{"id":34,"date":"2022-02-02T14:45:33","date_gmt":"2022-02-02T13:45:33","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialpsy\/?p=34"},"modified":"2022-03-22T09:51:06","modified_gmt":"2022-03-22T08:51:06","slug":"das-emotionale-alphabet-wie-sich-ein-joker-zwischen-ehrliches-und-betruegerisches-verhalten-draengt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialpsy\/2022\/02\/02\/das-emotionale-alphabet-wie-sich-ein-joker-zwischen-ehrliches-und-betruegerisches-verhalten-draengt\/","title":{"rendered":"Das emotionale Alphabet: Wie sich ein \u201eJ\u201coker zwischen ehrliches und betr\u00fcgerisches Verhalten dr\u00e4ngt."},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 10pt\"><b>\u25b6\ufe0e<\/b><b> <\/b>von<b> <\/b><span style=\"color: #ff8400\"><a style=\"color: #ff8400\" href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/trea-christiansen-098872225\/\"><b>Trea Christiansen<\/b><\/a><\/span> &amp;<b> <\/b><span style=\"color: #ff8400\"><a style=\"color: #ff8400\" href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/clara-stelzenm\u00fcller-935b06221\/\"><b>Clara Stelzenm\u00fcller<\/b><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt\"><b>Bereits in einem Alter von 4-8 Jahren entwickeln wir das Wissen um unsere Emotionen. Durch Erfahrungen, die eigene Wahrnehmung und die Unterscheidung der Emotionen lernen wir. Doch was ist, wenn diese Emotionen beginnen unser Handeln stark zu beeinflussen? Eine Studie untersuchte daf\u00fcr zweierlei Leistungsaufgaben unter dem Druckmittel Geld und kam zu beeindruckenden Erkenntnissen \u2026<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Jeden Tag treffen wir eine Vielzahl an Entscheidungen. Denken hilft zwar, n\u00fctzt aber nichts \u2014 zumindest nicht immer. Ein wesentlicher Unterschied wird durch Ihr Langzeitged\u00e4chtnis und einem \u00fcbergeordneten Scharfsinn gepr\u00e4gt. Menschen verarbeiten Informationen auf unterschiedliche Arten. Zwei diskrete Emotionen (Wut &amp; Schuld) beeinflussen unethisches Verhalten. Wissenschaftler:innen vertreten die Ansicht, dass Emotionen bei Entscheidungen vor allem eine spontane Verarbeitung beeinflussen. <em>Wahrheit oder Pflicht, Ehrlichkeit oder Unehrlichkeit oder von Emotionen geleitet \u2014 ist das hier die Frage?<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Unser t\u00e4gliches Handeln, die F\u00e4higkeit systemisch zu denken und unsere emotionalen Reaktionen k\u00f6nnen mithilfe von <a href=\"https:\/\/de.abcdef.wiki\/wiki\/Dual_process_theory\">dualen Prozessen<\/a> erkl\u00e4rt werden. Dabei wird zwischen einem schnellen impulsiven (IS) und einem langsamen reflexiven System (RS) unterschieden. Das IS steuert das Verhalten auf Grundlage erlernter Verhaltensmuster. Zudem legt es seinen Fokus auf die Befriedigung der Grundbed\u00fcrfnisse (Hunger, Durst, Schlaf etc.). Damit keine dieser \u00fcberlebenswichtigen Handlungen vergessen wird, werden die gesammelten Informationen im Langzeitged\u00e4chtnis abgespeichert. Dank des RS sind wir in der Lage unser Verhalten zu reflektieren und anzupassen. Damit dies funktioniert findet ein Informationsaustausch mit dem IS statt. Jedoch werden die Informationen nur verarbeitet, wenn gerade keine wichtigeren Prozesse laufen. Bei einer Gehaltsverhandlung kann die betroffene Person beispielsweise schnell und impulsiv antworten. Alternativ k\u00f6nnte sie die erste Vorstellung noch einmal gr\u00fcndlich \u00fcberdenken und erst danach antworten. Zudem wird unser Verhalten stark durch die vorherrschende Stimmung beeinflusst. Weshalb wir gerade in wichtigen Gespr\u00e4chen einen k\u00fchlen Kopf bewahren sollten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><em>Kennen Sie das Gef\u00fchl schlagartig w\u00fctend zu sein?<\/em> Herzlichen Gl\u00fcckwunsch! Sie haben nicht nur mit einer Prim\u00e4remotion Bekanntschaft gemacht sondern auch die Arbeitsweise des impulsiven Systems kennengelernt. <em>Sie leiden vermehrt unter Schuldgef\u00fchlen?