{"id":140,"date":"2022-03-05T10:12:22","date_gmt":"2022-03-05T09:12:22","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialesgebilde\/?p=140"},"modified":"2022-03-05T15:36:03","modified_gmt":"2022-03-05T14:36:03","slug":"salutogenese-aron-antonowsky","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialesgebilde\/2022\/03\/05\/salutogenese-aron-antonowsky\/","title":{"rendered":"Salutogenese &#8211; Aron Antonowsky"},"content":{"rendered":"<p><strong>Salutogenese- Aron Antonowsky<\/strong><\/p>\n<p>Im Rahmen der salutogenetischen Orientierung geht Antonowsky der Frage nach, welche Faktoren direkt zur Gesundheit beitragen, welche Ressourcen gest\u00e4rkt werden, damit der Organismus widerstandsf\u00e4higer wird und erm\u00f6glicht die Rehabilitation der Stressoren im menschlichen Leben. Stressoren beschreibt Antonowsky als Anforderungen an den Organismus, auf die er keine direkt verf\u00fcgbare oder automatische adaptive Reaktion hat. Das salutogenetische Denken erm\u00f6glicht die Untersuchung der Konsequenzen aus den Anforderungen an den Organismus (vgl. Antonowsky 1997, S. 25-26). Die salutogenetische Orientierung verwirft die dichotome Klassifizierung von gesund oder krank, verhindert, dass wir uns ausschlie\u00dflich auf die \u00c4tiologie der Krankheit konzentrieren und nach der gesamten Geschichte eines Menschen, einschlie\u00dflich der Krankheit suchen. Es wird der Frage nachgegangen, welche Faktoren das Beibehalten der Position auf dem Kontinuum erm\u00f6glichen und welche Faktoren die Bewegung hin zum gesunden Pol, d.h. zu Copingressourcen unterst\u00fctzen. Copingressourcen stehen im Zentrum der salutogenetischen Orientierung. Stressoren werden als allgegenw\u00e4rtig angesehen, nicht ausschlie\u00dflich pathologisch bewertet, sondern als m\u00f6glicherweise sehr gesund. Die aktive Adaption des Organismus an die Umgebung soll erleichtert werden (vgl. Antonowsky 1997, S. 29-30). Nach Antonowsky ist der bestimmende Faktor im Modell der Salutogenese das Koh\u00e4renzgef\u00fchl (SOC). Das SOC stellt die globale Orientierung einer Person dar, hinsichtlich der Dimensionen Verstehbarkeit (interne und externe Reize den Anforderungen entsprechend zu verarbeiten), Handhabbarkeit (\u00dcberzeugung der Person, Schwierigkeiten alleine oder mit Hilfe anderer prinzipiell l\u00f6sen zu k\u00f6nnen) \u00a0und Bedeutsamkeit (Ausma\u00df, in dem eine Person ihr Leben als sinnvoll empfindet, lebenswert erachtet und Herausforderungen annehmen kann)(vgl. Antonowsky 1997, S.34-36).<\/p>\n<p>Antonowsky, Aaron (1997): Salutogenese, Zur Entmystifizierung der Gesundheit. T\u00fcbingen: dgvt-Verlag<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Salutogenese- Aron Antonowsky Im Rahmen der salutogenetischen Orientierung geht Antonowsky der Frage nach, welche Faktoren direkt zur Gesundheit beitragen, welche Ressourcen gest\u00e4rkt werden, damit der Organismus widerstandsf\u00e4higer wird und erm\u00f6glicht die Rehabilitation der Stressoren im menschlichen Leben. Stressoren beschreibt Antonowsky als Anforderungen an den Organismus, auf die er keine direkt verf\u00fcgbare oder automatische adaptive Reaktion [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":13704,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[207],"tags":[],"class_list":["post-140","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialesgebilde\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/140","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialesgebilde\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialesgebilde\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialesgebilde\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13704"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialesgebilde\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=140"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialesgebilde\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/140\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":149,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialesgebilde\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/140\/revisions\/149"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialesgebilde\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=140"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialesgebilde\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=140"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sozialesgebilde\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=140"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}