{"id":9,"date":"2019-05-05T14:02:04","date_gmt":"2019-05-05T12:02:04","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/shadia1\/?p=9"},"modified":"2019-05-05T14:04:27","modified_gmt":"2019-05-05T12:04:27","slug":"individualisierung-von-unterricht-als-schulpaedagogische-antwort-auf-leistungsheterogenitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/shadia1\/2019\/05\/05\/individualisierung-von-unterricht-als-schulpaedagogische-antwort-auf-leistungsheterogenitaet\/","title":{"rendered":"Individualisierung von Unterricht als schulp\u00e4dagogische Antwort auf Leistungsheterogenit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>In der Vorlesung veranschaulicht Prof. Dr. Till Sebastian Idel die Individualisierung der Schulunterrichtes als Antwort auf Leistungsheterogenit\u00e4t. Hierbei sprach Prof. Dr. Idel verschiedene Bereiche an, in denen eine Individualisierung stattfinden kann. Einerseits kann man zwischen zwei Unterrichtsformern differenzieren &#8211; Unterricht \u00a0als Klassengespr\u00e4ch (Homogenisierung) und Individualisierender Unterricht (Heterogenisierung) &#8211; andererseits kann man die Leistungsbewertung in zwei verschiedene Arten differenzieren &#8211; Lernentwicklungsbericht anhand von Noten oder ein individualisierter geschriebener Leistungsbericht &#8211; . Das dabei auftretende p\u00e4dagogische Problem der Individualisierung legte Prof. Dr. Idel an einem eindeutigen Beispiel dar.<\/p>\n<p>Durch das Einbeziehen der kritischen Punkte einer Individualisierung des Schulunterrichts kann erm\u00f6glicht werden, dass das Lehrpersonal eine zu starke Individualisierung des Unterrichtes verhindert, bzw. ihre Risiken mit in Betracht zieht. Wie schon eben genannt, zeigt das von Prof. Dr. Idel angesprochene Beispielsweise deutlich, dass eine zu stark Individualisierung negative Auswirkungen f\u00fcr den individuell zu f\u00f6rdernden Sch\u00fcler aufweist. Wichtig dabei ist die Erkenntnis, dass jede Unterrichtsstrukturierung und Unterrichtsmethode kritisch hinterfragt werden muss, damit die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche F\u00f6rderung der Sch\u00fcler*innen erreicht werden kann. Hinzukommt, dass ebenfalls durch kritisches Hinterfragen und Analysieren genau herausgefunden werden kann, welche unterschiedlichen Anforderungen die Sch\u00fcler*innen an den Unterricht und an das Lehrpersonal \u00a0besitzen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Beobachtungen im Unterricht innerhalb des Praktikums ist es wichtig, dass Verhalten der einzelnen Sch\u00fcler*innen innerhalb verschiedener Aufgabenstellungen zu vergleichen, um herausfinden zu k\u00f6nnen welches Aufgabenmodell zu welcher Sch\u00fclergruppe passt, damit so eine positive Individualisierung des Unterrichts erm\u00f6glichet werden kann. Eine treffende Fragestellungen im Hinblick diesem k\u00f6nnte sein &#8222;Bei welchem Aufgabenmodell kommt es zu einer (vollst\u00e4ndigen) Homogenisierung der Lernenden?&#8220;. \u00a0Bezieht man sich nochmals auf das Fallbeispiele von Prof. Dr. Idel so k\u00f6nnte ebenfalls folgende Fragestellungen &#8211; &#8222;Wie werden individuell vom Lehrer gef\u00f6rderte Sch\u00fcler au\u00dferhalb des Unterrichts mit einbezogen ?&#8220;- hilfreich f\u00fcr eine weiterf\u00fchrende Analyse sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Vorlesung veranschaulicht Prof. Dr. Till Sebastian Idel die Individualisierung der Schulunterrichtes als Antwort auf Leistungsheterogenit\u00e4t. Hierbei sprach Prof. Dr. Idel verschiedene Bereiche an, in denen eine Individualisierung stattfinden kann. 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