{"id":16,"date":"2020-06-01T18:04:11","date_gmt":"2020-06-01T16:04:11","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/unibloglukas\/?p=16"},"modified":"2020-06-01T18:04:11","modified_gmt":"2020-06-01T16:04:11","slug":"rv06","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/unibloglukas\/2020\/06\/01\/rv06\/","title":{"rendered":"RV06"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"font-size: 12pt\">1. Benennen Sie bitte die f\u00fcr Sie zentralen theoretischen Aspekte aus der Vorlesung und begr\u00fcnden Sie die Auswahl.<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Die zentralen theoretischen Aspekte aus der Vorlesung sind meiner Meinung nach die 5 Phasen von der Exklusion zur \u00dcberwindung der Inklusion, also der Weg zu einer &#8222;Schule f\u00fcr alle&#8220;. (vgl. Sander, 2002; Hinz, 2002; Textor, 2015)<\/span><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: circle\">\n<li><span style=\"font-size: 12pt\">Die erste Phase der Exklusion ist der\u00a0 Anfang des Modells. In dieser Phase wurden Sch\u00fcler*innen mit einer Behinderung ausgegrenzt.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 12pt\">In der zweiten Phase der Segregation\/Separation wurden Sch\u00fcler*innen mit Behinderungen in abgetrennten Bildungseinrichtungen unterrichtet. Dies war der erste Versuch eine schulische Bildung f\u00fcr Sch\u00fcler*innen mit Behinderungen zu erm\u00f6glichen.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 12pt\">Die dritte Phase der Integration lie\u00df Sch\u00fcler*innen mit Behinderungen in Regelschulen am Unterricht teilnehmen. Dies geschah allerdings nur mit sonderp\u00e4dagogischer Unterst\u00fctzung.\u00a0<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 12pt\">Phase 4 die Inklusion: Hier d\u00fcrfen alle Sch\u00fcler*innen mit einer Behinderung mit allen anderen Sch\u00fcler*innen eine Regelschule besuchen.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 12pt\">Die f\u00fcnfte Phase \u00fcberwindet den Begriff der Inklusion. Der Begriff der Inklusion f\u00e4llt weg und man spricht von einer Schule f\u00fcr alle.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Dieses Phasenmodell ist wichtig um den aktuellen Stand der Inklusion an Schulen zu betrachten. Auf dem Weg zu einer Schule f\u00fcr alle darf nicht auf \u00e4ltere Phasen zur\u00fcckgegriffen werden. Insbesondere soll hier auf den Begriff der &#8222;Inkludierten Exklusion&#8220; hingewiesen werden.Also: Inklusion ja aber richtig!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">2.\u00a0<strong>Lesen Sie bitte die Fallbeispiele (unten als Datei angeh\u00e4ngt; auch auf Stud.IP im Dateiordner RV06 zug\u00e4nglich) und beantworten die Fragen.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><strong>Finn<\/strong>: Spontan l\u00e4sst sich zu Finn sagen, dass er Probleme mit der Konzentration und Aggressionen hat. Durch die famili\u00e4ren Schwierigkeiten k\u00f6nnen es auch emotionale Probleme sein, die sein handeln beeinflussen. Als Rahmenbedingungen k\u00f6nnte es wichtig sein ruhige Lernorte zu schaffen an denen sich Finn besser konzentrieren kann. Auch eine Ansprechperson f\u00fcr seine famili\u00e4ren Probleme w\u00e4re gut, allerdings nur wenn er sich von sich aus \u00f6ffnen m\u00f6chte. Um seinen Aggressionen entgegenzuwirken, k\u00f6nnten ausreichend Pausen erm\u00f6glicht werden, um sich mit sportlichen Aktivit\u00e4ten auszupowern.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 12pt\">Hanna<\/span><\/strong><span style=\"font-size: 12pt\">: Bei Hanna fiel spontan auf, dass sie trotz ihrer Dyskalkulie nicht aufgibt Matheaufgaben zu l\u00f6sen. Sie m\u00f6chte au\u00dferdem nicht als &#8222;Extrawurst&#8220; behandelt werden. Allerdings besitzt sie eine geringe Frustrationstoleranz, falls ihr etwas nicht auf Anhieb gelingt. Rahmenbedingungen f\u00fcr die inklusive Bildung w\u00e4ren z.B. gleiches Aufgabenmaterial f\u00fcr alle Sch\u00fcler*innen. Weiterhin k\u00f6nnte der Lernraum so gestaltet werden, das gesammelte mathematische Operationen im Raum ausliegen um f\u00fcr die Sch\u00fcler*innen Unterst\u00fctzung zu bieten. Im unterricht k\u00f6nnte Hanna mit Gruppenarbeiten unterst\u00fctz werden in der sie mithilfe der Gruppe schwierige Aufgaben l\u00f6sen muss.