{"id":243,"date":"2017-06-28T17:18:41","date_gmt":"2017-06-28T15:18:41","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sruun\/?p=243"},"modified":"2017-08-16T21:36:24","modified_gmt":"2017-08-16T19:36:24","slug":"stadtwahrnehmungsspaziergang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sruun\/stadtwahrnehmungsspaziergang\/","title":{"rendered":"Einleitung Stadtwahrnehmungsspaziergang"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 10\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p style=\"text-align: justify\">Die Methode des Stadtwahrnehmungsspazierganges begegnete mir das erste mal im Wintersemester 2015\/16 in einem Seminar namens &#8222;Ethnografische Stadtforschung&#8220;. Dort besch\u00e4ftige ich mich aus mehreren theoretischen Perspektiven mit Stadtethnologie und untersuchte urbane R\u00e4ume unter anderem auf Auswirkungen von Globalisierung und Transnationalisierung. Anhand von exemplarischen Stadtethnografien behandelte ich au\u00dferdem Themen wie urbane Popular-, Sub- und Konsumkulturen. Um \u00fcber die theoretischen Ans\u00e4tze hinaus zu blicken, unternahmen wir eine Exkursion und sprachen mit der Leitung eines Bremer Ortsteiles. Dieser Ausflug hat mich sehr beeindruckt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Eine Aufgabe in dem Seminar lautete einen Stadtwahrnehmungsspaziergang auszuf\u00fchren, den ich nun wieder \u00a0unternehme. Ich werde von meiner Haust\u00fcr starten, eine halbe Stunde aufmerksam durch die Stra\u00dfen Bremens gehen und meine Eindr\u00fccke dabei mit einem Aufnahmeger\u00e4t dokumentieren. Start ist dementsprechend die Neustadt, das Ende wird sich im Laufe des Spazierganges ergeben. W\u00e4hrend diesem Spaziergang versuche ich durch Sehen, H\u00f6ren, Riechen und F\u00fchlen\u00a0m\u00f6glichst viel meiner Umgebung wahrzunehmen\u00a0und allen \u00e4u\u00dferen Reizen bewusst zu werden (hilfreich sind hier die <a href=\"https:\/\/www.randomhouse.de\/leseprobe\/Die-Kunst-der-Wahrnehmung-UEbungen-der-Gestalttherapie\/leseprobe_9783579069487.pdf\">Anweisungen<\/a> von John O. Stevens auf Seite 18 und 19). Dabei werde ich auch beachten, wie sich die Reize auf mein k\u00f6rperliches Befinden auswirken. Nat\u00fcrlich ist es unm\u00f6glich alles auf einmal wahrzunehmen, aber es ist mein Anspruch bzw. der Anspruch der Methode des Stadtwahrnemungspazierganges aufmerksamer durch die Stra\u00dfen zu gehen als im Alltag ohne Augen f\u00fcr seine Umgebung auf dem Weg zu einem bestimmten Ort zu sein. Das einfache Sehen erreicht damit eine n\u00e4chste Stufe und wird bei reiner Konzentration auf das Wahrnehmen zum Erkennen. Folgende Unterpunkte helfen bei der Orientierung:<\/p>\n<ul>\n<li>Soziale Interaktion auf der Stra\u00dfe: Wen sehe ich? Was tun die Menschen? Welche Aktivit\u00e4ten?<\/li>\n<li>Materielle Umwelt\/ Raumnutzung: Gesch\u00e4fte, Wohngebiete, Dreck, Graffiti, Stra\u00dfenkunst, etc.<\/li>\n<li><span style=\"font-size: 1.1em\">Sinnliche Wahrnehmung: Welche Ger\u00e4usche, welche Ger\u00fcche?<\/span><\/li>\n<li>Ver\u00e4nderungen von Ort zu Ort?<\/li>\n<li>Eigene Gef\u00fchle und Irritationen<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify\">Dementsprechend ist der im Anschluss erscheinende <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sruun\/transkript\/\">Beitrag<\/a> sehr subjektiv und gibt allein meine Wahrnehmung wider.\u00a0Ich betreibe diesen Spaziergang, um mir selber wieder m\u00f6glichst vieler Bestandteile des urbanen Raumes bewusst zu werden und im Anschluss mit \u00c4u\u00dferungen der Befragten vergleichen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Methode des Stadtwahrnehmungsspazierganges begegnete mir das erste mal im Wintersemester 2015\/16 in einem Seminar namens &#8222;Ethnografische Stadtforschung&#8220;. 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