Eine Übung zum Freewriting.

Freewriting-Aufgabe:

  • ein Gegenstand – 8 Minuten – ein Stift, ein Block, meine Gedanken –

,,Mein Name ist Fred! Alles, was du von mir siehst, ist mein wunderschöner Kopf, doch da war einst soviel mehr! Ich gehörte zu der schönsten und bewundertesten Gruppe von Porzellanflamingos, die die Welt je gesehen hat. Mein Körper war von besonderer ästhetik, viel eleganter als die anderen! Oh, glaub´ es mir! So ein strahlenders Gefieder, ganz glatt, perfekt rosig, solch eine Pracht!

So hätte es für immer sein sollen, ja, müssen! Doch dann kam der verhängnisvolle Tag als das raue Menschenkind durch unsere Zimmer tobte! Und niemand wollte es zähmen! Es rempelte und schubste jeden Tisch, Schrank, einfach alles! Das chinesische Teeservice war außer sich und klapperte vor Angst auf den Untertassen wie es sonst nur alte Menschen es zustande bringen! Furchtbar, sage ich euch!

Vielleicht war es so vorher bestimmt. Vielleicht hat deshalb niemand diesen Wüstling einhalt geboten. Aber vielleicht kann gegen solch eine Naturgewalt niemand entwas entgegen setzen.

So geschah, was nun mal geschehen ist.“

Zu mehr reichte die Zeit leider nicht. Wenn man erstmal angefangen hat und im ,,flow“ ist, klappt es ganz leicht und macht mir persönlich sogar Spaß!

2 Gedanken zu „Eine Übung zum Freewriting.“

  1. Liebe Maike,
    es freut mich, dass du inzwischen Nutzen aus dem Führen dieses Blogs zu ziehen scheinst. Du hast sehr interessante Gedankengänge aufgeschrieben; ich habe mir zum Beispiel die Frage zu der Smartphone-Nutzung unserer Elterngeneration auch schon ab und an gestellt 😉

    Zu deiner Freewriting-Übung: sie scheint gut geklappt zu haben, der „Flow“ ist hierbei total wichtig und du hast dabei schon eine richtig gute Vorlage bzw. Vorübung für die Museumsaufgabe gezaubert! Die Geschichte von Fred kann ich gut nachvollziehen und mitfühlen, mit welchen Schrecken er geplagt war, bevor er den Rest seines Körpers verloren hat.. Schade, dass die Zeit beim Freewriting dann doch begrenzt ist. Mich hätte interessiert, wie es weitergegangen ist. So etwas in die Richtung kannst du dann sehr gut mit mehr Zeit in der Museumsaufgabe umsetzen.

    Liebe Grüße
    Tülin

    1. Vielen Dank für das freundliche Feedback! Habe mich sehr gefreut.
      Die Gegenstandsbeschreibung im Museum klappte wirklich gut. Zumindest habe ich was auf das Papier bekommen, ob es gut ist, darf bezweifelt werden 😀

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