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RV08 – Integrative (Früh-) Förderung von Sprache und Mathematik

  1. Inwiefern lässt sich das vorgestellte Förderkonzept für die Kita auf den schulischen Kontext übertragen? Wo rechnen Sie mit Problemen und wie könnten Sie diesen begegnen?

Meiner Meinung nach wäre es sehr sinnvoll, das Projekt „Entdecken und Erzählen“  (Enter) auch auf den schulischen Kontext auszuweiten bzw. es dafür umzusetzen und anzupassen. Die (früh-)pädagogische kompensatorische Förderung in den Bereichen Sprache und Mathematik macht auch im Anschluss an die Kita, beim Wechsel in die Grundschule Sinn. Auch wenn in der Grundschule ohnehin gefördert und weiter gefördert wird. In der heutigen Situation, getragen von globalen  Migrationsbewegungen haben wir zum Eintritt in die Grundschule bei weitem nicht immer die perfekte Ausgangslage; d.h. hier: Kinder die zum einen aus Familien mit einem ausreichenden sozioökonomischen Status kommen und / oder aus den entsprechenden sozialen Schichten und zum anderen das eine qualitativ hochwertige Frühförderung sei es in der Kita, anderen Bildungseinrichtungen oder im familiären Umkreis           stattgefunden hat. So könnte ein Projekt wie Enter hier eventuell auch in zwei verschiedenen Funktionen stattfinden. Als Frühförderung, so wie in den Kitas durchgeführt, gerade für die Kinder mit entsprechendem Bedarf (z.B.: ein Kind kommt           erst im Grundschulalter nach Deutschland und wird direkt beschult) oder als ergänzende, erweiternde Förderung begleitend zum Schulalltag. In diesem Falle müsste das Projekt Enter natürlich dementsprechend angepasst werden in Hinblick             z.B.: von geeigneten Materialien etc. Für eine solche Umsetzung (egal in welcher der beiden Formen) sprechen die hohe Qualität an sich, welche sich auch aus den beachteten Kriterien für frühpädagogische kompensatorische Förderung wie der frühe,    qualitativ hochwertige und intensive Einsatz und zum anderen auch weil sie als eine weitere Schnittstelle gerade auch zu den Eltern / Elternarbeit funktioniert. Für die Förderung im familiären Umfeld ist ein regelmäßiger Austausch positiv zu bewerten und zu dem zeitlich in der gesamten (Grund-)schulzeit sinnvoll.

Sicherlich ist ein solch umfangreiches Projekt auch immer mit möglichen Hindernissen behaftet. Eine hohe Bereitschaft von allen Seiten, dem Lehrpersonal, den Eltern und auch Schüler*innen muss vorhanden sein. Je nachdem in welcher Funktion das Projekt umgesetzt werden soll, muss es in den Schulalltag integriert und fortlaufend aktualisiert werden dies benötigt auch zeitliche Ressourcen. Dazu kommt auch die Materialbeschaffung und somit der Aspekt der finanziellen Durchführbarkeit.
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  1. Konkretisieren Sie die verschiedenen Funktionen der Sprache jeweils an einem konkreten Beispiel in einem Ihrer Unterrichtsfächer.

Ohne mich zu sehr auf ein Fach zu beschränken, nimmt die Sprache einen sehr zentralen Aspekt in den meisten Unterrichtsfächern ein. Sie ermöglicht die generellen       Funktionen wie Verständnis, Kommunikation, und Lernen.

In einem Fach wie dem Sachunterricht kann in manchen Feldern die Sprache fürs Erste in den Hintergrund rücken durch Beobachtungen, Gedanken oder Erfahrungen ersetzt werden. In Fächern wie z.B: der Mathematik ist Sprache schon von großer             Bedeutung um Aufgaben und Anweisungen zu verstehen. Doch gerade im Sachunterricht, wo immer wieder ein großer Bezug zur Lebenswelt der Kinder hergestellt wird, geht es letztendlich auch um Kommunikation und das Mitteilen von eben diesen Gedanken und Erfahrungen.

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  1. Formulieren Sie zwei Beobachtungsfragen zum Thema Sprachförderung im fachlichen Kontext für kommende Praktika.

In meinen zukünftigen Praktika würde ich mich gerne darauf fokussieren:

  • In wie weit ähnliche Projekte angeboten werden und wenn ja, was sie beinhalten.
  • Ob überhaupt ein Bedarf besteht bzw. wie sehr.
  • Inwiefern man ein solches Projekt umsetzen könnte. (vielleicht auch in kleinerem Umfang / Aufwand)

 

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