{"id":32,"date":"2022-02-02T15:52:51","date_gmt":"2022-02-02T14:52:51","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialpsy\/?p=32"},"modified":"2022-02-13T19:19:14","modified_gmt":"2022-02-13T18:19:14","slug":"diskriminierungserwartung-ohne-diskriminierung-wenn-soziale-identitaeten-zu-hindernissen-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialpsy\/2022\/02\/02\/diskriminierungserwartung-ohne-diskriminierung-wenn-soziale-identitaeten-zu-hindernissen-werden\/","title":{"rendered":"Diskriminierungserwartung ohne Diskriminierung? &#8211; Wenn soziale Identit\u00e4ten zu Hindernissen werden"},"content":{"rendered":"<p>\u25b6\ufe0e von <strong>Ricarda Kochems<\/strong>, <strong>Vanessa Kranz<\/strong>, <strong>Lennart K\u00f6tschau<\/strong> und <strong>Lara Watermann<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\"><em>\u201eDie denken doch, dass eine Frau das nicht kann\u2026\u201c \u2013 Hattest du schon mal das Gef\u00fchl, dass dir dieser Gedanke im beruflichen Kontext Steine in den Weg gelegt hat? Auch wenn verst\u00e4rkt Ma\u00dfnahmen zur geschlechtlichen Gleichbehandlung (wie Frauenquote, Diversity Management etc.) in den (beruflichen) Alltag integriert werden, spielt unsere soziale Identit\u00e4t &#8211; unsere Gruppenzugeh\u00f6rigkeit &#8211; nach wie vor eine gro\u00dfe Rolle in Bezug darauf, wie wir unsere Jobchancen ausrechnen.<\/em><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Stell dir vor, du bist auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Warum rechnest du dir hohe oder vielleicht auch niedrige Chancen f\u00fcr eine Einstellung aus? Viele Menschen setzen sich w\u00e4hrend der Jobsuche mit der Einsch\u00e4tzung auseinander, ob sie \u00fcberhaupt grunds\u00e4tzlich qualifiziert oder nicht qualifiziert sind. Doch was passiert, wenn Menschen in diesem Prozess auf Einfl\u00fcsse sto\u00dfen, die sie nicht kontrollieren k\u00f6nnen? Zu diesen Menschen geh\u00f6ren h\u00e4ufig Frauen. Und warum? Na, weil sie sich mit der sozialen Gruppe &#8222;Frau&#8220; identifizieren! Und das ist ein bedeutsamer Punkt: die eigene soziale Gruppenzugeh\u00f6rigkeit hat starke Auswirkungen auf die eigene Wahrnehmung. Um der Frage nachzugehen, inwiefern Gruppenprozesse die \u00dcberzeugung hinsichtlich der eigenen Jobchancen beeinflussen, bieten der Ansatz der sozialen Identit\u00e4t und die Selbstkategorisierungstheorie eine notwendige Grundlage.<\/span><\/p>\n<p><b><i>\u201cWir sind besser als ihr\u2026\u201d oder: Die Theorien der sozialen Identit\u00e4t und der Selbstkategorisierung<\/i><\/b><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Die Theorie der sozialen Identit\u00e4t erkl\u00e4rt, wie der soziale Kontext die Beziehungen zwischen Personengruppen beeinflusst. Sie blickt aus einer sozialpsychologischen Perspektive auf die Macht- und Verhaltensentwicklungen innerhalb von Gruppen. In den fr\u00fchen 70er Jahren zeigten mehrere Experimente, dass Menschen Mitglieder der eigenen Gruppe (Ingroup) gegen\u00fcber Mitgliedern einer anderen Gruppe (Outgroup) bevorzugen. Der Sozialpsychologe Henri Tajfel und Kolleg:innen argumentierten, dass die Teilnehmer:innen einem auf Wettbewerb ausgerichteten Gruppenverhalten folgten. Darauf aufbauend entwickelten Tajfel und sein Kollege John Turner die \u201cSocial Identity Theory\u201d. Demnach sind zwischenmenschliche Interaktionen, bei denen Menschen ausschlie\u00dflich als Individuen auftreten, die Ausnahme. Vielmehr w\u00fcrden soziale Interaktionen gruppen\u00fcbergreifend stattfinden, bei denen die Menschen sowohl als Individuum als auch als Mitglied einer sozialen Gruppe auftreten. Im Extremfall kann die Gruppenzugeh\u00f6rigkeit sogar individuelle Merkmale einer Person unbedeutend machen. Die sogenannte soziale Identit\u00e4t \u00fcberlagert dann die pers\u00f6nliche Identit\u00e4t. Diese Kategorisierung ver\u00e4ndert nicht nur die Art und Weise, wie Menschen andere Menschen beurteilen, sondern auch, wie sie sich selbst sehen (also ihr <span class=\"tooltips \" style=\"\" title=\"Das Selbstkonzept umfasst Wissen und Emotionen einer Person \u00fcber sich selbst im Sinne der Frage &quot;Wer bin ich?&quot;.