{"id":2890,"date":"2022-01-27T08:53:59","date_gmt":"2022-01-27T07:53:59","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/?p=2890"},"modified":"2022-06-13T15:49:41","modified_gmt":"2022-06-13T13:49:41","slug":"computer-tomographie-2-0-eine-zeitmaschine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/2022\/01\/27\/computer-tomographie-2-0-eine-zeitmaschine\/","title":{"rendered":"Computer Tomographie 2.0: Eine Zeitmaschine"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><em>von Pia G\u00f6tz\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2896 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Titelbild_Scienceblog2-300x50.png\" alt=\"\" width=\"942\" height=\"157\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Titelbild_Scienceblog2-300x50.png 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Titelbild_Scienceblog2-1024x171.png 1024w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Titelbild_Scienceblog2-768x128.png 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Titelbild_Scienceblog2-1536x257.png 1536w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Titelbild_Scienceblog2-676x113.png 676w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Titelbild_Scienceblog2.png 1730w\" sizes=\"auto, (max-width: 942px) 100vw, 942px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>In einem der letzten Artikel haben wir euch das Prinzip der Computer Tomographie vorgestellt. Das MAPEX an der Uni Bremen durchleuchtet Objekte mithilfe von R\u00f6ntgenstrahlung, analysiert und wertet die Ergebnisse aus. Mithilfe der Computer Tomographie begeben wir uns im neuen Artikel auf eine Zeitreise. Wir enth\u00fcllen Verborgenes aus der Vergangenheit, ziehen Erkenntnisse aus der Gegenwart und evaluieren den Nutzen f\u00fcr die Zukunft. Dabei zeigt sich die Scherbe im neuartigen digitalen Gewand, was neben neuen M\u00f6glichkeiten auch Risiken birgt.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Widmen wir uns also noch einmal dem Beispiel der Tonscherbe aus dem 16. Jahrhundert. In den CT-Aufnahmen sind Partikel mit st\u00e4rkerer R\u00f6ntgenabsorption erkennbar. Mit den zerst\u00f6rungsfreien CT-Verfahren und dem Wissen aus anderen wissenschaftlichen Arbeiten, wie Rother (1992) lassen sich fundierte Aussagen \u00fcber die Zusammensetzung des Materials t\u00e4tigen. Die Scherbe muss so, im Gegensatz zu vielen chemischen Analyse-Verfahren, nicht zerst\u00f6rt werden. Das urspr\u00fcngliche Gef\u00e4\u00df, von dem die Scherbe ein Bruchst\u00fcck widerspiegelt, ist unter Historiker*innen hinl\u00e4nglich als Siegburger-Steinzeug bekannt.<\/p>\n<div id=\"attachment_2894\" style=\"width: 349px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2894\" class=\"wp-image-2894 \" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Museum_HH-209x300.png\" alt=\"\" width=\"339\" height=\"487\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Museum_HH-209x300.png 209w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Museum_HH-713x1024.png 713w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Museum_HH-768x1103.png 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Museum_HH-1069x1536.png 1069w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Museum_HH-676x971.png 676w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Museum_HH.png 1392w\" sizes=\"auto, (max-width: 339px) 100vw, 339px\" \/><p id=\"caption-attachment-2894\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1: Siegburger Kanne; Herstellung Ende 14. Jahrhundert, gefunden im 20. Jahrhundert in der N\u00e4he von Hamburg Bildquelle: Von Arch\u00e4ologisches Museum Hamburg.<\/p><\/div>\n<div style=\"text-align: justify\"><b><span lang=\"EN-US\">Siegburger Steinzeug \u2013 damals wie heute begehrt<\/span><\/b><\/div>\n<div style=\"text-align: justify\">\n<p>Das Sp\u00e4tmittelalter und die fr\u00fche Neuzeit waren die Hochzeiten dieser keramischen Warenart. Hergestellt in Siegburg im Rheinland, wurde es in ganz Europa gehandelt und dient heute der Datierung arch\u00e4ologischer Fundstellen.