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 12pt\">Malik<\/span><\/strong><span style=\"font-size: 12pt\">: Bei Malik ist auff\u00e4llig, dass er ein geringes Selbstvertrauen besitzt und sich so nicht weiterentwickeln kann. Rahmenbedingungen sollten sein, dass er besonders motiviert werden sollte an den Bearbeitungen im Klassenverbund teilzunehmen. Im Unterricht k\u00f6nnten f\u00fcr Malik Memory-Karten mit dem ABC gemacht werden, damit er sich die Buchstaben besser merken kann.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 12pt\">Lena<\/span><\/strong><span style=\"font-size: 12pt\">: Lena geht auf Wunsch ihrer Eltern auf eine F\u00f6rderschule. Spontan f\u00e4llt auf das sie sehr gerne zur Schule geht. Mithilfe ihrere Assistenz kann sie kleine Aufgaben im Klassenverbund \u00fcbernehmen. Sie ist sehr motiviert. Die Rahmenbedingungen an einer F\u00f6rderschule f\u00fcr k\u00f6rperlich-motorische Entwicklung sind im Bereich Barrierefreiheit nat\u00fcrlich gegeben. Im Unterricht sollte Lenas Motivation genutzt werden um sie mit etwas komplexeren Aufgaben zu fordern um ihre Entwicklung zu f\u00f6rden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><strong>Reflektieren Sie bitte anschlie\u00dfend Ihre bisherigen Erfahrungen an Schulen:<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 12pt\">a) Wie w\u00fcrden Sie ihre Erfahrungen im Hinblick auf die theoretischen Aspekte aus der Vorlesung einordnen? (u.a. Modelle von Behinderung, \u201einkludierende Exklusion\u201c).<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Mit Blick auf die Aspekte der Vorlesung und der Reflektion von bisherigen Erfahrungen ist aufgefallen, dass an meiner besuchten Schule Inklusion nicht stattgefunden hat. Es gab eine Arbeitsgemeinschaft in der Sch\u00fcler*innen mit Behinderungen alleine unterrichtet wurden. In den Pausen wurde durch diese Arbeitsgemeinschaft Essen verkauft. Dies war der einzige Moment in dem die anderen Sch\u00fcler*innen auf die Arbeitsgemeinschaft traf. Inklusion war also nicht vorhanden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><strong>b) Welchen Meinungen sind Ihnen im Praktikum \/ in Praxiserfahrungen insbesondere zu der Frage der Inklusion von SuS mit sonderp\u00e4dagogischem F\u00f6rderbedarf an Oberschulen und Gymnasien begegnet und welche Auffassung vertreten Sie selbst?<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Da ich noch kein Praktikum in dem Bereich absolviert habe, kann ich nur \u00fcber eigene Erfahrungen in der Schule sprechen. In meiner Klasse in der Schule gab es keine f\u00f6rderbed\u00fcrftigten Sch\u00fcler*innen. Meiner Auffassung nach sollte die Inklusion von Sch\u00fcler*innen mit sonderp\u00e4dagogischem F\u00f6rderbedarf nat\u00fcrlich vorangetrieben werden. Allerdings m\u00fcssen die Rahmenbedingungen in den Schulen verbessert werden um dem Bedarf der Sch\u00fcler*innen mit sonderp\u00e4dagogischem F\u00f6rderbedarf gerecht zu werden. Werden die Bedarfe nicht erf\u00fcllt ist der Weg zu einer &#8222;Schule f\u00fcr alle&#8220; sehr schwer.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 12pt\">3. Formulieren Sie bitte eine Beobachtungaufgabe f\u00fcr den inklusiven Unterricht f\u00fcr zuk\u00fcnftige Praktika.<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Wie werden Sch\u00fcler*innen mit Behinderung von den anderen Sch\u00fcler*innen in den Klassenverbund integriert?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Wie nehmen sie am Unterrichtsgeschehen teil?<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. 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