\"><em><span style=\"color: #33cccc\">Selbstkonzept<\/span><\/em><\/span><\/span><span style=\"font-weight: 400\">). Tajfel &amp; Turner argumentierten, dass die Motivation f\u00fcr wettbewerbsorientiertes Verhalten zwischen Gruppen aus dem Bed\u00fcrfnis nach einem positiven, stabilen Selbstkonzept resultiert.\u00a0<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Die Selbstkategorisierungstheorie nach Turner besagt, dass Menschen sich immer situationsgerecht und subjektiv selbstkategorisieren. Je nach sozialem Kontext w\u00e4hlen sie also die pers\u00f6nliche oder soziale Identit\u00e4t, die f\u00fcr sie in einer Situation am passendsten erscheint.\u00a0 Weist eine soziale Kategorie in einer bestimmten Situation eine hohe Passung auf, sehen Menschen sich selbst und andere Personen dieser Kategorie (Mitglieder der Ingroup) weniger als Individuen. Stattdessen sehen sie sich vielmehr als austauschbare Exemplare eines klischeehaften Gruppenmitglieds.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Was dieser Kategorisierungsprozess f\u00fcr Mitglieder gesellschaftlich <span class=\"tooltips \" style=\"\" title=\"Unter Stigmatisierung wird die Zuschreibung negativer Eigenschaften zu einer bestimmten Gruppe von Personen verstanden.\"><em><span style=\"color: #33cccc\">stigmatisierter<\/span><\/em><\/span><\/span><span style=\"font-weight: 400\"> Gruppen bedeuten kann, wird bei Betrachtung der nachfolgenden Studien deutlich.<\/span><\/p>\n<p><b><i>\u201cIch denke, dass die denken, dass ich so bin\u2026\u201d oder: Metastereotype im Arbeitskontext<\/i><\/b><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Unter R\u00fcckgriff auf den Ansatz der sozialen Identit\u00e4t untersuchten Owuamalam und Zagefka bei Mitgliedern stigmatisierter Gruppen, welche Auswirkungen Metastereotype auf die \u00dcberzeugung bez\u00fcglich der eigenen Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit haben.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit beschreibt dabei die F\u00e4higkeit, am allgemeinen Arbeits- und Berufsleben teilnehmen zu k\u00f6nnen. Metastereotype sind stereotype \u00dcberzeugungen, dass Mitglieder einer bestimmten Outgroup eine stereotype Meinung \u00fcber die eigene Ingroup haben. In anderen Worten sind Metastereotype die stereotype Erwartung von <span class=\"tooltips \" style=\"\" title=\"Stereotype sind \u00dcberzeugungen \u00fcber die Merkmale der Mitglieder einer sozialen Gruppe. Sie k\u00f6nnen sowohl individuell als auch kulturell auftreten. Z.B.: &quot;Teilzeitkr\u00e4fte sind faul.&quot;\"><em><span style=\"color: #33cccc\">Stereotypen<\/span><\/em><\/span><\/span><span style=\"font-weight: 400\">. <span class=\"tooltips \" style=\"\" title=\"Z.B.: &quot;Alle F\u00fchrungskr\u00e4fte denken, wir Teilzeitkr\u00e4fte seien faul.&quot;\"><span style=\"color: #33cccc\"><em>Metastereotype<\/em><\/span><\/span> sind h\u00e4ufig negativ, rufen Gef\u00fchle der Ablehnung hervor und sind insbesondere f\u00fcr historisch benachteiligte Gruppen mit negativen Konsequenzen verbunden.\u00a0<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-weight: 400\">In diesem Zusammenhang ist das Selbstwertgef\u00fchl von Bedeutung, welches die Bewertung des eigenen Selbstkonzeptes umfasst und damit die grundlegende Einstellung einer Person gegen\u00fcber sich selbst beschreibt. Dabei kann zwischen dem <span class=\"tooltips \" style=\"\" title=\"Z.B.: &quot;Ich kann grunds\u00e4tzlich viel leisten.&quot;\"><em><span style=\"color: #33cccc\">allgemeinen Selbstwertgef\u00fchl<\/span><\/em><\/span>\u00a0(\u201cvon Natur aus\u201d) und dem <span class=\"tooltips \" style=\"\" title=\"Z.B.: &quot;Ich kann in diesem Moment viel leisten.&quot;\"><em><span style=\"color: #33cccc\">situationsspezifischen Selbstwertgef\u00fchl<\/span><\/em><\/span> unterschieden werden.