{"id":16,"date":"2019-05-14T20:34:57","date_gmt":"2019-05-14T18:34:57","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/shadia1\/?p=16"},"modified":"2019-05-14T20:36:35","modified_gmt":"2019-05-14T18:36:35","slug":"meint-inklusion-wirklich-alle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/shadia1\/2019\/05\/14\/meint-inklusion-wirklich-alle\/","title":{"rendered":"Meint Inklusion wirklich alle?"},"content":{"rendered":"<p>1. Ein wirklich zentraler theoretischer Aspekt aus der Vorlesung ist f\u00fcr mich die Tatsache, dass Bremen das Bundesland mit der h\u00f6chsten Inklusionsquote ist und trotzdem noch nicht das gesetzte Ziel einer vollst\u00e4ndigen Inklusion aller erreicht werden konnte. Ebenso ist meiner Meinung nach schockierend, dass es in Deutschland einige Bundesl\u00e4nder gibt in denen die Inklusionquote erschreckend niedrig ist oder wie im Saarland \u00fcberhaupt nicht vorhanden ist. Jedoch erfreulich ist die Tatsache, dass es generell zu einem Anstieg der sonderp\u00e4dagogischen F\u00f6rderung in den Bundesl\u00e4ndern gekommen ist. Ein weiterer sehr zentraler Aspekt ist f\u00fcr mich die Tatsache, dass Menschen mit einer Behinderung die Chance verwehrt wird einen Job auf dem Arbeitsmarkt zu finden, da sie nach der 10. Klasse auf einen Werkschule verwiesen werden. Diese ist daf\u00fcr ausgerichtet die Menschen mit Beeintr\u00e4chtigung auf Arbeitspl\u00e4tze vorzubereiten, die f\u00fcr diese extra errichtet wurden und somit fehlt ihnen die M\u00f6glichkeit einer Integration in den normalen Arbeitsmarkt. Aufgrund dessen\u00a0findet hier keine korrekte Inklusion aller statt.<\/p>\n<p>2. a. In meiner Schulzeit habe ich einige Erfahrungen gemacht mit der Inklusion von SuS mit sonderp\u00e4dagogischem F\u00f6rderbedarf. Diese begonnen in der Grundschule. Hier wurde, nach meiner Erinnerung, erstmals eine Klasse f\u00fcr SuS mit sonderp\u00e4dagogischem F\u00f6rderbedarf eingerichtet. Ich war zu diesem Zeitpunkt in der 4. Klasse und durfte eine sogenannte Patenschaft f\u00fcr eins dieser Kinder \u00fcbernehmen. \u00a0Diese wurden separat unterrichtet, jedoch wurde der Sportunterricht und jegliche Ausfl\u00fcge gemeinsam mit allen anderen SuS wahrgenommen. Diese Klasse wurde dann ebenfalls in die Sekundarstufe eingegliedert, aber auch dort erstmals weiter separat unterrichtet. Dies ein gutes Beispiel f\u00fcr inkludierende Exklusion. Im Laufe meiner Schulzeit ist mir aufgefallen, dass immer mehr SuS mit F\u00f6rderbedarf in die normalen Klassen\u00a0eingegliedert wurden. So wurde auch in der Oberstufe ein Junge mit Autismus in unseren Unterricht mit eingegliedert und von einer Sozialp\u00e4dagogin betreut. Hier fand ein sehr gute Inklusion satt, da der Unterricht f\u00fcr alle ganz normal weiter lief.<\/p>\n<p>2.b. Meiner Meinung nach hat man einen sehr starken Wandel in der Inklusion von SuS mit F\u00f6rderbedarf wahrgenommen. So wie es auch die Statistiken zeigen, hat der Wandel eine positiven Anstieg der Inklusion gezeigt. Es werden mehr Ma\u00dfnahmen getroffen, um eine gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichste Inklusion zu erreichen. So ist es, wie in meinem vorangehenden Beispiel beschrieben, an meiner Kooperativen Gesamtschule m\u00f6glich gewesen, dass SuS mit sonderp\u00e4dagogischem F\u00f6rderbedarf die Allgemeine Hochschulreife erlangen k\u00f6nnen und wie jeder anderer SuS an den Abiturpr\u00fcfungen teilnehmen k\u00f6nnen. Aus meiner Sicht ist es sehr wichtig, dass diese Ma\u00dfnahmen zur Inklusion trotzdem noch weiter ausgebaut werden, damit SuS ihr Voreingenommenheit gegen Menschen mit Beeintr\u00e4chtigungen verlieren und diese endlich eine Chance auf dem regul\u00e4ren Arbeitsmarkt bekommen.<\/p>\n<p>2.c. Eine sehr gro\u00dfe Herausforderung bei der schulischen Inklusion ist es meiner Meinung nach durch zu engagierte Ma\u00dfnahmen unbewusste eine f\u00f6rdernde Exklusion zu betreiben. Denn wenn die Ma\u00dfnahmen und die individuelle F\u00f6rderung zu stark von dem aktuellen Lernprozess der anderen SuS abweicht, k\u00f6nnte dies ein Grund f\u00fcr die SuS sein zu selektieren. \u00a0Sodass sie die SuS mit sonderp\u00e4dagogischer F\u00f6rderung ausschlie\u00dfen k\u00f6nnten, da sie das Gef\u00fchl haben k\u00f6nnten, dass dieser &#8222;anders und nicht gut genug&#8220; f\u00fcr die allgemeine Gruppe seien. Ebenfalls ist es herausfordernd eine Methodik zu finden die gew\u00e4hrleistest, dass SuS mit F\u00f6rderbedarf in den Unterricht mit eingegliedert werden k\u00f6nnen, dieser jedoch nicht gro\u00df aufgehalten wird und Inhalte weiterhin vermittelt werden k\u00f6nnen. \u00a0Die gr\u00f6\u00dften Chancen liegen momentan darin, dass vor allem Bremen ein Vorreiter in der guten Inklusionsquote ist und beispielhaft f\u00fcr alle anderen Bundesl\u00e4nder stehen kann. Der bisherige Inklusionserfyolg kann als Antrieb f\u00fcr weitere positive Ziele dienen.<\/p>\n<p>3. In einer Klasse in der einige SuS mit sonderp\u00e4dagogischen F\u00f6rderbedarf eingegliedert sind, k\u00f6nnte sich folgende Frage stellen: Inwiefern gehen SuS im Unterricht mit den SuS mit F\u00f6rderbedarf um und inkludierende diese selbstst\u00e4ndig?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. 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