{"id":165,"date":"2022-12-17T13:11:41","date_gmt":"2022-12-17T12:11:41","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/t2g4neu\/?p=165"},"modified":"2022-12-17T13:17:39","modified_gmt":"2022-12-17T12:17:39","slug":"fehlende-intimitaet-theresa-mechelke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/t2g4neu\/2022\/12\/17\/fehlende-intimitaet-theresa-mechelke\/","title":{"rendered":"Fehlende Intimit\u00e4t &#8211; Theresa"},"content":{"rendered":"<p>Intimit\u00e4t au\u00dferhalb einer romantischen Beziehung fehlt heutzutage vielen M\u00e4nnern. Sich einfach mal herzlich zu umarmen oder emotional zu \u00f6ffnen sieht man in Freundschaften zwischen m\u00e4nnlichen Personen eher seltener. Und wenn ja wird das h\u00e4ufig mit: \u201eSie seien dann ja schwul\u201c kommentiert, nur weil sie sich k\u00f6rperlich n\u00e4her sind. Dabei ist N\u00e4he so wichtig f\u00fcr Menschen und das auch au\u00dferhalb von Beziehungen.<\/p>\n<p>Da mich das Thema schon seit einer Weile besch\u00e4ftigt hat, habe ich mich mit einem Freund dar\u00fcber unterhalten. Wir sind dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass viele Angst vor zu wenig Akzeptant haben, wenn sie sich anderen M\u00e4nnern \u00f6ffnen. Bei Beziehungen zwischen weiblichen Personen ist dies oft leichter, da man selber offener mit seinen Emotionen umgeht und es gesellschaftlich \u201eerlaubt\u201c ist, sich als Frau emotional zu zeigen und zu weinen oder seinen Freundinnen n\u00e4her zu sein. Von M\u00e4nnern wird hingegen erwartet stark zu sein. Dabei zeigt Emotionslosigkeit nicht emotionale St\u00e4rke. Viel st\u00e4rker ist es doch sich Hilfe zu holen, offen damit umzugehen und sich verletzlich zu zeigen. Wenn man sich mit seinen Freunden trifft sei es eher ein Entfliehen und eine Ablenkung von den Problemen. Man habe teilweise das Gef\u00fchl, als w\u00fcrden die anderen nicht so empfinden und man sei der Einzige damit, sodass es einem schwerer f\u00e4llt \u00fcber seine Gef\u00fchle zu reden.<\/p>\n<p>Wir halten also fest, dass es schwierig ist, sich anderen M\u00e4nnern gegen\u00fcber zu \u00f6ffnen. Aber wie sieht es damit aus, sich als Mann Frauen zu \u00f6ffnen?<\/p>\n<p>K\u00f6rperliche N\u00e4he ist hier f\u00fcr einige schwierig, weil man die Gedanken hat, dass die andere Person es als mehr als platonische N\u00e4he interpretieren k\u00f6nnte. Abgesehen davon, sei es aber, wie mir berichtet wurde, einfacher sich Frauen gegen\u00fcber zu \u00f6ffnen, da man dort mit mehr Akzeptanz rechnen kann, da sie, wie erw\u00e4hnt, offener mit ihren Gef\u00fchlen umgehen. Es sei leichter sich zu \u00f6ffnen, wenn man wei\u00df, dass es nichts \u201eunnormales\u201c ist. Hei\u00dft, dass man nicht damit alleine ist und wei\u00df, dass es der anderen Person oder allgemein anderen Menschen genau so geht.<\/p>\n<p>Es ist sehr schade, dass Intimit\u00e4t und emotionale Offenheit manchen \u201evorenthalten\u201c wird. Jeder braucht meiner Meinung nach Vertrauen, Akzeptanz, das Wissen nicht alleine zu sein und herzliche Umarmungen. Und das auch au\u00dferhalb einer Partnerschaft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Intimit\u00e4t au\u00dferhalb einer romantischen Beziehung fehlt heutzutage vielen M\u00e4nnern. Sich einfach mal herzlich zu umarmen oder emotional zu \u00f6ffnen sieht man in Freundschaften zwischen m\u00e4nnlichen Personen eher seltener. Und wenn ja wird das h\u00e4ufig mit: \u201eSie seien dann ja schwul\u201c kommentiert, nur weil sie sich k\u00f6rperlich n\u00e4her sind. 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