{"id":43,"date":"2016-06-30T23:13:44","date_gmt":"2016-06-30T21:13:44","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sharonsblog\/?p=43"},"modified":"2016-06-30T23:13:44","modified_gmt":"2016-06-30T21:13:44","slug":"aufgabe-zum-13-vorlesungstermin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sharonsblog\/2016\/06\/30\/aufgabe-zum-13-vorlesungstermin\/","title":{"rendered":"Aufgabe zum 13. Vorlesungstermin"},"content":{"rendered":"<p><strong>Aufgabenstellung:<\/strong> Recherchieren Sie auf der Seite <a href=\"http:\/\/www.inklusion-online.net\">inklusion-online.net<\/a> einen Artikel zum Umgang mit Heterogenit\u00e4t in der Schule, der Sie thematisch anspricht (es darf auch ein \u00fcbergreifender Text sein z.B. zu aeblism).<\/p>\n<p>Begr\u00fcnden Sie kurz Ihre Auswahl, fassen Sie die Kernaussagen des Artikels zusammen und nehmen Sie abschlie\u00dfend dazu Stellung \u2013 auch mit Blick auf Ihre zuk\u00fcnftige Unterrichtspraxis.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Pers\u00f6nlicher Antwortvorschlag:<\/strong> Ich habe mich f\u00fcr den Text <em>Braucht die Inklusionsp\u00e4dagogik einen Behinderungsbegriff?<\/em> von Vera Moser entschieden. Der Grund daf\u00fcr ist, dass ich es wichtig finde, dass jeder Sch\u00fcler bestm\u00f6glich gef\u00f6rdert werden sollte. Als Sch\u00fclerin der Oberstufe einer Integrierten Gesamtschule kam ich in Kontakt mit einer gro\u00dfen Vielzahl an diversen Sch\u00fclerInnen mit verschiedensten Hintergr\u00fcnden und F\u00f6rderungsbedarf, weshalb mir das Thema besonders nahe geht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Kernaussagen des Artikels beziehen sich darauf, dass die Feststellung von Behinderung im Sinne der Feststellung sonderp\u00e4dagogischer F\u00f6rderbedarfe auf mehreren Art und Weisen problematisch ist &#8211; einmal deswegen, da ein\/e Sch\u00fcler\/Sch\u00fclerin durch den F\u00f6rderungsbedarf zwar gleichgestellt werden soll, doch durch diesen Status gleichzeitig von der Gleichgestelltheit abweicht. Auf zweiter Hinsicht ist es auch auf empirischer Hinsicht problematisch, da F\u00f6rderungsbedarf mehr Gr\u00fcnde haben kann, als alleinig die unterschiedlichen Leistungsf\u00e4higkeiten.<\/p>\n<p>Des weiteren argumentiert die Autorin, dass F\u00f6rderungsbedarf nicht nur bei gewissen Sch\u00fclerInnen aufgrund deren belasteten sozialen Herk\u00fcnften entsteht, sondern vor allem ihre Abgrenzung eine gro\u00dfe Rolle spielt. Daher fordert man eine komplette Umstrukturierung des Schulsystems, da inklusive Beschulung nicht erreicht werden kann, indem man additiv gewisse Sonderregelungen hinzuf\u00fcgt. Inklusion kann nicht an einzelnen Personen festgemacht werden, sondern muss f\u00fcr alle angepasst werden.<\/p>\n<p>Die Umsetzung kann allerdings in der Richtung problematisch werden, dass Inklusive Konzepte Ressourcen verlieren k\u00f6nnten. Um dem entgegen zu steuern, ben\u00f6tigt es besondere Finanzierungsmethoden. Indikatoren f\u00fcr die Qualit\u00e4t der Inklusion ist dabei unverzichtbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Aussage, die mich am meisten bewegt hat, war das Argument, dass es nicht ausreichen w\u00fcrde, das Schulsystem &#8222;nur&#8220; etwas abzu\u00e4ndern. Es muss ein grunds\u00e4tzliches Umdenken und ein Umgestalten entstehen, um die erw\u00fcnschte Inklusion zu erreichen. Als Frischling im Lehrerberuf wird es allerdings schwer sein, eine solch gro\u00dfe Ver\u00e4nderung mit eigenen Armen zu tragen. Die Schule m\u00fcsste zusammenhalten, um dem Ziel der Inklusion einen Schritt N\u00e4her zu kommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufgabenstellung: Recherchieren Sie auf der Seite inklusion-online.net einen Artikel zum Umgang mit Heterogenit\u00e4t in der Schule, der Sie thematisch anspricht (es darf auch ein \u00fcbergreifender Text sein z.B. zu aeblism). 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