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Owuamalam und Zagefka f\u00fchrten 2008\/9 eine Studie mit 80 britischen Studentinnen durch. Die Ergebnisse zeigten, dass je negativer ein bestimmtes Metastereotyp eingesch\u00e4tzt worden ist, desto schlechter die \u00dcberzeugung bez\u00fcglich der eigenen Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit ausfiel. Die Autor:innen f\u00fchrten dies auf eine Verringerung des situationsspezifischen Selbstwertgef\u00fchls nach Aktivierung der negativen Metastereotype zur\u00fcck. Insbesondere bei Teilnehmerinnen, deren allgemeines Selbstwertgef\u00fchl hoch war, konnte der Effekt beobachtet werden. In einer zweiten Studie mit britischen Student:innen s\u00fcdasiatischer Herkunft konnten \u00e4hnliche Ergebnisse erzeugt werden.\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Die Studien von Owuamalam und Zagefka zeigen zusammenfassend, dass die stereotype Erwartung von negativen Stereotypisierungen durch eine gesellschaftlich dominante Outgroup die \u00dcberzeugung bez\u00fcglich der eigenen Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit erheblich verschlechtert. Dieser Effekt wird durch Einbu\u00dfe im situationsspezifischen Selbstwertgef\u00fchl bewirkt. Dies tritt insbesondere bei Personen auf, die ein hohes allgemeines Selbstwertgef\u00fchl haben. Im ersten Moment mag das \u00fcberraschend klingen. Innerhalb der Studien wurde allerdings gezeigt, dass das sonst so hohe Selbstwertgef\u00fchl umso st\u00e4rker geschw\u00e4cht wird, wenn den Personen die Zugeh\u00f6rigkeit zu einer gesellschaftlich stigmatisierten Gruppe (z.B. \u2018Frauen\u2019, \u2018Asiat:innen\u2019 etc.) bewusst wird. Dann k\u00f6nnten diese Personen den Verdacht hegen, dass sie auf Grundlage von Stereotypen bewertet werden &#8211; und eben nicht auf Grundlage ihrer pers\u00f6nlichen Qualifikationen, die sie ja als grunds\u00e4tzlich hoch einsch\u00e4tzen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Erstaunlich ist dabei, dass auch negative Metastereotype aus arbeitsfernen Bereichen einen direkten Einfluss auf die Selbstwahrnehmung im Arbeitskontext zu haben scheinen.\u00a0Die Erkenntnisse der Studien sind vor allem vor dem Hintergrund alarmierend, dass die Einstellung zur Arbeitssuche erwie<\/span><span style=\"background-color: var(--global--color-background);color: var(--global--color-primary);font-family: var(--global--font-secondary);font-size: var(--global--font-size-base)\">senerma\u00dfen Auswirkungen auf das Verhalten bei der Arbeitssuche haben kann.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Long story short\u2026 was wir nun daraus mitnehmen k\u00f6nnen<\/b><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Die Studienergebnisse sollten vor allem Personalverantwortliche in Organisationen sensibilisieren. Beim Aufbau diverser und inkludierender Teams muss beachtet werden, dass bereits die Erwartung einer Diskriminierung eine hemmende Wirkung auf Bewerber:innen haben kann. Gleichzeitig sollten sich Unternehmen aktiv f\u00fcr eine diverse Belegschaft aussprechen, um k\u00fcnftigen Bewerber:innen offen und einladend entgegen zu treten.\u00a0<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Auf gesamtgesellschaf<\/span><span style=\"font-weight: 400\">tlicher Ebene liefern die Studien wichtige Erkenntnisse f\u00fcr Fachleute der Sozialf\u00fcrsorge. Sie sollten die Resilienz, das hei\u00dft die psychische Widerstandsf\u00e4higkeit, von Mitgliedern stigmatisierter Gruppen bei der Arbeitssuche st\u00e4rken &#8211; insbesondere bei Personen, die aufgrund ihres hohen allgemeinen Selbstwertgef\u00fchls nicht auf Unterst\u00fctzung angewiesen zu sein scheinen. Besonders in der F\u00f6rderung dieser Personengruppen und deren Bew\u00e4ltigungsstrategien liegt weiterer Forschungsbedarf. Gleichzeitig sollte die Ursache der Diskriminierungswahrnehmungen durch politische Ma\u00dfnahmen zur Gleichbehandlun<\/span><span style=\"color: var(--global--color-primary);font-family: var(--global--font-secondary);font-size: var(--global--font-size-base);background-color: var(--global--color-background)\">g bek\u00e4mpft werden. F\u00fcr Frauen im Arbeitskontext k\u00f6nnte dies zum Beispiel durch die Schaffung von weiblichen Vorbildern oder die Etablierung einer entsprechenden Frauenquote erreicht werden. Jedoch sind auch solche Ma\u00dfnahmen mit Vorsicht zu betrachten. So kann eine Frauenquote einerseits das Bild von Frauen in F\u00fchrungspositionen normalisieren und somit Stereotypisierungen reduzieren, andererseits k\u00f6nnen mit solchen \u201ck\u00fcnstlichen\u201d Ma\u00dfnahmen neue Stereotypisierungen angeregt werden (im Sinne \u201cDie ist doch nur eine Quotenfrau!