{"id":220,"date":"2023-01-29T22:46:53","date_gmt":"2023-01-29T21:46:53","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/t2g4neu\/?page_id=220"},"modified":"2023-01-30T15:13:14","modified_gmt":"2023-01-30T14:13:14","slug":"was-waere-wenn","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/t2g4neu\/mia\/was-waere-wenn\/","title":{"rendered":"Was w\u00e4re wenn?"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400\">Was w\u00e4re, wenn du nach deinem Tod\u00a0 nicht wirklich tot bist, sondern in einer Zwischenwelt festh\u00e4ngst, die dir jede m\u00f6gliche Variante deines Lebens pr\u00e4sentiert. H\u00e4ttest du dich an der ein oder anderen Stelle anders entschieden? W\u00fcrdest du die M\u00f6glichkeit ergreifen und ein anderes Leben ausprobieren? Die beiden Fragen, habe ich mir in letzter Zeit \u00f6fters gestellt. Das Ganze wurden von dem Buch \u201eMidnight Library\u201c von Matt Haig inspiriert. Vielleicht kennt der ein oder andere das Buch ja und hat sich selbst schon mal dr\u00fcber Gedanken gemacht. Ich finde es interessant wie ein Leben durch so viele Aspekte beeinflusst werden kann zum Beispiel von den Menschen die wir treffen oder einfach die simple Entscheidung wo der w\u00f6chentliche Kaffee getrunken wird. Wir entscheiden uns f\u00fcr Optionen aufgrund unserer Sinne, Erfahrungen und meisten auch f\u00fcr die die f\u00fcr uns am meisten Vorteile bietet. Aber wieso ist das eigentlich so? Warum entscheiden wir uns immer f\u00fcr die sichere und vorteilshafteste Idee. Unsere Gesellschaft hat uns so sehr eingepr\u00e4gt immer nach Erfolg zu streben und nichts zu bereuen. Meiner Meinung nach m\u00fcssten wir viel mehr auf unserer Bauchgef\u00fchl h\u00f6ren und uns nach dem Hintergrund entscheiden was einen selbst am gl\u00fccklichsten macht und nicht die Menschen in seinem Umfeld. Als ich das Buch gelesen habe ist mir vor allem folgendes Zitat in Erinnerung geblieben \u201eNever underestimate the importance of the small things\u201c. Manchmal habe ich das Gef\u00fchl, dass wir in unserer Generation wieder anfangen, die kleinen Momente im allt\u00e4glichen Leben wert zu sch\u00e4tzen.\u00a0 Zum Beispiel, wenn Sonnenstrahlen nach einer langen Grauphase endlich wieder auf mein Gesicht treffen oder der Geruch nach frisch gebr\u00fchten Kaffee meiner Mitbewohner. Ich finde das Gleiche gilt f\u00fcr Entscheidungen die wir treffen. Warum sollen nur gro\u00dfe Entscheidungen einen besonderen Stellenwert in der Gesellschaft genie\u00dfen? Es ist ja nichts Verwerfliches stolz darauf zu sein, wenn man es morgens geschafft hat Aufzustehen und Sport zu machen oder einem Treffen abzusagen um sich um seine mentale Gesundheit zu k\u00fcmmern. Das sind zwar an sich kleine Entscheidungen, von denen wir jeden Tag hunderte treffen, aber genau diese Entscheidungen k\u00f6nnen gro\u00dfe Auswirkungen auf unseren Alltag haben. Vielleicht trifft man auf genau die Person, mit der man sein Leben verbringen m\u00f6chte oder \u00a0einem f\u00e4llt die Idee f\u00fcr eine Innovation ein, auf die man nicht gekommen w\u00e4re, ohne die Entscheidung zu treffen. Vielleicht betreut man dabei auch die ein oder andere Entscheidung im Nachhinein und w\u00fcnscht sich einen anderen Ausgang der momentanen Situation, aber was wenn deine n\u00e4chste Entscheidung alles ins Positive r\u00fcckt?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was w\u00e4re, wenn du nach deinem Tod\u00a0 nicht wirklich tot bist, sondern in einer Zwischenwelt festh\u00e4ngst, die dir jede m\u00f6gliche Variante deines Lebens pr\u00e4sentiert. H\u00e4ttest du dich an der ein oder anderen Stelle anders entschieden? W\u00fcrdest du die M\u00f6glichkeit ergreifen und ein anderes Leben ausprobieren? Die beiden Fragen, habe ich mir in letzter Zeit \u00f6fters [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14374,"featured_media":0,"parent":22,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"class_list":["post-220","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/t2g4neu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/220","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/t2g4neu\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/t2g4neu\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/t2g4neu\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14374"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/t2g4neu\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=220"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/t2g4neu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/220\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":221,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/t2g4neu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/220\/revisions\/221"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/t2g4neu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/22"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/t2g4neu\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=220"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}