{"id":24,"date":"2020-08-30T18:19:07","date_gmt":"2020-08-30T16:19:07","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/unibloglukas\/?p=24"},"modified":"2020-08-30T18:19:07","modified_gmt":"2020-08-30T16:19:07","slug":"rv14-abschlussreflexion-des-moduls","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/unibloglukas\/2020\/08\/30\/rv14-abschlussreflexion-des-moduls\/","title":{"rendered":"RV14: Abschlussreflexion des Moduls"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"font-size: 12pt;font-family: 'times new roman', times, serif\">1.<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;font-family: 'times new roman', times, serif\">Die zentralsten theoretischen Aspekte der Ringvorlesung waren f\u00fcr mich die RV05 \u00fcber Mathematische Leistungsunterschiede und die RV03 mit dem Thema ob \u201eandere\u201c Gesellschaften und Kulturen plausible Lerngegenst\u00e4nde im Fremdsprachenunterricht sind.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;font-family: 'times new roman', times, serif\"><strong>Teil a):<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;font-family: 'times new roman', times, serif\">Meine Studienf\u00e4cher sind Mathematik und Chemie, weshalb ich vor allem aus der RV05 viele f\u00fcr mich wichtigen Aspekte mitnehmen konnte. Vor allem der Aspekt des heterogenen Lernendenprofils (Helmke 2010; Prediger &amp; Aufschnaiter 2017; Renkl 2014) fand ich sehr aufschlussreich. Dieser Aspekt l\u00e4sst sich auf alle anderen F\u00e4cher \u00fcbertragen, denn eine Fokussierung auf die Lernausgangslage der einzelnen Sch\u00fcler*innen ist dort ebenso wichtig.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;font-family: 'times new roman', times, serif\">Aus der RV03 habe ich als zentralen Aspekt mitgenommen, das interkultureller kommunikativer Fremdsprachenunterricht, wenn richtig angewendet, sehr wertvoll f\u00fcr die Lernenden sein kann. Besonders interessant war die Stereotypenfalle, die auch in anderen F\u00e4chern als dem Fremdsprachenunterricht auftreten kann. Denn aufgrund der Heterogenit\u00e4t im Klassenverbund kann man als Lehrkraft leicht in diese Falle geraten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;font-family: 'times new roman', times, serif\"><strong>Teil b):<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;font-family: 'times new roman', times, serif\">Generelle erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse f\u00fcr mich waren, dass Lehrer, aufgrund der vorhandenen Heterogenit\u00e4t im Klassenraum, sehr viel in ihren Arbeitsmethoden adaptieren m\u00fcssen. Gerade der Zusammenhang von Oberfl\u00e4chen- und Tiefenstrukturen im Unterricht und den daraus resultierenden Zugangsweisen zur Strukturierung der Lerngegenst\u00e4nde ist eine gro\u00dfe Herausforderung als Lehrkraft ( vgl. Knipping, C., Korff, N. &amp; Prediger, S. (2017). Weiterhin fand ich das Modell von Byram (Byram, M. (1997)) zur Interkulturellen kommunikativen Kompetenz als Fachfremder sehr wichtig. Denn nicht nur im Fremdsprachenunterricht treffen verschiedene Kompetenzen aufeinander. Auch im Mathematikunterricht setzen sich die Bildungsstandards aus vielen Kompetenzbereichen zusammen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;font-family: 'times new roman', times, serif\"><strong>2.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;font-family: 'times new roman', times, serif\">Schon die Schulform pr\u00e4gt den Schulalltag meiner Meinung nach. Denn gerade an Gymnasien herrscht oft eine andere Schulstruktur mit leistungsorientiertem Unterricht. Oft sind Gymnasien elit\u00e4re Schulen in denen Inklusion oft vernachl\u00e4ssigt wurde. Besonders ist ein Fall eines Bremer Gymnasiums (2018), welches keine Inklusionsklasse aufnehmen wollte. Dabei pr\u00e4gt Inklusion den Schulalltag wie kein anderer Faktor. Hierbei sind alle Sch\u00fcler*innen egal welcher ethnischen Herkunft, Staatsb\u00fcrgerschaft, Religion oder Beeintr\u00e4chtigungen zu nennen. Denn gerade diese Vielfalt an Heterogenit\u00e4t an Schulen macht die Schule erst zu einem Lernort, der auch andere Bereiche abdeckt als nur die Fachwissenschaft. Zu meiner Schulzeit war der Inklusionsbegriff nicht sehr stark vertreten. Deshalb ist der Schritt der Bremer Bildungspolitik, alle Schulen zu inklusiven Schulen zu entwickeln der richtige Weg. Durch die Vorlesung ist mir diese Vielfalt au\u00dferhalb der Vermittlung von Wissen an Schulen erst richtig bewusst geworden. Man hat verschiedenste Bereiche und Sichtweisen kennengelernt, die auch die eigene Sichtweise auf den Begriff der Heterogenit\u00e4t ver\u00e4ndert haben. \u00a0Auch das innerhalb eines Klassenverbundes jede\/r Sch\u00fcler*in eigene Umst\u00e4nde hat, wird mir durch das Modul immer bewusster. Hier ist nochmal das Konzept des heterogenen Lernendenprofils zu nennen, welches ich als sehr wichtig erachte, um die verschiedenen Lernzug\u00e4nge zu finden, die den einzelnen Sch\u00fcler*innen entsprechen. Es ist ein schwieriges Unterfangen allen Sch\u00fcler*innen in ihrem Lernverhalten gerecht zu werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;font-family: 'times new roman', times, serif\"><strong>3.