Thema

Durch die Coronapandemie verändert sich der Alltag der meisten Menschen stark, denn durch aufkommende Ängste wie der mögliche Jobverlust oder temporäre Vorschriften wie der Kontaktbeschränkungen oder der Maskenpflicht ist dieser neu gestaltet. Im Zusammenhang mit der Pandemie kommen fortlaufend neue, für jede*n relevante Meldungen (unter anderem) von Seiten der Politik, über die sich eine Meinung gebildet werden kann und, über die diskutiert werden kann.

Welchen Stellenwert haben die Nachrichten im Zusammenhang mit der Pandemie im Bezug auf Gespräche im Alltag? Welche Informationsmedien werden in diesen Zeiten genutzt? Unterscheiden sie sich von denen von vorher? Trotz des „Ausnahmezustandes“ finden weiterhin auch andere Ereignisse in der Welt statt, die thematisch weitestgehend losgelöst vom Coronavirus durch die Medien gehen (z.B. Präsidentschaftswahl in Belarus). Verändert sich auch das Interesse an diesen, von der Art her bereits vor der Pandemie existierenden Nachrichten?

All solche Fragen können Bestandteil der Forschung werden, in der mit Hilfe qualitativer Forschungsmethoden auf den Nachrichtenkonsum der Menschen in Zeiten der Coronapandemie geschaut wird.

Ziel der Forschung ist es einen Eindruck einerseits davon zu gewinnen, welche Veränderungen, die Einfluss auf das Interesse an Nachrichten, die nicht mit dem Virus in Verbindung stehen, bei B.A. Student*innen nehmen können, die Coronapandemie mit sich bringt und andererseits, wie sich dieser Einfluss konkret darstellt.