<\/em> Bei Ihnen arbeitet das reflexive System verst\u00e4rkt. Bisherige Forschungsergebnisse konnten Wut mit einer erh\u00f6hten Impulsivit\u00e4t und Risikobereitschaft in Verbindung bringen. Zudem besteht die Vermutung, dass w\u00fctende Menschen schneller unethisches und s\u00fcchtiges Verhalten (z.B. Drogenkonsum, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bulimie\">Bulimie<\/a>, Kaufzwang) zeigen. Personen die h\u00e4ufig das Gef\u00fchl von Schuld sp\u00fcren verhalten sich nicht nur ethischer sondern k\u00fcmmern sich auch vermehrt um ihre Mitmenschen. Die Forschergruppe um Daphna Motro untersuchte die Auswirkungen von Schuld und Wut auf unethisches Verhalten. Dazu f\u00fchrten sie zwei Studien mit Geldeinsatz an \u00f6ffentlichen amerikanischen Universit\u00e4ten durch. Die Teilnehmenden starteten mit einer Leistungsaufgabe auf Zeit und mit Geldeinsatz. Gefolgt von einer Schreibaufgabe bei der entweder \u00fcber Wut oder Schuld geschrieben wurde. Im Anschluss fand eine \u00dcberpr\u00fcfung der Emotionsmanipulation statt. Abschlie\u00dfend sollten die Teilnehmenden ihre eigene Leistung bei der Leistungsaufgabe bewerten. Dies bot ihnen die M\u00f6glichkeit sich unethisch zu verhalten. Indem sie ihre Leistung zu hoch angaben und gleichzeitig eine unverdiente Entsch\u00e4digung einforderten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-130 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialpsy\/files\/pexels-karolina-grabowska-4386321-200x300.jpg\" alt=\"Geldscheine und Taschenrechner auf dem Tisch liegend\" width=\"335\" height=\"503\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialpsy\/files\/pexels-karolina-grabowska-4386321-200x300.jpg 200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialpsy\/files\/pexels-karolina-grabowska-4386321-683x1024.jpg 683w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialpsy\/files\/pexels-karolina-grabowska-4386321-768x1152.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialpsy\/files\/pexels-karolina-grabowska-4386321-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialpsy\/files\/pexels-karolina-grabowska-4386321-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialpsy\/files\/pexels-karolina-grabowska-4386321-1568x2352.jpg 1568w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialpsy\/files\/pexels-karolina-grabowska-4386321-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 335px) 100vw, 335px\" \/>Bei der Leistungsaufgabe der ersten Studie mussten die Teilnehmenden 20 Kopfrechenaufgaben l\u00f6sen. F\u00fcr jede richtige Antwort gab es 0,25 Dollar, maximal 5 Dollar. Die Auszahlung erfolgte nach eigener Leistungseinsch\u00e4tzung. Durch einen Zahlencode konnten die Aufgabenbl\u00e4tter den entsprechenden Briefumschl\u00e4gen und Auszahlungen zugeordnet werden. Bei den \u201ew\u00fctenden\u201c Teilnehmenden nahm das unethische Verhalten, im Vergleich zu einer neutralen Gruppe, um das Doppelte zu. W\u00e4hrend es bei den Teilnehmenden mit Schuldgef\u00fchlen eindeutig ethisch erw\u00fcnschter ausfiel.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Bei der Leistungsaufgabe der zweiten Studie handelte es sich um <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spieltheorie\">spieltheoretische<\/a> Aufgabe. Die Teilnehmenden erhielten ein Startkapital von 100 Dollar und mussten bei 40 Versuchen angeben, ob eine \u201eJ\u201coker-Karte abgebildet wurde. Durch das Melden von \u201eJ\u201c verringerte sich der Gewinn, sodass durch eine ehrliche Spielweise maximal 20 Dollar \u00fcbrig blieben. Auch bei der zweiten Studie zeigten die w\u00fctenden Teilnehmenden vermehrt unethisches Verhalten. Die beiden Studien belegen, dass ein konsistentes Verhaltensmuster zwischen den Emotionen Wut und Schuld, in Verbindung mit unethischen Handeln, besteht. <i>Emotionen beeinflussen unser handeln stark.<\/i> Je nachdem ob wir uns Zeit f\u00fcr Selbstreflexion nehmen oder impulsiv handeln wird das IS oder RS aktiviert. Dadurch werden die gewonnen Erkenntnisse durch die Theorie der dualen Prozesse gest\u00fctzt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Um genau dieselbigen Prozesse geht es in unserem Gehirn. Ein Dirigent leitet sowohl einen Chor als auch ein Orchester. Synchron gestaltet und interpretiert er das Kunstst\u00fcck. Wir k\u00f6nnen die Stimmen bzw. Instrumente besetzen und dadurch unser Arbeitsverhalten langfristig pr\u00e4gen. Umso h\u00e4ufiger eine Nervenzelle aktiviert wird, desto st\u00e4rker wird die Verbindung. Wodurch das Verhalten immer routinierter wird. Dies l\u00e4sst uns leistungsf\u00e4higer werden. Das IS und RS stehen bei jeder allt\u00e4glichen Verlockung im Konflikt zueinander und k\u00e4mpfen um die Vorherrschaft. Chatte ich, w\u00e4hrend der Arbeitszeit mit Freunden? Oder lenke ich meine Konzentration mit voller Energie auf die Arbeit? Wer nun den Verlockungen im Arbeitsalltag nachgibt erreicht seine beruflichen