{"id":13,"date":"2018-05-25T11:01:57","date_gmt":"2018-05-25T09:01:57","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/tonysblog\/?p=13"},"modified":"2018-05-25T11:01:57","modified_gmt":"2018-05-25T09:01:57","slug":"inklusion-rv07","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/tonysblog\/2018\/05\/25\/inklusion-rv07\/","title":{"rendered":"Inklusion &#8211; RV07"},"content":{"rendered":"<p>Inklusion \u2013 RV07<\/p>\n<ol>\n<li>Bennen Sie bitte die f\u00fcr Sie zentralen theoretischen Aspekte aus der Vorlesung zum Themenfeld sonderp\u00e4dagogischer F\u00f6rderbedarf bzw. Behinderung sowie Inklusion und diskutieren diese kritisch vor dem Hintergrund der angef\u00fchrten Diskussionslinien.<\/li>\n<li>Gleichen Sie bitte die theoretischen Erkenntnisse aus der Vorlesung mit Ihren praktischen Erfahrungen an Schulen\/im Alltag ab:<br \/>\n\u2013 Welches Modell von Behinderung ist Ihnen bisher begegnet?<br \/>\n\u2013 Inwieweit entsprechen die Rahmenbedingungen an Bremer Schulen den Bedarfen der Sch\u00fcler*innen mit sonderp\u00e4dagogischem F\u00f6rderbedarf?<br \/>\n\u2013 Welche Auffassungen von Inklusion (Diskussionslinien) haben Sie an den Schulen\/im Praktikum kennengelernt?<br \/>\n\u2013 Welche Auffassung vertreten Sie selbst?<\/li>\n<li>Formulieren Sie eine Beobachtungaufgabe f\u00fcr zuk\u00fcnftige Praktika zur Frage der schulischen Inklusion von Sch\u00fcler*innen mit sonderp\u00e4dagogischem F\u00f6rderbedarf.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Zun\u00e4chst ist es wichtig anzuerkennen, dass eine Behinderung kein nat\u00fcrlicher Umstand ist, sondern immer in Abgrenzung zu einer Norm definiert und diagnostiziert wird. Hier findet sich schon die erste Kontroverse: Was ist eine Behinderung? Der medizinische Ansatz stellt Behinderungen als k\u00f6rperliche oder geistige Einschr\u00e4nkung dar, die zu Defiziten gegen\u00fcber anderen Menschen f\u00fchrt und daher einer entgegenwirkenden besonderen Behandlung bedarf, heraus. Der soziale Ansatz hingegen stellt auf die \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nde, die wir uns geschaffen haben beziehungsweise die uns geschaffen wurden in solcher Weise ab, das jeder Mensch verschieden sei und wenn ein Mensch mit dem System und den Umst\u00e4nden nicht so gut klarkommt, so ist das System Schuld und nicht er. Der Mensch <em>wird <\/em>also behindert und die F\u00f6rderma\u00dfnahmen sind nur eine Korrektur des Systems.<\/p>\n<p>Der Systemvorschl\u00e4ge f\u00fcr den Umgang mit Inklusion gibt es im Wesentlichen drei: Ein Zwei-Schulen-System mit Regelschulen und Sonderschulen, ein umfassendes inklusives System, bei dem die SuS mit besonderem F\u00f6rderbedarf in den Regelklassen von speziellem Personal zus\u00e4tzlich betreut werden und eine Mischform aus beiden Systemen, die mehr aus die individuellen Bed\u00fcrfnisse der SuS abstellt. Won diesen drei Linien ist zweitere die in Bremen angestrebte, was ich f\u00fcr gut und richtig halte, da so die durch Au\u00dfendifferenzierung entstehende Distanz der anderen SuS von Kindern mit besonderem F\u00f6rderbedarf verkleinert wird.<\/p>\n<p>Auf meinem Gymnasium hatten wir keine Sonderp\u00e4dagogen und keine in diesem Sinne gelabelten Inklusions-Kinder. Es gab Sozialp\u00e4dagogen, die sich mit Kindern besch\u00e4ftigt haben, die Probleme hatten sich auf die Schule zu konzentrieren oder sich sozial zu integrieren.<\/p>\n<p>Meine Beobachtungen w\u00fcrden sich auf die Wirksamkeit und die Fortschritte der sonderp\u00e4dagogischen Betreuung im Hinblick auf Arbeitsverhalten und soziale Integration beziehen. Dabei w\u00fcrde ich insbesondere darauf achten, ob die Betreuung in einer sinnvollen Frequenz erfolgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inklusion \u2013 RV07 Bennen Sie bitte die f\u00fcr Sie zentralen theoretischen Aspekte aus der Vorlesung zum Themenfeld sonderp\u00e4dagogischer F\u00f6rderbedarf bzw. Behinderung sowie Inklusion und diskutieren diese kritisch vor dem Hintergrund der angef\u00fchrten Diskussionslinien. 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