Typisch Mädchen? Typisch Jungs?

Nach Bos Begleituntersuchung, gehen die weiblichen Schüler im Schnitt sicherer und lieber in die Schule, als die männlichen Schüler. Außerdem, sollen die männlichen Schüler das Gefühl haben, dass sich die Lehrkräfte, weniger um Sie kümmern.

Männern und auch Frauen wurden früher und werden heute immer noch Rollen zugeschrieben. Diese Rollen, nehmen die Jungen und auch Mädchen schon im frühen Kindesalter an. Das liegt unter anderem daran, dass diese Rollen von Generation zu Generation von den Elternteilen, bewusst oder unbewusst  weiter gegeben werden. Jungen werden als stark und rebellisch und Frauen als schwach und ängstlich angesehen. In der Schule sind Mädchen fleißiger, engagierter und besser als die Jungen. Diese Geschlechterrollen beherrschen nach wie vor, dass Denken und Handeln des Heranwachsenden und bleiben auch im Erwachsenenalter so im Kopf. 

Ich bin der Meinung, dass diese stereotypische Denkweise einen wichtigen  Aspekt bei der Begleituntersuchung darstellt. Es kann durchaus sein, dass Mädchen und Jungen, aufgrund solcher Rollenzuweisungen,unterschiedlich von Lehrern behandelt werden. Das Geschlecht der Lehrperson spielt dabei eine ziemlich wichtige Rolle. Ein männlicher Lehrer kann sich sehr viel besser in die Rolle eines Jungen begeben als eine weibliche Lehrperson, da er als Mann am besten weiss, wie Jungen in dem Alter Denken und auch fühlen. Die männliche Lehrperson, war immerhin selber Mal in dem Alter des Jungen. Ich glaube es ist wichtig, dass die männlichen Schüler , schon am Anfang ihrer Schullaufbahn eine männliche Bezugsperson in der Schulklasse haben, mit der sie sich identifizieren können.