<\/p>\n<p>Ausschlaggebend f\u00fcr die Ansiedlung der Siegburger T\u00f6pfer waren reiche Waldbest\u00e4nde f\u00fcr Feuerholz, die gute Anbindung an den schiffbaren Wasserweg &#8211; die Sieg &#8211;\u00a0 und qualitativ hochwertige Tonlagerst\u00e4tten. Eine Zunftordnung schrieb nicht nur pr\u00e4zise vor, wie bei Herstellung und Handel vorgegangen werden sollte, sondern erlaubte strikt nur die niedergeschriebenen Gef\u00e4\u00dftypen. Diese waren haupts\u00e4chlich Kannen und Kr\u00fcge (Dornbusch, 1873).<\/p>\n<p>Durch die strenge Zunftordnung, wonach das Wissen der T\u00f6pfer nur an ehelich geborene S\u00f6hne weitergegeben werden durfte, war die Siegburger Steinzeugproduktion \u00fcber Jahrhunderte fest in der Hand einiger weniger Familien (Dornbusch, 1873).<\/p>\n<p>Um auch die mittellosen B\u00fcrger*innen am Erfolg des Steinzeuges teilhaben zu lassen, durften diese sich j\u00e4hrlich zu einem Fest einen Krug bei den T\u00f6pfern abholen. Dieser wurde im Kloster kostenlos mit Bier gef\u00fcllt, jedoch nur so weit, wie die empfangende Person den Krug noch mit einer Hand heben konnte. Dazu gab es einen rheinischen Groschen und ein Pfund Gerste (Dornbusch, 1873).<\/p>\n<p><strong>Nicht alles Gold, was gl\u00e4nzt, aber Titan<\/strong><\/p>\n<p>Das deutsche Steinzeug aus der rheinl\u00e4ndischen Stadt Siegburg war durch seine Qualit\u00e4t und Kunstfertigkeit zur Zeit des Mittelalters also sehr wertvoll und wurde wie Edelmetall in ganz Europa gehandelt. Dabei spielt die Materialhaltbarkeit ebenfalls eine gro\u00dfe Rolle. Die H\u00e4rteeigenschaft des Siegburger-Steinzeugs ist auf das Vorhandensein von Titandioxid (TiO<sub>2<\/sub>) zur\u00fcckzuf\u00fchren, Mineralk\u00f6rner von hoher Dichte. Rother (1992) untersuchte mehrere Steinzeugproben des Siegburger Steinzeugs aus dem 15. Jahrhundert mit R\u00f6ntgenfluoreszenz-Verfahren. Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigen die typischen Zusammensetzungen von Siegburger Steinzeug. Demnach bestehe Siegburger Steinzeug typischerweise zu\u00a0 1,7 \u2013 1.8 Gewichtsprozent aus Titandioxid (Rother, 1992). Dieses widerum treten in vier nat\u00fcrlichen polymorphen Formen auf \u2013 Mineralien gleicher Zusammensetzung bei unterschiedlicher Kristallstrukturen. Die h\u00e4ufigsten Formen von Titandioxid sind Rutil und Anatas. Weitaus seltener zu finden ist es als Brookit und Akaogiit, sodass davon ausgegangen werden kann, dass in unserer Scherbe sehr wahrscheinlich Rutil und\/oder Anatas zu finden sein wird. Jene r\u00f6ntgenabsorbierenden Partikel, die in der Animation als funkelnde Staubwolke dargestellt wird, die so sch\u00f6n goldig gl\u00e4nzt.<\/p>\n<div id=\"kgvid_kgvid_0_wrapper\" class=\"kgvid_wrapper kgvid_wrapper_auto_left kgvid_wrapper_auto_right\">\n\t\t\t<div id=\"video_kgvid_0_div\" class=\"fitvidsignore kgvid_videodiv\" data-id=\"kgvid_0\" data-kgvid_video_vars=\"{&quot;id&quot;:&quot;kgvid_0&quot;,&quot;attachment_id&quot;:&quot;2855&quot;,&quot;player_type&quot;:&quot;Video.js v8&quot;,&quot;width&quot;:&quot;640&quot;,&quot;height&quot;:&quot;360&quot;,&quot;fullwidth&quot;:&quot;true&quot;,&quot;fixed_aspect&quot;:&quot;vertical&quot;,&quot;countable&quot;:true,&quot;count_views&quot;:&quot;start_complete&quot;,&quot;start&quot;:&quot;&quot;,&quot;autoplay&quot;:&quot;false&quot;,&quot;pauseothervideos&quot;:&quot;true&quot;,&quot;set_volume&quot;:&quot;1&quot;,&quot;muted&quot;:&quot;false&quot;,&quot;meta&quot;:true,&quot;endofvideooverlay&quot;:&quot;&quot;,&quot;resize&quot;:&quot;true&quot;,&quot;auto_res&quot;:&quot;automatic&quot;,&quot;pixel_ratio&quot;:&quot;true&quot;,&quot;right_click&quot;:&quot;on&quot;,&quot;playback_rate&quot;:&quot;false&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Siegburger_steinzeug_rot_aufloesung_semi_transparent_1080x1350&quot;,&quot;skip_buttons&quot;:[],&quot;nativecontrolsfortouch&quot;:&quot;false&quot;,&quot;locale&quot;:&quot;de&quot;,&quot;enable_resolutions_plugin&quot;:false}\" itemprop=\"video\" itemscope itemtype=\"https:\/\/schema.org\/VideoObject\"><meta itemprop=\"embedUrl\" content=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/?attachment_id=2855&amp;videopack%5Benable%5D=true\"><meta itemprop=\"contentUrl\" content=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Siegburger_steinzeug_rot_aufloesung_semi_transparent_1080x1350.mp4\"><meta itemprop=\"name\" content=\"Siegburger_steinzeug_rot_aufloesung_semi_transparent_1080x1350\"><meta