{"id":343,"date":"2025-01-28T08:21:02","date_gmt":"2025-01-28T07:21:02","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozpsy\/?p=343"},"modified":"2025-01-28T20:26:23","modified_gmt":"2025-01-28T19:26:23","slug":"kreativitaet-durch-konflikt-wie-produktive-auseinandersetzungen-die-besten-ideen-foerdern-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozpsy\/kreativitaet-durch-konflikt-wie-produktive-auseinandersetzungen-die-besten-ideen-foerdern-koennen\/","title":{"rendered":"Kreativit\u00e4t durch Konflikt: Wie produktive Auseinandersetzungen die besten Ideen f\u00f6rdern k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozpsy\/files\/Kooperation-und-Wettbewerb-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-378\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozpsy\/files\/Kooperation-und-Wettbewerb-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozpsy\/files\/Kooperation-und-Wettbewerb-300x200.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozpsy\/files\/Kooperation-und-Wettbewerb-768x512.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozpsy\/files\/Kooperation-und-Wettbewerb-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozpsy\/files\/Kooperation-und-Wettbewerb-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">24.01.2025 \/ Beckers, Dreyer, Osterloh<\/h5>\n\n\n\n<p><em>Konflikte im Team? Was zun\u00e4chst nach Chaos klingt, kann zur Grundlage f\u00fcr brillante Ideen werden. Wenn Meinungen aufeinandertreffen und Perspektiven kombiniert werden, entstehen oft die besten L\u00f6sungen. Wie Teamarbeit, offene Diskussionen und der richtige Umgang mit Konflikten die Kreativit\u00e4t f\u00f6rdern, zeigt sich im Fall von Maria und Tom.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kreativit\u00e4t durch Konflikt:&nbsp;<\/strong>Wie produktive Auseinandersetzungen die besten Ideen f\u00f6rdern k\u00f6nnen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Stell Dir vor, es ist Montagmorgen\u2026<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>\u2026 und das w\u00f6chentliche Teammeeting steht an. Auf der Agenda: die Entwicklung einer neuen Werbestrategie f\u00fcr ein wichtiges Produkt. Maria, deine Teamleiterin, hat eine klare Vorstellung davon, wie die Werbung aussehen soll. Doch Tom aus der Kreativabteilung sieht das v\u00f6llig anders. Er h\u00e4lt Marias Ansatz f\u00fcr \u201ezu langweilig\u201c und wirft provokant eine ungew\u00f6hnliche Idee in den Raum. Im B\u00fcro wird es still \u2013 du sp\u00fcrst die Spannung. Einige Kolleg:innen wirken genervt, andere begeistert. Es beginnt eine hitzige Debatte. Maria und Tom schaffen es dabei, ihre unterschiedlichen Ansichten zu kombinieren. Am Ende des Teammeetings entsteht eine Strategie, die schl\u00fcssig und strategisch durchdacht ist. Am n\u00e4chsten Morgen l\u00e4sst Maria die gemeinsam erarbeiteten Punkte aus dem Teammeeting Revue passieren. Die gemeinsame Debatte empfindet sie als&nbsp;<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozpsy\/glossar\/\" data-type=\"page\" data-id=\"297\">konstruktiv<\/a>. Im Laufe des Tages setzt sie sich mit dem Thema weiter auseinander. Dabei entwickelt sie eine neue Idee zu einem der offengebliebenen Punkte der&nbsp;Strategie.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Beispiel zeigt, wie Konflikte in Teams nicht nur Spannungen erzeugen, sondern auch die&nbsp;<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozpsy\/glossar\/\" data-type=\"page\" data-id=\"297\">Kreativit\u00e4t<\/a> f\u00f6rdern k\u00f6nnen. Doch wie beeinflusst die Zusammenarbeit in Gruppen \u00fcberhaupt das eigene Verhalten und die gemeinsame Ergebnisfindung?