{"id":17,"date":"2018-06-15T11:46:20","date_gmt":"2018-06-15T09:46:20","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/tonysblog\/?p=17"},"modified":"2018-06-15T11:46:20","modified_gmt":"2018-06-15T09:46:20","slug":"ueber-den-rubikon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/tonysblog\/2018\/06\/15\/ueber-den-rubikon\/","title":{"rendered":"\u00dcber den Rubikon"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 14pt\"><strong>Der Weg \u00fcber den Rubikon<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Reflektieren Sie in einem ersten Schritt dar\u00fcber, aus welchen genderbezogenen Pr\u00e4missen sich ihre schulische Sprachkarriere konstituiert und inwiefern sich diese im Verlauf der selbigen ver\u00e4ndert haben.<\/li>\n<li>Benennen und erl\u00e4utern Sie einen motivationstheoretischen Ansatz, der das Fremdsprachenlernen im schulischen Kontext \u2013 genderunabh\u00e4ngig \u2013 f\u00f6rdert.<\/li>\n<li>Entwerfen Sie einen Analysekatalog, um gendersensible Stereotype in Fremdsprachenlehrwerken zu ermitteln.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Schulb\u00fccher im Fremdsprachenunterricht stets von Rollenklischees gef\u00fcllt waren, war mein Unterricht doch sehr undifferenziert. Die Kurse in den zweiten Fremdsprachen wurden allesamt zu etwa 50% von Jungen besucht und ich hatte sowohl Lehrerinnen als auch Lehrer in beiden Fremdsprachen. Daran hat sich von der 5. Klasse bis zum Abitur nichts ge\u00e4ndert. Auch in den MINT-F\u00e4chern waren Sch\u00fclerschaft und Lehrkr\u00e4fte sehr durchmischt. Selbst das Physikprofil wurde zu etwa 40% von M\u00e4dchen besucht und bot als Komplement\u00e4rfach nicht etwa ein anderes MINT-Fach, wie es Frau Roviro beschrieb, sondern Philosophie an.<\/p>\n<p>Beim uns vorgestellten Rubikon-Modell wird ein Arbeitsauftrag in vier Schritte eingeteilt. Die ersten zwei Schritte dienen der Motivation und setzen sich aus Abw\u00e4gen des Themengebietes und Planen des Handlungsablaufs und der Methode zusammen. Alea iacta est und nun wird in den letzten beiden Phasen die geplante Handlung ausgef\u00fchrt und \u00fcber Gestaltung und Erfolg reflektiert.<\/p>\n<p>Meine Beobachtung aus der Schulzeit ist, dass vor allem in den Englischlehrb\u00fcchern viele Klischeevorstellungen in die Texte eingeflossen sind. \u201eThis is Kara. She really likes to dance. This is her brother Tom. He doesn\u2019t liketo dance. He plays football instead.\u201c Mich w\u00fcrde vor allem die Untersuchung interessieren, ob solcherlei Klischees tats\u00e4chlich den Lernerfolg der SuS beeinflussen. Dazu m\u00fcsste ein umfassender Vergleich mit genderneutralem und stark klischeebehaftetem Material gemacht werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Weg \u00fcber den Rubikon Reflektieren Sie in einem ersten Schritt dar\u00fcber, aus welchen genderbezogenen Pr\u00e4missen sich ihre schulische Sprachkarriere konstituiert und inwiefern sich diese im Verlauf der selbigen ver\u00e4ndert haben. 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