{"id":367,"date":"2017-07-15T13:34:47","date_gmt":"2017-07-15T11:34:47","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sruun\/?p=367"},"modified":"2017-08-18T10:26:11","modified_gmt":"2017-08-18T08:26:11","slug":"einleitung-mental-mapping","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sruun\/einleitung-mental-mapping\/","title":{"rendered":"Einleitung Mental Mapping"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 14pt\"><strong>Narrative Landkarten als Methode<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Um die urbane Perspektive einer zweiten Person kennenzulernen, bediene ich mich der Methode des\u00a0<em>Mental Mapping<\/em>.<em>\u00a0<\/em>Sie stammt aus den Kognitionswissenschaften und geht von einem relativistischen Raumbegriff aus, der Raum gegens\u00e4tzlich zum allgemeinen Verst\u00e4ndnis nicht als fest definiert versteht. <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sruun\/theoretischer-exkurs\/\">R\u00e4ume<\/a> sind zus\u00e4tzlich sozial und kulturell bedingt, dass hei\u00dft von Mensch zu Mensch subjektiv unterschiedlich wahrgenommene Bereiche. Mental Maps sind infolgedessen die Veranschaulichung dieser Bereiche, sie repr\u00e4sentieren die virtuellen Stadtkarten in den K\u00f6pfen der Menschen, anhand derer sie sich orientieren k\u00f6nnen. Sie beinhalten sowohl individuelle als auch kollektive Bilder von R\u00e4umen der Stadt, sind vielschichtig und werden einzigartig durch Verkn\u00fcpfungen mit pers\u00f6nlichen und sinnlichen Erfahrungen, Emotionen und Beziehungen (Ziervogel 2011: 192).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Eine Erweiterung dieser Methode lautet &#8222;Narrative Landkarte&#8220;, bei der Mental Maps mit biografischen Interviews kombiniert wird (Behnken\/Zinnecker 2010).\u00a0Um diese Methode durchzuf\u00fchren, habe ich eine zweite Person ausgew\u00e4hlt: Zuerst habe ich der Person die Methode und das Vorgehen grunds\u00e4tzlich erkl\u00e4rt, sodass sie wei\u00df, was auf sie zukommt. Die ausgew\u00e4hlte Person erh\u00e4lt zun\u00e4chst einen Stift und ein wei\u00dfes Blatt Papier und zeichnet (kartiert) nach dem Eingangsimpuls ihre kognitive <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sruun\/files\/2017\/08\/img20170808_13194008.pdf\">Karte\u00a0<\/a>der Stadt Bremen. W\u00e4hrenddessen erl\u00e4utert sie ihre Zeichnung verbal, was ich mit einem Aufnahmeger\u00e4t festhalte. Das Ende der Methode erfolgt zu dem Zeitpunkt, wenn die Person nichts mehr zu erg\u00e4nzen hat. Nach Ablegen des Stiftes k\u00f6nnen sowohl Verst\u00e4ndnisfragen &#8211; um einzelne Aspekte hervorzuheben &#8211;\u00a0als auch narrative Nachfragen gestellt werden , die im Vorhinein auf einer Leitfragenliste festgehalten werden. Um nachtr\u00e4glich auf der Zeichnung zu erg\u00e4nzen,\u00a0k\u00f6nnen Farbstifte verwendet werden, damit von der urspr\u00fcnglichen Zeichnung unterschieden werden kann.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sruun\/material-zum-mental-mapping\/\">Hierlang<\/a> zum Material!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Narrative Landkarten als Methode Um die urbane Perspektive einer zweiten Person kennenzulernen, bediene ich mich der Methode des\u00a0Mental Mapping.\u00a0Sie stammt aus den Kognitionswissenschaften und geht von einem relativistischen Raumbegriff aus, der Raum gegens\u00e4tzlich zum allgemeinen Verst\u00e4ndnis nicht als &hellip; <\/p>\n<div class=\"more-link-wrapper\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sruun\/einleitung-mental-mapping\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &#8222;Einleitung Mental Mapping&#8220;<\/span><\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4158,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26268],"tags":[],"class_list":["post-367","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-menschen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sruun\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/367","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sruun\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sruun\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sruun\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4158"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sruun\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=367"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sruun\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/367\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":539,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sruun\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/367\/revisions\/539"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sruun\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=367"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sruun\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=367"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sruun\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=367"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}