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RV 07 Auf dem Weg zu einer Schule für alle

RV 07 Auf dem Weg zu einer Schule für alle

  1. Reflektieren Sie die Konsequenzen der Aussonderung von SchülerInnen mit Förderbedarf-SchülerInnen mit Förderbedarf können nicht einfach ausgesondert werden. An dem Video von Carina Kühne sieht man das eben nicht nur aus ihrer Behinderung bestehen. Wenn wir sie deswegen ausgrenzen verurteilen wir sie dazu ihr leben lang zu denken sie seinen weniger wert.
  2. Welche Informationen sind in der Diagnose „Förderschwerpunkt Wahrnehmung & Entwicklung“bzw. „Förderschwerpunkt Lernen“enthalten? Welche Informationen benötigen Sie von einer SchülerIn um Ihren Unterricht ggf. anzupassen?-Die Informationen die ich aus der Diagnose „Förderschwerpunkt Wahrnehmung & Entwicklung“bzw. „Förderschwerpunkt Lernen“erhalten habe lautende folgt:
    Die SchülerInnen die diese Diagnose erhalten sind nicht automatisch schwer von Begriff, sondern benötigen eine andere Herangehensweise an den Unterrichtsstoff und es ist meine Aufgabe als Lehrer aus meinem gewohnten Lehrplan heraus zu steigen und zu versuchen die richtige Methode für diese SchülerInnen zu finden.
    Von den SchülerInnen muss ich erfahren auf welche Art sie am effektivsten lernen und auf welchem Stand sie sich befinden.
  3. Wie können Sie in Ihrem Unterricht die Zugänglichkeit und Anschaulichkeit von Medien/Materialien verbessern? Welche Verbündeten können Sie dazu gewinnen?-Ich kann anfangen meine Materialien im Internet teilen und für andere LehrerInnen lizenzfrei zur Verfügung stellen. Ausserdem sollte Ich mich mit anderen LehrerInnen im Austausch befinden und Materialien und Erfahrungen bereitwillig mit Ihnen austauschen.
  4. Wählen Sie eines der Lernvideos auf path2in.uni-bremen.de aus. Schauen Sie es sich an und schreiben Sie kurz eine begründete Empfehlung für Ihre KommilitonInnen, warum es sich ggf. lohnt sich das Video anzusehen.-Ich empfehle das Video von Carina Kühne über Trisomie 21 und die Sichtweisen von Menschen mit Beeinträchtigungen. Carina spricht über ihre Erfahrungen mit Diskriminierung und ihre Erwartungen an uns Mitmenschen. Sie ist unglaublich ehrlich und aufgeschlossen während des Interviews. Sie erzählt von ihrem Leben und ihrer Karriere als Film- und Fernsehschauspielerin und von Ihrer Ausbildung zur Altenpflegerin. Ihre Freude über das Leben ist deutlich zu sehen, jedoch auch ihre Trauer um die Tatsachen das Schauspieler mit Downsyndrom hauptsächlich ihre Behinderung spielen dürfen und nicht mehr als das. In ihrer Ausbildung zur Altenpflegerin wurde die Diskriminierung sogar so schlimm das sie die Ausbildung abbrechen musste. Im Interview kann man sehen wie emotional sie bei diesen Themen wird.

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