Freewriting 1

12. November 2018

Wir haben gerade mit „Schreiben-ohne-absetzten“ angefangen… in Fachkreisen „freewriting“ gennant…:

Freewriting macht Spaß, ist aber auch stressig, weil man erst etwas denken muss, bevor man schreiben kann und bevor sich der „Flow“ einstellt, eine gewisse Zeit vergehen muss, da man den Stift weiterbewegen soll, aber die Ideen ausbleiben…

sobald man aber diesen Punkt überwunden hat, geht es fast wie von selbst. während ich das hier schreib, bin ich schon selbst wieder im „Flow“ und jetzt passiert gerade gedanklich nicht viel (oh Gott, ich bin im flow 😯  ;D), aber dann guckt man einmal auf die Fragen und hat sofort wieder Gedankenarbeit… 

Diese Objektbeschreibungen machen auch richtig Spaß, weil man sich im Bezug auf die beschriebenen Dinge irgendeine könnte-so-gewesen-sein-Geschichte oder eine total absurde und zweckentfremdete Funktion ausdenken kann. 

Oder weil man zu dem Objekt tatsächlich eine wie auch immer geartete emotionale Verbundenheit  hat.

Völlig außerhalb des letzten Themas, aber dennoch ein Satz an den ich mich erinnern möchte, (so ich ihn denn jetzt richtig rezitiere): Dinge verändern sich, wenn sie beobachtet werden, aber es liegt in der Verantwortung des Beobachters sich davon nicht abschrecken zu lassen, sondern diese Veränderung, sofern sie ihm auffällt, zu reflektieren.

Das freewriting gefällt mir auch deshalb so gut, weil ich glaube relativ schnell beim Schreiben in diesen „Fluss“ zu kommen, der sich sonst vielleicht beim Joggen, oder bei entsprechenden Leuten beim Musizieren einstellt.

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