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Miteinander vs. Gegeneinander<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Eine Antwort darauf liefert die Theorie \u00fcber Kooperation und Wettbewerb von Morton Deutsch aus dem Jahr 2011. Der US-amerikanische Sozialpsychologe und Konfliktforscher basierte seine \u00dcberlegungen auf den folgenden Ideen: Die Ziele von Gruppenmitgliedern sind miteinander verbunden und die Art des Austausches schafft entweder Harmonien oder Spannungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutsch unterscheidet zwei Formen, wie die Ziele verschiedener Personen voneinander abh\u00e4ngig sein k\u00f6nnen: In einer kooperativen Beziehung verfolgen alle ein gemeinsames Ziel, das nur durch Zusammenarbeit erreichbar ist \u2013 wie auch beim Team von Maria, das gemeinsam eine erfolgreiche Werbestrategie entwickeln m\u00f6chte. Kooperationen f\u00f6rdern Vertrauen, Offenheit und gegenseitige Unterst\u00fctzung. Im Gegensatz dazu bedeutet in einer&nbsp;<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozpsy\/glossar\/\" data-type=\"page\" data-id=\"297\">kompetitiven Beziehung<\/a> der Erfolg einer Person den Misserfolg einer anderen Person. Dies kann zu Misstrauen, Rivalit\u00e4t und Konflikten f\u00fchren. Auch Maria und Tom stehen zu Beginn in einer Art kompetitiven Wettbewerb um die beste Idee.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber: Ein Kernaspekt von Deutschs Theorie ist, dass solche Konflikte nicht immer diese&nbsp;<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozpsy\/glossar\/\" data-type=\"page\" data-id=\"297\">destruktiven&nbsp;<\/a>Auswirkungen zur Folge haben, wie auch das Beispiel von Maria und Tom zeigt. Wenn der Wettbewerb konstruktiv genutzt wird, liegt der Fokus darauf, dass alle Beteiligten von diesem Wettbewerb profitieren.&nbsp;Insbesondere, wenn sich Wettbewerb in einem&nbsp;<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozpsy\/glossar\/\" data-type=\"page\" data-id=\"297\">sicheren Rahmen&nbsp;<\/a>entfaltet, ist die Chance gro\u00df, diesen Konflikt f\u00fcr alle Beteiligten nutzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wie Konflikte Kreativit\u00e4t freisetzen k\u00f6nnen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Aber was genau hat es mit der Kreativit\u00e4t auf sich? Wie kann Kreativit\u00e4t durch Konflikte in Gruppen gef\u00f6rdert werden?<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dieser Frage besch\u00e4ftigt sich eine Studie von Mladen Adamovic aus dem Jahr 2022, die auf Erkenntnissen von Morton Deutsch aufbaut. In der Studie berichten Vollzeitbesch\u00e4ftigte aus verschiedenen Branchen \u00fcber ihre Arbeit in Teams. \u00dcber verschiedene Zeitpunkte hinweg wurden Konflikte, der Umgang damit, die Zusammenarbeit und die pers\u00f6nliche Kreativit\u00e4t der Teilnehmer:innen untersucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ergebnis: Wenn Diskussionen offen und ohne Sturheit gef\u00fchrt werden, k\u00f6nnen&nbsp;<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozpsy\/glossar\/\" data-type=\"page\" data-id=\"297\">Aufgabenkonflikte<\/a> die Kooperation im Team und die Kreativit\u00e4t einzelner Personen f\u00f6rdern. Durch den gemeinsamen Austausch von Wissen und Ideen entstehen neue Perspektiven und L\u00f6sungsans\u00e4tze. Diese Vielfalt bietet jeder oder jedem im Team Inspiration und neue Denkanst\u00f6\u00dfe \u2013 das steigert die eigene Kreativit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck zum Beispiel: Maria und Tom arbeiten an einer neuen Werbestrategie, haben aber v\u00f6llig unterschiedliche Vorstellungen. Es entsteht ein Aufgabenkonflikt. Statt stur auf ihren Ideen zu beharren, diskutieren sie ihre Vorschl\u00e4ge im Team. Alle bringen sich ein, erg\u00e4nzen sich und am Ende entsteht eine \u00fcberzeugende L\u00f6sung. Das ist ein Beispiel f\u00fcr&nbsp;<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozpsy\/glossar\/\" data-type=\"page\" data-id=\"297\">kooperatives Konfliktmanagement&nbsp;<\/a>\u2013 ein Ansatz, der laut Adamovic die Zusammenarbeit im Team st\u00e4rkt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wie h\u00e4tte es anders laufen k\u00f6nnen? Wenn sich Tom und Maria nicht geeinigt h\u00e4tten, w\u00e4re das ein Zeichen f\u00fcr einen&nbsp;<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozpsy\/glossar\/\" data-type=\"page\" data-id=\"297\">konkurrierenden Konfliktstil<\/a> gewesen. Ein solches Verhalten f\u00fchrt laut Adamovic