\u201d).<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-weight: 400\">Auch wenn die Aussagekraft der Experimente aus den 70er Jahren zur sozialen Identit\u00e4t h\u00e4ufig angezweifelt wurde, ist es heutzutage schwierig, \u00fcber die Beziehungen zwischen Gruppen nachzudenken, ohne in irgendeiner Weise Macht, Status und Stabilit\u00e4t unber\u00fccksichtigt zu lassen. Reflektiere gerne beim n\u00e4chsten Bewerbungsprozess <\/span><span style=\"font-weight: 400\">dein Denken und Handeln: Ist dir deine eigene soziale Identit\u00e4t (un)bewusst zum Hindernis geworden? Lass&#8216; dich von bestehenden Stereotypen nicht unterkriegen, denn letztendlich beginnt vieles in unseren K\u00f6pfen! Wenn du dich in einer fairen Bewerbungssituation befindest, dann entscheide dich bewusst f\u00fcr die Selbstkategorisierung auf Grundlage deiner <\/span><i style=\"background-color: var(--global--color-background);color: var(--global--color-primary);font-family: var(--global--font-secondary);font-size: var(--global--font-size-base)\">pers\u00f6nlichen<\/i><span style=\"font-weight: 400\"> Identit\u00e4t, anstatt mit dem Hintergrund deiner<\/span><i style=\"background-color: var(--global--color-background);color: var(--global--color-primary);font-family: var(--global--font-secondary);font-size: var(--global--font-size-base)\"> sozialen<\/i><span style=\"font-weight: 400\"> Identit\u00e4t(en) zu denken und zu handeln.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-71\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialpsy\/files\/pexels-prateek-katyal-2740956-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialpsy\/files\/pexels-prateek-katyal-2740956-300x200.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialpsy\/files\/pexels-prateek-katyal-2740956-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialpsy\/files\/pexels-prateek-katyal-2740956-768x512.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialpsy\/files\/pexels-prateek-katyal-2740956-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialpsy\/files\/pexels-prateek-katyal-2740956-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialpsy\/files\/pexels-prateek-katyal-2740956-1568x1045.jpg 1568w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><b>Referenzen<\/b><\/p>\n<p><b>Hornsey, M. J. (2008)<\/b><span style=\"font-weight: 400\">: Social Identity Theory and Self-categorization Theory \u2013 A Historical Review, <\/span><i><span style=\"font-weight: 400\">Social and Personality Psychology Compass<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400\">, <\/span><i><span style=\"font-weight: 400\">2<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400\">(1), 204-222.<\/span><\/p>\n<p><b>Owuamalam, C. K., &amp; Zagefka, H. (2014)<\/b><span style=\"font-weight: 400\">: On the Psychological Barriers to the Workplace \u2013 When and Why Metastereotyping Undermines Employability Beliefs of Women and Ethnic Minorities, <\/span><i><span style=\"font-weight: 400\">Cultural Diversity and Ethnic Minority Psychology<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400\">, <\/span><i><span style=\"font-weight: 400\">20<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400\">(4), 521-528.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bildquellen<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pexels.com\/photo\/a-woman-looking-at-the-man-sitting-in-his-office-5439457\/\">Tima Miroshnichenko via Pexels<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pexels.com\/de-de\/foto\/schwarzweiss-laptop-2740956\/\">Prateek Katyal via Pexels<\/a><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.pexels.com\/de-de\/lizenz\/\">CC<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u25b6\ufe0e von Ricarda Kochems, Vanessa Kranz, Lennart K\u00f6tschau und Lara Watermann \u201eDie denken doch, dass eine Frau das nicht kann\u2026\u201c \u2013 Hattest du schon mal das Gef\u00fchl, dass dir dieser Gedanke im beruflichen Kontext Steine in den Weg gelegt hat? 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