{"id":19,"date":"2015-06-25T21:50:22","date_gmt":"2015-06-25T19:50:22","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/soner\/?p=19"},"modified":"2015-06-25T21:50:22","modified_gmt":"2015-06-25T19:50:22","slug":"genderorientierte-schulaufgaben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/soner\/2015\/06\/25\/genderorientierte-schulaufgaben\/","title":{"rendered":"Genderorientierte Schulaufgaben"},"content":{"rendered":"<p>Wenn ich an meine Schulzeit zur\u00fcck denke, muss ich zugeben, dass ich mich mit meinem m\u00e4nnlichen Geschlecht in keinem Fall minderwertig o.\u00c4. gef\u00fchlt habe. Besonders im Matheunterricht kamen immer wieder Aufgaben vor in welchen nur ein Geschlecht, also entweder m\u00e4nnlich oder weiblich, eine Rolle gespielt hat wie z.B\u00a0 &#8222;Paul hat 5 \u00c4pfel und schenkt einen seiner Freundin, wie viele \u00c4pfel hat Paul noch \u00fcbrig?&#8220;\u00a0 oder &#8220; Julia nimmt an einem Gl\u00fccksspiel teil, bei welchem sie gleichfarbige Kugeln aus einem schwarzen Beutel ziehen muss. Sie hat 3 Versuche um 2 gleichfarbige Kugeln zu ziehen, wie gut stehen Julias Chancen 2 gleichfarbigen Kugeln zu ziehen?&#8220;<\/p>\n<p>Diese Standardaufgaben kennt wahrscheinlich jeder Sch\u00fcler bzw. Student. Im ersten Sinne ging es immer nur darum solche Aufgaben &#8222;richtig&#8220; bzw &#8222;korrekt&#8220; zu beantworten und dabei die Rechenwege aufzuzeigen. Ob es f\u00fcr die Moral der Sch\u00fcler einen Unterschied gemacht h\u00e4tte, wenn in der ersten Aufgabe &#8222;Paul und Jana haben 5 \u00c4pfel&#8220; stehen w\u00fcrde anstatt NUR Paul, m\u00f6chte ich stark bezweifeln.<\/p>\n<p>Jedoch spielt die Aufgabe in F\u00e4chern wie z.B Geschichte eine gr\u00f6\u00dfere Rolle. Wenn es in einer wichtigen Geschichtsklausur darum geht, dass sich Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in die Rolle des Julius Caesar versetzen sollen und ein Imperium f\u00fchren sollen, kann es zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kommen, da sich eventuell M\u00e4dchen oder Frauen nicht gut in die Rolle eines Mannes versetzen k\u00f6nnen. Dies gilt selbstverst\u00e4ndlich auch anders herum. Bei solchen Aufgaben gilt es also, die Anforderungen Gender-gerecht zu gestalten, damit es zu keinen &#8222;unfairen&#8220; Verh\u00e4ltnissen kommt, welche wiederum zu eventuellen schlechten Noten f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ich an meine Schulzeit zur\u00fcck denke, muss ich zugeben, dass ich mich mit meinem m\u00e4nnlichen Geschlecht in keinem Fall minderwertig o.\u00c4. gef\u00fchlt habe. Besonders im Matheunterricht kamen immer wieder Aufgaben vor in welchen nur ein Geschlecht, also entweder m\u00e4nnlich oder weiblich, eine Rolle gespielt hat wie z.B\u00a0 &#8222;Paul hat 5 \u00c4pfel und schenkt einen &hellip; <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/soner\/2015\/06\/25\/genderorientierte-schulaufgaben\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Genderorientierte Schulaufgaben<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3766,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[207],"tags":[23851],"class_list":["post-19","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-rv11"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/soner\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/soner\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/soner\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/soner\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3766"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/soner\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/soner\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/soner\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19\/revisions\/20"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/soner\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/soner\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/soner\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}