{"id":13,"date":"2020-05-25T09:37:00","date_gmt":"2020-05-25T07:37:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/universityblog\/?p=13"},"modified":"2020-05-26T12:13:55","modified_gmt":"2020-05-26T10:13:55","slug":"mathematische-leistungsunterschiede","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/universityblog\/2020\/05\/25\/mathematische-leistungsunterschiede\/","title":{"rendered":"Mathematische Leistungsunterschiede"},"content":{"rendered":"<p>1. Die Sorge, dass es vielen Sch\u00fclern an mathematischen Kompetenzen mangelt, ist doch sehr berechtigt. Diese Schl\u00fcsselkompetenzen sind wichtig, um sie im sp\u00e4teren Berufsleben einsetzen zu k\u00f6nnen. Erschreckend also, dass das Schulsystem nicht in der Lage sei, den Sch\u00fclern ein Mindestma\u00df an mathematischen Kompetenzen vermitteln zu k\u00f6nnen. Dieses spiegelt sich auch in dem weltweiten Vergleich wieder, da Deutschland hier als Risikogruppe eingesch\u00e4tzt wurde.<\/p>\n<p>Durch das zweigliedrige Schulsystem, welches in Bremen 2010 eingef\u00fchrt wurde, sei es m\u00f6glich Sch\u00fcler*innen in ihre Leistungsklassen zu unterteilen und dadurch leistungsst\u00e4rkere Sch\u00fcler*innen fordern und leistungsschw\u00e4chere Sch\u00fcler*innen f\u00f6rdern zu k\u00f6nnen. Durch das zweigliedrige Schulsystem ist es also m\u00f6glich die\u00a0mathematischen Kompetenzen eines jeden Sch\u00fclers auszubilden, fortzubilden, sodass es diesem m\u00f6glich sei im sp\u00e4teren Berufsleben damit konstruktiv und strukturiert umzugehen.<\/p>\n<p>2. Spiele k\u00f6nnen im Matheunterricht eine M\u00f6glichkeit darstellen Themengebiete greifbarer f\u00fcr Kinder zu gestalten. Jedoch m\u00fcssen diese Spiele so gew\u00e4hlt werden, dass nicht nur eine individuelle F\u00f6rderung bestimmter Sch\u00fcler*innen vorgenommen wird, sondern eine Balance zwischen Gruppen- und Individueller F\u00f6rderung geschaffen wird. Die Sch\u00fcler*innen lernen hierbei eigenst\u00e4ndige Wege herzuleiten und st\u00e4rkere Sch\u00fcler k\u00f6nnen schw\u00e4chere Sch\u00fcler hierbei helfen. Der Fokus liegt dann auf dem Reflektieren und dem Adaptieren.<\/p>\n<p>Aus Lehrenden-Sicht ist das Spielen nicht zielf\u00fchrend zum Bearbeiten von schriftlichen Aufgaben oder zum Anwenden von Gleichungen. Kann aber, wenn auch als ein langsamer Weg, Sch\u00fcler*innen beibringen mathematische Muster zu erkennen.<\/p>\n<p>3.<\/p>\n<p>1. Frage: Wie sieht das mathematische Muster basierend auf dem Spiel und dessen Ergebnis aus?<\/p>\n<p>2. Frage: Wenden die Sch\u00fcler*innen bei einer anderen Aufgabe, mit selbem Ergebnis, das gleiche mathematische Muster an?<\/p>\n<p>4.<\/p>\n<p>1. M\u00f6glichkeit: Das Spiel k\u00f6nnte nach ein paar Runden unterbrochen werden und die Sch\u00fcler haben die Aufgabe ihre Vorgehensweisen zu reflektieren. Der Lehrer gibt nach der Reflexion eine andere Vorgehensweise vor, woraufhin die Sch\u00fcler ihre Vorgehensweisen \u00fcberarbeiten und adaptieren. Nun k\u00f6nnen die Sch\u00fcler*innen auf die vorgegebenen mathematische Muster eingehen und diese anwenden. Am Ende des Spiels reflektieren die Sch\u00fcler*innen ihre vorige Vorgehensweise mit der, die von der Lehrinstanz vorgegeben wurde, und vergleichen diese.<\/p>\n<p>2. M\u00f6glichkeit: Man gebe den Sch\u00fcler*innen eine Beispiel, eine Formel\/Methode und ein Ziel vor. Die Aufgabe der Sch\u00fcler*innen sei es ein Spiel zu erschaffen, welches genau auf diese Rahmenbedingungen vom Lehrer*in zutrifft. Das Ziel ist es zum Einen die Kreativit\u00e4t der Sch\u00fcler zu st\u00e4rken und zum Anderen, dass die Sch\u00fcler lernen die mathematischen Muster in einen anderen Kontext zu verpacken und anwenden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Die Sorge, dass es vielen Sch\u00fclern an mathematischen Kompetenzen mangelt, ist doch sehr berechtigt. Diese Schl\u00fcsselkompetenzen sind wichtig, um sie im sp\u00e4teren Berufsleben einsetzen zu k\u00f6nnen. Erschreckend also, dass das Schulsystem nicht in der Lage sei, den Sch\u00fclern ein Mindestma\u00df an mathematischen Kompetenzen vermitteln zu k\u00f6nnen. 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