{"id":23,"date":"2016-05-31T18:22:42","date_gmt":"2016-05-31T16:22:42","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sharonsblog\/?p=23"},"modified":"2016-05-31T18:25:04","modified_gmt":"2016-05-31T16:25:04","slug":"aufgabe-zum-09-vorlesungstermin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sharonsblog\/2016\/05\/31\/aufgabe-zum-09-vorlesungstermin\/","title":{"rendered":"Aufgabe zum 09. Vorlesungstermin"},"content":{"rendered":"<p><strong>Aufgabenstellung:<\/strong> Sind Unterschiede in den mathematischen Leistungen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern ein Grund zur Sorge?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Pers\u00f6nlicher Antwortvorschlag:<\/strong> Der erste Impuls, der sich beim Lesen dieser Aufgabe bemerkbar gemacht hat, war ein ganz klares &#8222;nein&#8220;. Daf\u00fcr gibt es diverse Gr\u00fcnde. Der Offensichtlichste ist das unterschiedliche Interessen- und F\u00e4higkeitenfeld der Sch\u00fclerInnen. W\u00e4hrend einige ein h\u00f6heres Interesse an Naturwissenschaften aufweisen, gibt es gleichzeitig auch Menschen, die bei Naturwissenschaften keinen gro\u00dfen Lerneifer empfinden. Ich w\u00fcrde sogar soweit gehen zu sagen, dass einigen Sch\u00fclerInnen literarische Unterrichtsf\u00e4cher besser liegen, als naturwissenschaftliche und umgekehrt. Daran ist weder etwas falsch, noch besorgniserregend. Dazu kommt, dass in der Oberstufe Mathematik vertieft wird und somit die Kenntnisse, die man f\u00fcr gew\u00f6hnlich im allt\u00e4glichen Leben ben\u00f6tigt, bereits behandelt wurden. Letztendlich wird die Thematik lediglich problematisch, wenn die mathematischen Leistungen bereits bei grundlegenden Themengebieten, die man im Alltag braucht, stark unterschiedlich sind. Diese Themengebiete beziehen sich jedoch h\u00e4ufig auf die Schulklassen 1-6, weshalb Oberstufensch\u00fclerInnen in dieser Problematik f\u00fcr gew\u00f6hnlich nicht unbedingt mitein begriffen sind.<\/p>\n<p>Ein weiterer Punkt, der zum Nachdenken animieren w\u00fcrde, ist das Ma\u00df der Unterschiede. Die Frage, bei wie vielen Sch\u00fclerInnen die Leistung eher niedrig sind, und bei wie vielen eher hoch, ist ein Umstand, der die Rechtfertigung der Sorge stark beeinflusst. Besonders der jeweilige Lehrer sollte hierbei ein Auge auf die Ergebnisse haben und Schl\u00fcsse ziehen k\u00f6nnen &#8211; sollte es n\u00e4mlich sein, dass der Gro\u00dfteil der Sch\u00fclerInnen schlechte Noten schreibt und mit dem Stoff partout nicht hinterher kommt, muss eine kritische Sichtweise auf die Lernmethoden und den Lernumfang erfolgen. Sollten sich die Unterschiede allerdings im Rahmen halten, sehe ich pers\u00f6nlich keinen gro\u00dfen Grund zur Sorge.<\/p>\n<p>Schlussendlich ist es in jedem Fall wichtig, dass man als Lehrkraft versuchen sollte, seine Sch\u00fclerInnen bestm\u00f6glich zu f\u00f6rdern und das Interesse zu wecken. Sollte letzteres aber schlichtweg nicht vorhanden sein, ist es ein normaler Umstand. Ich denke, auch hier hat der Umgang mit den Sch\u00fclerInnen viel mit Heterogenit\u00e4t zu tun und das sollte beachtet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufgabenstellung: Sind Unterschiede in den mathematischen Leistungen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern ein Grund zur Sorge? &nbsp; Pers\u00f6nlicher Antwortvorschlag: Der erste Impuls, der sich beim Lesen dieser Aufgabe bemerkbar gemacht hat, war ein ganz klares &#8222;nein&#8220;. Daf\u00fcr gibt es diverse Gr\u00fcnde. 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