{"id":206,"date":"2023-01-15T11:25:33","date_gmt":"2023-01-15T10:25:33","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/t2g4neu\/?p=206"},"modified":"2023-01-15T11:25:33","modified_gmt":"2023-01-15T10:25:33","slug":"thank-you-for-the-music-mika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/t2g4neu\/2023\/01\/15\/thank-you-for-the-music-mika\/","title":{"rendered":"&#8222;Thank you for the Music&#8220; (Mika)"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: book antiqua, palatino, serif\">Da wir ja letztens den Sinn des H\u00f6rens in der Vorlesung bzw. im Seminar behandelt haben, nutze ich die Gelegenheit um \u00fcber meinen Lieblingssinn zuschreiben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: book antiqua, palatino, serif\">Erst mal vorweg: H\u00f6ren ist tats\u00e4chlich mein Lieblingssinn. Auch wenn ich mich eigentlich nie auf Lieblingsdinge festlegen kann und die Vorstellung irgendeinen Sinn zu verlieren absolut furchtbar finde, f\u00e4nde ich die Vorstellung taub zu sein deutlich schlimmer, als beispielsweise blind zu sein (ohne irgendwie implizieren zu wollen, dass taube Menschen kein erf\u00fclltes Leben haben k\u00f6nnen. Es geht mir vielmehr um die drastische Ver\u00e4nderung und die Umstellung, da ich mein ganzes Leben h\u00f6ren konnte.). Ich liebe h\u00f6ren einfach. Seien es meine Finger auf der Tastatur, w\u00e4hrend ich diesen Text gerade verfasse, oder die Musik, die ich dabei im Hintergrund laufen habe. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: book antiqua, palatino, serif\">Wobei mir der Sinn auch zu schaffen machen kann. Ich habe manchmal sogenannten \u201eSensory Overload\u201c (ich kenne die deutsche Bezeichnung tats\u00e4chlich nicht, daher hier der g\u00e4ngige englische Name). Dabei kann mein Gehirn v.a. Ger\u00e4usche nicht mehr nach relevant\/irrelevant filtern und ich h\u00f6re alles extrem laut. Das Kaugummikauen der Person neben mir wird zusammen mit den Klickger\u00e4uschen, die die langen Fingern\u00e4gel einer anderen Person auf ihrem Handy machen und Lachen einer Person, die zehn Meter weiter steht zu einer unertr\u00e4glich lauten Soundkulisse. Meist geht das mit Panikattacken einher und schlie\u00dft alle Sinne mit ein (das Licht wird unertr\u00e4glich hell, alle Kleidungsst\u00fccke oder sonstiges, was ich auf meiner Haut f\u00fchlen kann wird zu Qual).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: book antiqua, palatino, serif\">Nichtsdestotrotz liebe ich den H\u00f6rsinn. Gerade Musik spielt schon mein ganzes Leben eine gro\u00dfe Rolle. Als ich kein war, haben mich meine Eltern zu so einem fr\u00fchkindlichen Musikbildungskurs gebracht. Ich wei\u00df nicht mehr allzu viel davon, aber wir haben viel mit Xylophon, Klangh\u00f6lzern und Trommeln \u201egearbeitet\u201c. Seit ich f\u00fcnf war, spiele ich Blockfl\u00f6te. Und ja, das ist ein legitimes Musikinstrument. Es bereitet mir jedes Mal physische Schmerzen, dass die einzige Repr\u00e4sentation meines geliebten Instruments kleine Kinder sind, die unangenehm quietschend schiefe Weihnachtslieder spielen. Obwohl ich wohl selbst mal eins dieser Kinder war\u2026 Mein Weihachtsnotenheft habe ich glaube ich immer noch bei mir zuhause rumliegen\u2026 Wie dem auch sei\u2026<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: book antiqua, palatino, serif\">Mittlerweile ist mein Repertoire etwas breiter aufgestellt: Telemann, Kr\u00e4hmer, Vivaldi. Vor allem Barock, vielleicht ein bisschen Fr\u00fch Klassik. Ich spiele immer noch, habe Unterricht jedoch w\u00e4hrend meines Abis auch im Zuge der Corona Pandemie aufgeh\u00f6rt. Duette \u00fcber Skype zu spiele funktioniert trotzt modernster Technik dann doch nicht so gut. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: book antiqua, palatino, serif\">Neben den unz\u00e4hligen Fl\u00f6tenstunden habe ich schon immer leidenschaftlich gern gesungen. Als Kind in einem Kinder- und Jugendchor. Der wurde aber immer elit\u00e4rer, sodass der Druck irgendwann den Spa\u00df verdr\u00e4ngt hatte. Danach habe ich immer in unserem Schulchor gesungen. Auch wenn der wohl nicht ganz so beeindruckend klang, wie ein professioneller Chor hat er unglaublich viel Spa\u00df gemacht. Unsere Chorleitung ist eine unfassbar liebe Person und obwohl ich nicht mehr Sch\u00fcler bin, sind wir \u201eEhemaligen\u201c zu allen Schulkonzerten eingeladen mitzusingen. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: book antiqua, palatino, serif\">Klavierunterricht hatte ich fr\u00fcher auch ein paar Jahre, aber das hat sich irgendwie nicht durchgesetzt. Ich habe relativ schnell wieder aufgeh\u00f6rt und kann bis heute absolut kein Klavier spiele. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: book antiqua, palatino, serif\">Zu meinem 18. Geburtstag habe ich eine Ukulele bekommen, da ich das B auf der Gitarre meiner Mutter nicht greifen konnte. Deswegen wollte ich es erst mal mit etwas kleinerem probieren. Auch wenn ich definitiv kein Profi bin, kann ich Begleitakkorde mittlerweile recht gut. Vielleicht traue ich mich bald doch wieder an die Gitarre ran. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: book antiqua, palatino, serif\">Aktuell lerne ich gerade eigene Musik zu schreiben und aufzunehmen. Zusammen mit einem Freund und meinem ehemaligen Geschichtslehrer (das ist weit weniger schr\u00e4g, als es jetzt vielleicht klingt\u2026 1. Sind in meiner alten Schule erstaunlich viele Lehrkr\u00e4fte in v.a. Rockbands und 2. Hatten wir schon w\u00e4hrend der Schule au\u00dferschulisch viel zu tun, da wir zusammen an Umweltprojekten und \u00c4hnlichem gearbeitet haben) arbeitet ich gerade an einem neuen Song. Um mal ganz unversch\u00e4mt Eigenwerbung zu machen: Hier ist der erste Song, den wir zusammen geschrieben und aufgenommen haben: <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/track\/5XY1QvfnHvqKuBHMcyRy26?si=a2a2c54e55c145a3\">https:\/\/open.spotify.com\/track\/5XY1QvfnHvqKuBHMcyRy26?si=a2a2c54e55c145a3<\/a> <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: book antiqua, palatino, serif\">Ich finde Musik etwas Wunderbares: Es vereint Menschen, ist super niedrigschwellig (niemand muss gut musizieren k\u00f6nnen um Musik zu machen) und macht einfach Spa\u00df. Ich finde, es ist etwas Urmenschliches. Eine Welt ohne Musik m\u00f6chte ich mir gar nicht vorstellen\u2026 \u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da wir ja letztens den Sinn des H\u00f6rens in der Vorlesung bzw. im Seminar behandelt haben, nutze ich die Gelegenheit um \u00fcber meinen Lieblingssinn zuschreiben. Erst mal vorweg: H\u00f6ren ist tats\u00e4chlich mein Lieblingssinn. 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