22:57:53","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/universityblog\/?p=18"},"modified":"2020-06-10T00:57:53","modified_gmt":"2020-06-09T22:57:53","slug":"heterogenitaet-und-inklusion-im-deutschunterricht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/universityblog\/2020\/06\/10\/heterogenitaet-und-inklusion-im-deutschunterricht\/","title":{"rendered":"Heterogenit\u00e4t und Inklusion im Deutschunterricht"},"content":{"rendered":"<p>1. Kategorisierungsdilemma: Ich pers\u00f6nlich sehe beide Sichten, zum Einen das eine pr\u00e4zise Individualdiagnostik und Individualforderung und zum Anderen, dass die Inklusion durch eine Kategorisierung durch inklusive Bildung beeinflusst wird, als sehr wichtig an.<\/p>\n<p>Ich sehe die Risiken, dass eine Klasse unterteilt werden k\u00f6nnte in leistungsstarke und leistungsschwache Sch\u00fcler*innen um sie individuell f\u00f6rdern zu k\u00f6nnen. Ich sehe auch die Folgen, dass durch diese Kategorisierung Gruppen entstehen und dies die Gemeinschaft einer Klasse nicht f\u00f6rdert. Meiner Meinung nach, sollten es grunds\u00e4tzlich ein adaptives Lehren geben, nach dem Wissensstand der Sch\u00fcler*innen angepasst. Jedoch sollte, wenn eine individuelle F\u00f6rderung\/Forderung gew\u00fcnscht wird, auch eine angeboten werden. Es sei dann nicht die Entscheidung der Lehrerkraft die Sch\u00fcler*innen Lerngruppen zuzuordnen. Die Sch\u00fcler*innen h\u00e4tten die Wahl diese individuelle F\u00f6rderung anzunehmen und zu nutzen, um ihren Wissensstand dem der Klasse anzugleichen. Bei Extremf\u00e4llen habe der Lehrer jedoch die Aufgabe einzugreifen und Situationsgebunden zu agieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&gt;Als ob&lt;-Dilemma: Meines Erachtens habe die Lehrinstanz die Aufgabe alle Sch\u00fcler*innen, welche gemessen an ihrem Lernniveau, eine besondere Leistung erbringen klassen\u00f6ffentlich zu w\u00fcrdigen und ernst zu nehmen, oder dies nicht zu tuen. Ich finde die Sch\u00fcler*innen haben das Recht darauf f\u00fcr ihre errungenen Leistungen gelobt zu werden. Wenn dies jedoch immer nur auf die leistungsst\u00e4rksten Sch\u00fcler*innen zur\u00fcckf\u00e4llt, sollte der Lehrer dies m\u00f6glichst unterlassen, oder wenigsten einschr\u00e4nken, sodass sich niemand benachteiligt f\u00fchlt. M\u00f6glich w\u00e4re auch ein allgemeines Lob an die Klasse auszusprechen, wodurch alle gleich wertgesch\u00e4tzt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Autonomiedilemma: Die Problematik liegt darin, dass autonomes Lernen die Selbstregulationsf\u00e4higkeiten eines jeden Sch\u00fclers zwar st\u00e4rkt, jedoch nur bei den \u201eleistungs\u201cst\u00e4rkeren Sch\u00fcler*innen anwendbar ist. Im inklusiven Unterricht sollen die Ziele durch strukturierte Wege erzielt werden oder mit Hilfestellung des Lehrers.<\/p>\n<p>Meiner Meinung nach sollte auch autonomes Lernen beim inklusiven Unterricht eingebracht werden. Auch falls dies erstmal schwierig erscheint, ist es doch notwendig, damit die Sch\u00fcler*innen andere Arten von Aufgaben autonom bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen und nicht mehr auf Hilfestellungen angewiesen sein m\u00fcssten. M\u00f6glich w\u00e4ren Gruppenarbeiten zu nutzen, um auf eine gemeinsam erarbeitete L\u00f6sung kommen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2. a. Da mein Erstfach Musik ist, g\u00e4be es verschiedene M\u00f6glichkeiten andere Kulturen, Sprachen mit der Musik in Verbindung zu bringen. Z.B. k\u00f6nnte man Lieder aus verschiedenen L\u00e4ndern nehmen und bestimmte musikalische Merkmale analysieren und vergleichen mit anderen L\u00e4ndern. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnte man eine traditionelle Instrumentierung einem Land zuordnen und deren Hintergr\u00fcnde aufgreifen. Au\u00dferdem kann man musikalische Subkulturen aus verschiedenen L\u00e4ndern analysieren und deren Sprachterminus \u00fcbersetzen und in Verbindung mit dem Notentext setzen. Hierdurch k\u00f6nne man ein genaueres Bild bestimmter Subkulturen und deren Verarbeitung in der Musik erlangen.<\/p>\n<p>Auch k\u00f6nne man gewisse Tonsysteme und Harmoniken in Verbindung mit der Sprache setzen, wodurch manche Sch\u00fcler*innen, durch ihre Vielsprachigkeit, anderen Sch\u00fcler die Sprache n\u00e4herbringen k\u00f6nnten, woraufhin diese die Aufgabenstellung bearbeiten k\u00f6nnen. Auch ein gutes Thema k\u00f6nnte die Oper sein, da die Oper in verschiedensten L\u00e4ndern und in verschiedensten Sprachen aufgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2. b. Da aus der empirischen Erhebung, aus der Pr\u00e4sentation, gezeigt wird, dass die Medienpr\u00e4ferenz Spielfilm bei M\u00e4dchen, als auch bei Jungen gut ankommen, w\u00e4re es eine M\u00f6glichkeit die Spielfilmmusik zu analysieren auf Harmonik, Rhythmik und Melodik. Eine weitere Aufgabe k\u00f6nnte sein zu erkl\u00e4ren, warum diese Musik einen evtl. Ohrwurm Charakter haben k\u00f6nnte oder warum die Musik einfach sei sich einzupr\u00e4gen? Auch k\u00f6nnte man diesen Film auf verschiedenen Sprachen sehen und die verschiedensten Sprachtermini vergleichen. Da wir es hier mit einem Spielfilm zu tun haben, welcher nicht nur dem m\u00e4nnlichen oder weiblichen Geschlecht zugeordnet werden k\u00f6nnte, w\u00e4re dies eine gendersensibele Aufgabe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Kategorisierungsdilemma: Ich pers\u00f6nlich sehe beide Sichten, zum Einen das eine pr\u00e4zise Individualdiagnostik und Individualforderung und zum Anderen, dass die Inklusion durch eine Kategorisierung durch inklusive Bildung beeinflusst wird, als sehr wichtig an. Ich sehe die Risiken, dass eine Klasse unterteilt werden k\u00f6nnte in leistungsstarke und leistungsschwache Sch\u00fcler*innen um sie individuell f\u00f6rdern zu k\u00f6nnen. 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