Ziele h\u00f6chstwahrscheinlich nicht, so der Forscher J\u00fcrg Dietrich. In F\u00fchrungspositionen gilt es den richtigen Mix zu finden. Die bewusste und situative Anpassung unseres Verhaltens, kann nicht nur bei der Teamf\u00fchrung, sondern auch bei der Interaktion mit Bewerbern hilfreich sein. Mithilfe der Erkenntnisse wird deutlich, wie wichtig es ist, dass wir uns unserer Gef\u00fchle bewusst sind. So sollten wir versuchen eine gute emotionale Wegweisung zu bilden, um uns bei wichtigen Entscheidungen oder in Beziehungen moralisch und ethisch leiten lassen. Zudem kann so sichergestellt werden, dass wir dauerhaft der Dirigent unser eigenen Emotionen bleiben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\">Mit einem <a href=\"https:\/\/wirtschaftslexikon.gabler.de\/definition\/spillover-effekt-43401\">Spillover-Effekt<\/a> k\u00f6nnen Emotionen in einem bestimmten Kontext, Ergebnisse in einer nicht damit verbundenen Situation beeinflussen. Das ist der Zeitpunkt in dem Emotionen beginnen unser Handeln zu kontrollieren und teilweise aus der Intuition heraus ein Handeln hervorrufen. Wir k\u00f6nnen also festhalten, dass Emotionen nicht nur die spontane Verarbeitung (IS) beeinflussen. Jedoch unter dem Einsatz von Druckmitteln wie bspw. einem belohnenden Geldgewinn schnell die Oberhand \u00fcbernehmen. Emotionen k\u00f6nnen sich durch erneutes <a href=\"https:\/\/de.wiktionary.org\/wiki\/triggern\">triggern<\/a> verst\u00e4rken. Die Aufmerksamkeit darf nicht nur den Emotionen der Schuld und Wut geschenkt werden. Vielmehr w\u00e4re eine weitere Forschung in Verbindung mit den Grundemotionen Freude, \u00dcberraschung, Ekel und Angst sehr interessant. Verlasse ich mich hierbei ebenfalls auf mein Langzeitged\u00e4chtnis oder ben\u00f6tige ich Bedenkzeit um meine Entscheidung zu f\u00e4llen? Da es sich hier um nur eine Studie zu Schuld und Wut handelt, ist das lesen von weiteren Studien zu diesem Thema wichtig. Zudem sollte weitere Forschungsarbeiten in dem Bereich get\u00e4tigt werden, um aussagekr\u00e4ftige Ergebnisse zu erhalten. Und am Ende der Geschicht\u2019 bleibt nur zu sagen: \u201eEs gibt nichts besseres, als ruhig zu bleiben, in einer Situation, wo jeder von dir erwartet, dass du die Beherrschung verlierst.&#8220; (Joker). Denn Emotionen m\u00f6gen dich kontrollieren, aber du kannst sie genauso beherrschen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><b>Literatur<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><strong>Deutsch, R., &amp; Strack, F. (2006).<\/strong> Duality models in social psychology: From dual processes to interacting systems. <i>Psychological Inquiry<\/i>, <i>17<\/i>(3), 166-172. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1207\/s15327965pli1703_2\">https:\/\/doi.org\/10.1207\/s15327965pli1703_2<\/a>.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><strong>Dietrich, J. (2014).<\/strong> <em>Gehirngerechtes Arbeiten und beruflicher Erfolg &#8211; Eine Anleitung f\u00fcr mehr Effektivit\u00e4t und Effizienz.<\/em> In: Den eigenen Dirigenten bewusst aktivieren und einsetzen. S. 11ff., Springer Fachmedien.\u00a0<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/978-3-658-04862-4\">https:\/\/doi.org\/10.1007\/978-3-658-04862-4<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt\"><strong>Motro, D., Ord\u00f3\u00f1ez, L. D., Pittarello, A., &amp; Welsh, D. T. (2018).<\/strong> Investigating the effects of anger and guilt on unethical behavior: A dual-process approach. <i>Journal of Business Ethics<\/i>, <i>152<\/i>(1), 133-148. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s10551-016-3337-x\">https:\/\/doi.org\/10.1007\/https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s10551-016-3337-x#citeass10551-016-3337-x<\/a>.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bildquelle<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pexels.com\/de-de\/foto\/geschaftsmann-fashion-mann-person-7640433\/\">https:\/\/www.pexels.com\/de-de\/foto\/geschaftsmann-fashion-mann-person-7640433\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u25b6\ufe0e von Trea Christiansen &amp; Clara Stelzenm\u00fcller Bereits in einem Alter von 4-8 Jahren entwickeln wir das Wissen um unsere Emotionen. Durch Erfahrungen, die eigene Wahrnehmung und die Unterscheidung der Emotionen lernen wir. Doch was ist, wenn diese Emotionen beginnen unser Handeln stark zu beeinflussen? 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