{"id":4,"date":"2020-05-10T20:04:43","date_gmt":"2020-05-10T18:04:43","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/unibloglukas\/?p=4"},"modified":"2020-06-01T16:48:52","modified_gmt":"2020-06-01T14:48:52","slug":"rv-03-sind-andere-gesellschaften-und-kulturen-plausible-lerngegenstaende-im-fremdsprachenunterricht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/unibloglukas\/2020\/05\/10\/rv-03-sind-andere-gesellschaften-und-kulturen-plausible-lerngegenstaende-im-fremdsprachenunterricht\/","title":{"rendered":"RV 03"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 12pt\">1.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Bei einem R\u00fcckgriff auf Stereotypen werden von den FS-Kolleg*innen Inhalte der interkulturellen Kompetenz au\u00dfen vor gelassen.\u00a0 Byram erg\u00e4nzt die interkulturelle Kompetenz um linguistische, soziolinguistische diskursive Kompetenzen. Daher ist es wichtig Wissen \u00fcber andere Kulturen nicht nur als Stereotype zu betrachten sondern auch den Kontext in dem diese stehen. Denn die Gesellschaft ist auch in anderen Kulturen vielf\u00e4ltig und kann nicht durch Stereotypen abgedeckt werden. Die FS-Kolleg*innen sind sich also nicht vollst\u00e4ndig \u00fcber die interkulturelle Kompetenz bewusst und sollten Stereotypen nur im richtigen Kontext benutzen wenn diese als Beispiel von anderen Kulturen benutzt werden. (z.B. das Stierkampf-Beispiel aus der Vorlesung das nicht auf die gesamte Gesellschaft zutrifft.)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">2. In meinem Fremdsprachenunterricht Franz\u00f6sisch, wurde vor allem die unterschiedlichen kulturellen Gegebenheiten bei Festen dargestellt. (Weihnachtsfest oder Ostern)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Hier wurde der Fokus vor allem auf die Tradition der Kultur gelegt. Dabei wurde impliziert, dass eine betrachtete Familie die Standard-Familie in Frankreich sei. Allerdings ist dies nach dem Konnex der heutigen Sitzung nur eines der Beispiele f\u00fcr eine Familie die es in Frankreich gibt. Zwar wurde teilweise auch \u00fcber Erfahrungen der Lehrerin gesprochen, aber immer mit dem Blick das alles sehr standardisiert ist. Das Ziel war wohl einen Vergleich zur deutschen Kultur darzustellen. In weiterf\u00fchrenden Unterrichtseinheiten h\u00e4tte noch auf weitere Aspekte der Kultur und der Feste eingegangen, oder\u00a0 weitere Erfahrungen dargestellt werden k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">3. Fach Mathematik.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Betrachten Sie die Fallzahlen aus Europa im Zusammenhang mit den getroffenen Ma\u00dfnahmen der einzelnen L\u00e4nder im Bereich des \u00f6ffentlichen Lebens. (z.B. Schlie\u00dfung von Restaurants und Kneipen, Lebensmittell\u00e4den und Freizeiteinrichtungen)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Analysieren sie inwieweit Einschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens sich in den Fallzahlen wiederspiegeln und erstellen sie eine Statistik.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">4. Vor einer neuen Unterrichtseinheit k\u00f6nnte die vorhandene Heterogenit\u00e4t genutzt werden um eine Diskussion zu er\u00f6ffnen, in der jeder\/jede Sch\u00fcler*in kurz seine Meinungen oder Erfahrungen vorstellen, die sie mit dem neuen Thema gemacht haben. Hierbei k\u00f6nnen untereinander Diskussionen \u00fcber das Verst\u00e4ndnis des Themas auftauchen. Dies soll den Sch\u00fcler*innen zeigen, das viele subjektive Meinungen und Erfahrungen gemacht wurden. Vielleicht ergeben sich stereotype Bilder der Sch\u00fcler*innen, die die Lehrkraft dann aufnimmt und aufzeigt das eine Kultur mehr als nur ein Stereotyp ist.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Bei einem R\u00fcckgriff auf Stereotypen werden von den FS-Kolleg*innen Inhalte der interkulturellen Kompetenz au\u00dfen vor gelassen.\u00a0 Byram erg\u00e4nzt die interkulturelle Kompetenz um linguistische, soziolinguistische diskursive Kompetenzen. Daher ist es wichtig Wissen \u00fcber andere Kulturen nicht nur als Stereotype zu betrachten sondern auch den Kontext in dem diese stehen. 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