{"id":37,"date":"2016-06-23T15:24:01","date_gmt":"2016-06-23T13:24:01","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sharonsblog\/?p=37"},"modified":"2016-06-23T15:24:01","modified_gmt":"2016-06-23T13:24:01","slug":"aufgabe-zum-12-vorlesungstermin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sharonsblog\/2016\/06\/23\/aufgabe-zum-12-vorlesungstermin\/","title":{"rendered":"Aufgabe zum 12. Vorlesungstermin"},"content":{"rendered":"<p><strong>Aufgabenstellung:<\/strong><\/p>\n<p>Skizzieren Sie bitte auf Grundlage des Artikels von HINZ (2002) zun\u00e4chst die Qualit\u00e4ts- und Quantit\u00e4tsprobleme der Integration.<\/p>\n<p>Beziehen sie anschlie\u00dfend Stellung zur Kritik an der \u201e<em>Zwei-Gruppen-Theorie\u201c<\/em> und diskutieren die praktischen Konsequenzen, die sich insbesondere im Hinblick auf die Ihnen vorliegenden Fallbeispiele ergeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Pers\u00f6nlicher Antwortvorschlag:<\/strong><\/p>\n<p>Qualit\u00e4tsprobleme der Integration: Als erstes Beispiel wird die USA genannt. Es wird gro\u00dfen Wert darauf gelegt, dass auch Sch\u00fclerInnen mit gewissen F\u00f6rderungsanspr\u00fcchen behandelt wird wie jeder andere auch, allerdings erfolgt dies eher auf einer r\u00e4umlichen Basis. Diese Sch\u00fclerInnen befinden in einer Allgemeinen Schule, werden allerdings in anderen Ebenen nicht gleich behandelt (wie beispielsweise durch F\u00f6rderprogramme). Eine vollst\u00e4ndige Integration fehlt &#8211; sie bezieht sich quasi lediglich auf die M\u00f6glichkeit, in dieselbe Schule gehen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Quantit\u00e4tsprobleme der Integration: Trotz des Besuchens derselben Schule, wird der F\u00f6rderungsbedarf nicht weniger. Ganz im Gegenteil &#8211; dieser steigt laut Hinz sogar, obwohl die Sondersch\u00fclerquote konstant bleibt. Daher wird gesagt, dass das Problem bei der fehlerhaften Selektionsfunktion (sowie auch an politischen Entscheidungen) liege, die nicht nur die USA oder Australien betr\u00e4fe, sondern auch hier in Deutschland zu erkennen sei.<\/p>\n<p>Kritik an der <em>Zwei-Gruppen-Theorie<\/em>: Meiner Meinung nach liegt die Problematik im Prinzip hinter dem Balanceakt zwischen der F\u00f6rderung gewissen Sch\u00fclerInnen und dem gleichzeitigen Versuch, sie so zu behandeln wie alle anderen. Es ist noch keine L\u00f6sung gefunden, wie man beides vereinigen kann, ohne dass einige Sch\u00fclerInnen als &#8222;anders&#8220; dargestellt werden. Dabei sollte wahrscheinlich viel mehr auf die Gleichheiten fokussiert werden, anstatt die Unterschiede zu sehr in den Vordergrund zu r\u00fccken &#8211; denn im Prinzip ist jeder der Sch\u00fclerInnen in ihrer eigenen Art und Weise besonders. Es gibt keine Homogenit\u00e4t &#8211; nur Heterogenit\u00e4t. Eigentlich ist in dieser Heterogenit\u00e4t jeder homogen, da jeder Sch\u00fcler\/jede Sch\u00fclerin in der Heterogenit\u00e4t mitein begriffen ist. Das wird auch gut in den vorliegenden Fallbeispielen sichtbar &#8211; jeder der Sch\u00fclerInnen ben\u00f6tigt eine andere Art von F\u00f6rderung, doch in genau dieser Tatsache sind sie alle gleich. Diese Ansicht der Allgemeinheit zu vermitteln, k\u00f6nnte der erste Schritt zur anerkannten Inklusion sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufgabenstellung: Skizzieren Sie bitte auf Grundlage des Artikels von HINZ (2002) zun\u00e4chst die Qualit\u00e4ts- und Quantit\u00e4tsprobleme der Integration. 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