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;font-family: 'times new roman', times, serif\">Der Bereich des Antisemitismus hat mich sehr interessiert, da dieser in meiner Schulzeit leider zu wenig Beachtung gefunden hat. Gerade in der heutigen Zeit darf dieser Bereich nicht vergessen werden und realit\u00e4tsnah dargestellt werden. Deshalb w\u00fcrde ich im weiteren Studium dar\u00fcber mehr erfahren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;font-family: 'times new roman', times, serif\">Ein weiterer Bereich ist die Inklusion und ob diese wirklich alle meint. Denn gerade im aktuellen Kontext der immer weitreichenderen Inklusion an Schulen in Bremen, finde ich es wichtig, dass dieser Bereich im weiteren Verlauf des Studiums noch weiter vertieft wird.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;font-family: 'times new roman', times, serif\">Da ich mit dem Begriff der Heterogenit\u00e4t in der Schule noch nicht oft in Kontakt gekommen bin, vermisse ich aktuell keinen Themenbereich in dem Modul.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;font-family: 'times new roman', times, serif\"><strong>Literatur:<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt;font-family: 'times new roman', times, serif\">Knipping, C., Korff, N. &amp; Prediger, S. (2017). Mathematikdidaktische Kernbest\u00e4nde f\u00fcr den Umgang <\/span><span style=\"font-size: 8pt;font-family: 'times new roman', times, serif\">mit Heterogenit\u00e4t \u2013 Versuch einer curricularen Bestimmung<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt;font-family: 'times new roman', times, serif\">Helmke, A. (2010). Unterrichtsqualit\u00e4t und Lehrerprofessionalit\u00e4t. Diagnose, Evaluation und Verbesserung des Unterrichts.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt;font-family: 'times new roman', times, serif\">Prediger, S. &amp; Aufschnaiter, C. v. (2017). Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen aus fachdidaktischer Perspektive: fachspezifische Anforderungs- und Lernstufungen ber\u00fccksichtigen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt;font-family: 'times new roman', times, serif\">Renkl, A. (2014). Lernende nicht nur aktivieren, sondern aufs Wesentliche fokussieren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt;font-family: 'times new roman', times, serif\">Byram, M. (1997). Teaching and Assessing Intercultural Communicative Competence.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Die zentralsten theoretischen Aspekte der Ringvorlesung waren f\u00fcr mich die RV05 \u00fcber Mathematische Leistungsunterschiede und die RV03 mit dem Thema ob \u201eandere\u201c Gesellschaften und Kulturen plausible Lerngegenst\u00e4nde im Fremdsprachenunterricht sind. Teil a): Meine Studienf\u00e4cher sind Mathematik und Chemie, weshalb ich vor allem aus der RV05 viele f\u00fcr mich wichtigen Aspekte mitnehmen konnte. Vor allem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":11693,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[207],"tags":[23854],"class_list":["post-24","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-rv14"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/unibloglukas\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/unibloglukas\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/unibloglukas\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/unibloglukas\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11693"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/unibloglukas\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/unibloglukas\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/unibloglukas\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24\/revisions\/27"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/unibloglukas\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/unibloglukas\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/unibloglukas\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}