{"id":33,"date":"2016-06-08T17:20:38","date_gmt":"2016-06-08T15:20:38","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sharonsblog\/?p=33"},"modified":"2016-06-08T17:20:38","modified_gmt":"2016-06-08T15:20:38","slug":"aufgabe-zum-10-vorlesungstermin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sharonsblog\/2016\/06\/08\/aufgabe-zum-10-vorlesungstermin\/","title":{"rendered":"Aufgabe zum 10. Vorlesungstermin"},"content":{"rendered":"<p><strong>Aufgabenstellung:<\/strong> Sprachliche Heterogenit\u00e4t im naturwissenschaftlichen Unterricht \u2013 eine Herausforderung oder eine Chance?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Pers\u00f6nlicher Antwortvorschlag:<\/strong> Der erste Gedanke tendierte stark zum Begriff &#8222;Herausforderung&#8220;, da einige Fachtermini selbst f\u00fcr MuttersprachlerInnen schwer zu begreifen sind. Hilfreiche Bez\u00fcge bieten eher Griechisch und Latein, allerdings finden sich Sch\u00fclerInnen mit diesem sprachlichen Hintergrund im gew\u00f6hnlichen deutschen Unterrichtszimmer eher selten. Der n\u00e4chste Punkt in meinem Gedankengang f\u00fchrte zu der Frage, wie man den Sch\u00fclerInnen jeglicher sprachlichen Vorkenntnissen den naturwisenschaftlichen Unterricht erleichtern k\u00f6nnte. In der Vorlesung wurden diverse Methoden aufgez\u00e4hlt, die m\u00f6glichen Defiziten entgegen steuern. Beispiele daf\u00fcr waren Wortfelder, Wortlisten, Blockdiagramme, Bildsequenzen, Satzkonstruktionen, visuelle Assoziationen oder Analogien zum Alltag. All diese M\u00f6glichkeiten erleichtern das Verst\u00e4ndnis von Begriffen und Aufgabenstellungen auf diverser Art und Weise und dadurch wurde mir klar, dass die sprachliche Heterogenit\u00e4t der Sch\u00fclerInnen in gewisser Weise tats\u00e4chlich als Chance gewertet werden kann.<\/p>\n<p>Durch die intensive Auseinandersetzung der sprachlichen Heterogenit\u00e4t sind Konzepte zustande gekommen, die das sprachliche Verst\u00e4ndnis im naturwissenschaftlichen Unterricht erheblich verbessern k\u00f6nnen, aber auch au\u00dferhalb der Naturwissenschaften k\u00f6nnte dies zum Vorteil werden. Satzkonstruktionen, Wortfelder oder Blockdiagramme &#8211; nur um einige Beispiele zu nennen &#8211; k\u00f6nnen den Sch\u00fclerInnen allgemeine deutsche Wortbedeutungen, Synonyme und Grammatik n\u00e4her bringen, die im Alltag anwendbar sind. Es wird quasi nicht &#8222;nur&#8220; Kenntnisse in Biologie, Chemie oder Physik gelehrt, sondern auch Kenntnisse in der deutschen Sprache. Daher kann meiner Meinung nach die sprachliche Heterogenit\u00e4t im naturwissenschaftlichen Unterricht eine Chance darstellen, die deutsche Sprache auch au\u00dferhalb der Naturwissenschaften zu lernen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufgabenstellung: Sprachliche Heterogenit\u00e4t im naturwissenschaftlichen Unterricht \u2013 eine Herausforderung oder eine Chance? &nbsp; Pers\u00f6nlicher Antwortvorschlag: Der erste Gedanke tendierte stark zum Begriff &#8222;Herausforderung&#8220;, da einige Fachtermini selbst f\u00fcr MuttersprachlerInnen schwer zu begreifen sind. Hilfreiche Bez\u00fcge bieten eher Griechisch und Latein, allerdings finden sich Sch\u00fclerInnen mit diesem sprachlichen Hintergrund im gew\u00f6hnlichen deutschen Unterrichtszimmer eher selten. 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