Mathematische Leistungsunterschiede – Sitzung am 30.05.17 – Pr. Dr. Knipping

Ich denke nicht, dass die Unterschiede in den mathematischen Leistungen von SchülerInnen ein Grund zur Sorge sind. Natürlich ist es wichtig, dass alle SchülerInnen die mathematischen Grundlagen beherrschen, wie Bruchrechnung, Dreisatz, etc., aber wenn es um die höhere Mathematik geht sind Unterschiede in der Leistung nicht verwunderlich und meiner Meinung ganz normal. Dieses Phänomen der Leistungsunterschiede findet man schließlich nicht bloß im Matheunterricht. Jede/r Schüler/in hat unterschiedliche Stärken und Schwächen und ist demnach nicht in jedem Fach gleich begabt und auch nicht gleich interessiert. Wenn ich mich für ein Fach nicht besonders interessiere, dann gebe ich mir auch nicht so viel Mühe wie in anderen Fächern. Dies SchülerInnen schlagen dann aber auch meist in ihrer Zukunft Wege ein, bei denen sie die ganze höhere Mathematik nicht unbedingt brauchen.

Ich denke Spielen im Matheunterricht kann durchaus eine sinnvolle Methode sein, um Leistungsunterschiede anzugleichen. Manchen Kindern fällt es einfacher Aufgaben zu lösen, wenn sie in einem direkten Zusammenhang stehen, so wie es beim Spielen der Fall ist. Außerdem macht das Spielen den Kindern meist mehr Spaß, als andere Unterrichtsmethoden und so fällt es Ihnen leichter sich mit dem Stoff zu beschäftigen und ihr Interesse wird eher geweckt. Ein weiterer Vorteil kann sein, dass die Kinder sich gegenseitig helfen, die Leistungsstärkeren also den Leistungsschwächeren weiterhelfen, wenn es z.B. Spiele sind, die in Teams gespielt warden oder mit einem Partner/ einer Partnerin.

Was für Methoden werden verwendet um Leistugsunterschiede anzugleichen und wie reagieren die SchülerInnen darauf?  Auf welche Struktur der Kommunikation sprechen die SchülerInnen am besten an?

Ein Gedanke zu „Mathematische Leistungsunterschiede – Sitzung am 30.05.17 – Pr. Dr. Knipping“

  1. Hallo Lea,
    Ich finde, dass du einen sehr interessanten Beitrag verfasst hast und dass du zum größten Teil meine Sicht vertrittst. Jedoch bist du der Meinung, dass die Leistungsunterschiede der SuS in dem Fach Mathe kein Grund zur Sorge sind. Da bin ich aber einer ganz anderen Meinung. Ich finde, dass diese Leistungsunterschiede ein Grund zur Sorge sind, da zum einen diese auch schon in den Grundlagen auftreten, was uns Frau Prof. Dr. Knipping in ihrer Vorlesung verdeutlicht hat. Aufgrund der Leistungsunterschiede gestaltet sich der Unterricht schwerer, da man nicht auf jeden einzelnen SuS eingehen kann. Dadurch könnten Mängel bei einigen SuS auftreten, die im Unterricht nicht mitkommen sind. Da im Mathematikunterricht viele Themen aufeinander aufbauen, haben gerade dann diese SuS, die im Unterricht nicht mitgekommen sind, keine Chance das neue Thema richtig zu erlernen, falls die Mängel nicht behoben wurden. Hierdurch könnten dann auch weitere Mängel in den wichtigen Grundlagen auftreten.
    Weiter bist du dann auf den Aspekt spielerisch Lernen eingegangen. Da bin ich ganz deiner Meinung, dass man somit viel schneller lernt. Dabei hast du erwähnt, dass man sich bei dieser Methode auch Gegenseitig helfen kann. Das fand ich sehr interessant, da ich diesen Aspekt nie so wirklich beachtet habe. Aber da hast du Recht und ich finde auch, dass man bei dieser Methode des spielerischen Lernens ebenso die soziale Kompetenzen trainiert und erlernt, falls die Spielpartner wechseln.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Patricia

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