oft zu weniger Kooperation. Und wer wei\u00df? Ohne die Zusammenarbeit h\u00e4tte Maria vielleicht keine neuen kreativen Einf\u00e4lle gehabt. Laut der Studie unterst\u00fctzt genau diese Kooperation sowohl die Teamzusammenarbeit als auch die individuelle Kreativit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Konflikte als Schl\u00fcssel<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Sowohl die Theorie von Deutsch als auch die Ergebnisse von Adamovic zeigen: Konflikte sind in Teams unvermeidbar, aber auch sehr wertvoll, wenn sie richtig angegangen werden. \u201eRichtig\u201c bedeutet in diesem Fall in einer nicht kompetitiven Weise. Konflikte m\u00fcssen au\u00dferdem nicht zwangsl\u00e4ufig destruktiv sein. Entscheidend ist der Umgang mit ihnen: Sind die Beteiligten bereit, ihre Unterschiede zu nutzen, um gemeinsam L\u00f6sungen zu finden und voneinander zu lernen?<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Diskussion zwischen Maria und Tom zeigt, dass Konflikte nicht zwangsl\u00e4ufig Rivalit\u00e4t bedeuten. Sie bieten die Chance, Ideen und Perspektiven zu kombinieren und dadurch kreative, strategische L\u00f6sungen zu finden. Dar\u00fcber hinaus kann die Kreativit\u00e4t einzelner Personen gesteigert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Unternehmen, die dies verstehen, k\u00f6nnen kooperative und wettbewerbsorientierte Dynamiken nutzen, um die Kreativit\u00e4t und Innovationskraft ihrer Teams zu f\u00f6rdern. Der Schl\u00fcssel liegt darin, Konflikte als wesentlichen Bestandteil der Zusammenarbeit zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was bedeutet das f\u00fcr Dich?&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Kooperation mit deinem Team kann die Vorteile von Aufgabenkonflikten auf deine Kreativit\u00e4t \u00fcbertragen. In einem wettbewerbsorientierten Umfeld ist dieser Effekt jedoch nicht sp\u00fcrbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn dein Unternehmen jetzt also Kreativit\u00e4t f\u00f6rdern m\u00f6chte, ist es wichtig, nicht absichtlich Aufgabenkonflikte zu sch\u00fcren. Adamovic zeigt, dass Aufgabenkonflikte die Kreativit\u00e4t f\u00f6rdern k\u00f6nnen, wenn alle Beteiligten ein Umfeld schaffen, das nicht wettbewerbsorientiert ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist also wichtig, Zusammenarbeit zu f\u00f6rdern, weil sie sich positiv auf die Kreativit\u00e4t auswirkt. Ein von Kooperation gepr\u00e4gtes Arbeitsumfeld und ein guter Konfliktumgang spielen dabei eine zentrale Rolle. Schulungen zum Konfliktmanagement und \u00dcbungen zur Perspektiv\u00fcbernahme k\u00f6nnen diesen Prozess unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>In der n\u00e4chsten Teamsitzung\u2026<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>\u2026<\/strong>&nbsp;reflektiert ihr alle die gemeinsam entwickelte Werbestrategie. Was stellt ihr dabei fest? Konflikte im Team, wie bei Maria und Tom, sind wertvoll, wenn ihr sie kooperativ l\u00f6st und eure Unterschiede als St\u00e4rke begreift. Also: Nutzt Diskussionen, um voneinander zu lernen und gemeinsam zu wachsen \u2013 denn Kooperation ist der Schl\u00fcssel zur Kreativit\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Adamovic, M. (2022). Taking a conflict perspective to explain an employee\u2019s creativity.&nbsp;<em>International Journal Of Conflict Management<\/em>,&nbsp;<em>33<\/em>(4), 714\u2013737.&nbsp;https:\/\/doi.org\/10.1108\/ijcma-09-2021-0152<\/p>\n\n\n\n<p>Deutsch, M. (2011). Cooperation and competition. In P. T. Coleman (Hrsg.),&nbsp;<em>Conflict, interdependence, and justice: The intellectual legacy of Morton Deutsch<\/em>&nbsp;(S. 23\u201340).&nbsp;Springer Science + Business Media.&nbsp;https:\/\/doi.org\/10.1007\/978-1-4419-9994-8_2<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-comments\">\n\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>24.01.2025 \/ Beckers, Dreyer, Osterloh Konflikte im Team? Was zun\u00e4chst nach Chaos klingt, kann zur Grundlage f\u00fcr brillante Ideen werden. 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