{"id":7,"date":"2016-04-14T20:10:03","date_gmt":"2016-04-14T18:10:03","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sieverjasstudiblog\/?p=7"},"modified":"2016-04-14T20:10:03","modified_gmt":"2016-04-14T18:10:03","slug":"umgang-mit-soziokultureller-heterogenitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sieverjasstudiblog\/2016\/04\/14\/umgang-mit-soziokultureller-heterogenitaet\/","title":{"rendered":"Umgang mit soziokultureller Heterogenit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Mit soziokultureller Heterogenit\u00e4t sind vermutlich schon viele in der Schule konfrontiert worden &#8211; manche mehr, manche weniger. Ich selber bin in Bremen in die Oberstufe gegangen. Die Schule, pr\u00e4sentiert sich als Schule gegen Rassismus und Gewalt. Dieses &#8222;Motto&#8220; wurde stets aufrecht erhalten und die Lehrkr\u00e4fte haben sich um ein gesundes und gemeinsames Schulleben bem\u00fcht. Sch\u00fcler mit Migrationshintergrund und &#8222;deutsche&#8220; Sch\u00fcler wurden gleichberechtigt behandelt. Nie gab es eine unausgesprochene Einteilung in Gruppen und die Sch\u00fcler lernten miteinander zu arbeiten &#8211; egal was die Familienhintergr\u00fcnde waren.<\/p>\n<p>Jedes Jahr wurde eine Stadtteiloper aufgef\u00fchrt, an der viele Klassen des 5. &#8211; 13. Jahrgangs, Lehrer und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen beteiligt waren. Das Thema war immer ein Land und eine fiktionale Geschichte, die sich mit dem jeweiligen Land besch\u00e4ftigte oder in dem die Handlungen statt fanden. Die Hauptdarsteller waren meist professionelle Schauspieler und auch immer einige Sch\u00fcler (meistens mit dem Migrationshintergrund des Themenlandes). Unterschiedliche Jahrgangsklassen waren in den Gruppenszenen beteiligt, sodass die j\u00fcngeren Sch\u00fcler von den \u00e4lteren lernen konnten und anders herum. In dem Zusammenhang der Stadtteilopern wurden oft Gespr\u00e4che im Unterricht \u00fcber das jeweilige Thema gef\u00fchrt. Einen Religionsunterricht gab es in meiner Grundschule, doch in der Mittelstufe nicht. Es gab ein \u00e4hnliches Schulfach, das sich Gesellschaftskunde-Politik nannte, jedoch fehlte der relgi\u00f6se Anteil oft. In der Oberstufe wurde in der 13. Klasse wieder ein Religionskurs angeboten.<\/p>\n<p>Das Lehrkonzept meiner alten Schule wird unter &#8222;Antirassistischer P\u00e4dagogik&#8220; verstanden, das an die Schule, das Schulsystem und die Gesellschaft adressiert ist. Bis auf F\u00f6rderkurse in der Mittelstufe (Erg\u00e4nzung zum Deutschunterricht f\u00fcr Sch\u00fcler mit Migrationshintergrund) gab es keine speziellen Kurse f\u00fcr Sch\u00fcler, deren Eltern nicht aus Deutschland stammen &#8211; sie wurden stets integriert. Des Weiteren wurden besondere Stipendien an Sch\u00fcler mit Migrationshintergrund vergeben.<\/p>\n<p>Ich finde es sehr schade, dass es in der Mittelstufe keinen Religionsunterricht im engeren Sinne gab, da es gerade in dieser Altersphase wichtig ist \u00fcber andere Religionen und Kulturen zu lernen. Auf diese Art und Weise kann schon im fr\u00fchen Alter ein Bewusstsein f\u00fcr andere Kulturen und L\u00e4nder geschaffen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit soziokultureller Heterogenit\u00e4t sind vermutlich schon viele in der Schule konfrontiert worden &#8211; manche mehr, manche weniger. Ich selber bin in Bremen in die Oberstufe gegangen. Die Schule, pr\u00e4sentiert sich als Schule gegen Rassismus und Gewalt. Dieses &#8222;Motto&#8220; wurde stets aufrecht erhalten und die Lehrkr\u00e4fte haben sich um ein gesundes und gemeinsames Schulleben bem\u00fcht. 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