itemprop=\"description\" content=\"Video\"><meta itemprop=\"uploadDate\" content=\"2022-01-12T12:38:37+01:00\">\n\t\t\t\t<video id=\"video_kgvid_0\" playsinline controls preload=\"metadata\" width=\"640\" height=\"360\" class=\"fitvidsignore video-js kg-video-js-skin\">\n\t\t\t\t\t<source src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Siegburger_steinzeug_rot_aufloesung_semi_transparent_1080x1350.mp4?id=0\" type=\"video\/mp4\" data-res=\"720p\">\n\t\t\t\t<\/video>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<div style=\"display:none\" id=\"video_kgvid_0_meta\" class=\"kgvid_video_meta kgvid_video_meta_hover \">\n\t\t\t\t<span class=\"kgvid_meta_icons\"><\/span>\n\t\t\t\t<span id=\"video_kgvid_0_title\" class=\"kgvid_title\">Siegburger_steinzeug_rot_aufloesung_semi_transparent_1080x1350<\/span>\n<\/div>\n\t\t<\/div>\n<div><span lang=\"EN-US\">Auch die Lufteinschl\u00fcsse lassen\u00a0 R\u00fcckschl\u00fcsse auf den Herstellungsprozess zu. Die horizontale Ausrichtung der Blasen lassen darauf schlie\u00dfen, dass das Gef\u00e4\u00df rotierend hergestellt und die Oberfl\u00e4che dabei mit einem Holzwerkzeug geschabt und glatt gestrichen wurde (Berg, 2008).<\/span><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify\">\n<div id=\"attachment_2898\" style=\"width: 357px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2898\" class=\"wp-image-2898 \" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Siegburger_steinzeug_aufloesung_semi_transparent_zoom-300x178.png\" alt=\"\" width=\"347\" height=\"206\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Siegburger_steinzeug_aufloesung_semi_transparent_zoom-300x178.png 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Siegburger_steinzeug_aufloesung_semi_transparent_zoom-1024x607.png 1024w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Siegburger_steinzeug_aufloesung_semi_transparent_zoom-768x455.png 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Siegburger_steinzeug_aufloesung_semi_transparent_zoom-1536x911.png 1536w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Siegburger_steinzeug_aufloesung_semi_transparent_zoom-676x401.png 676w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Siegburger_steinzeug_aufloesung_semi_transparent_zoom.png 1820w\" sizes=\"auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px\" \/><p id=\"caption-attachment-2898\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 2: Horizontal ausgerichtete Lufteinschl\u00fcsse in der Scherbe.<\/p><\/div>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify\">\n<p>Die sch\u00f6ne Farbe und auch das Funkeln sind dabei nur das Resultat einer Bildgebung, dem Rendering (siehe hierzu auch den vorherigen Artikel). Mit der CT-Messung l\u00e4sst sich nat\u00fcrlich keine tats\u00e4chliche Farbe aufnehmen. Allein das Absorptionsverhalten, eben die erh\u00f6hte Absorption der Partikel, ist bekannt.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify\"><div id=\"kgvid_kgvid_1_wrapper\" class=\"kgvid_wrapper kgvid_wrapper_auto_left kgvid_wrapper_auto_right\">\n\t\t\t<div id=\"video_kgvid_1_div\" class=\"fitvidsignore kgvid_videodiv\" data-id=\"kgvid_1\" data-kgvid_video_vars=\"{&quot;id&quot;:&quot;kgvid_1&quot;,&quot;attachment_id&quot;:&quot;2856&quot;,&quot;player_type&quot;:&quot;Video.js v8&quot;,&quot;width&quot;:&quot;640&quot;,&quot;height&quot;:&quot;360&quot;,&quot;fullwidth&quot;:&quot;true&quot;,&quot;fixed_aspect&quot;:&quot;vertical&quot;,&quot;countable&quot;:true,&quot;count_views&quot;:&quot;start_complete&quot;,&quot;start&quot;:&quot;&quot;,&quot;autoplay&quot;:&quot;false&quot;,&quot;pauseothervideos&quot;:&quot;true&quot;,&quot;set_volume&quot;:&quot;1&quot;,&quot;muted&quot;:&quot;false&quot;,&quot;meta&quot;:true,&quot;endofvideooverlay&quot;:&quot;&quot;,&quot;resize&quot;:&quot;true&quot;,&quot;auto_res&quot;:&quot;automatic&quot;,&quot;pixel_ratio&quot;:&quot;true&quot;,&quot;right_click&quot;:&quot;on&quot;,&quot;playback_rate&quot;:&quot;false&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Siegburger_steinzeug_rot_partikel_1080x1350&quot;,&quot;skip_buttons&quot;:[],&quot;nativecontrolsfortouch&quot;:&quot;false&quot;,&quot;locale&quot;:&quot;de&quot;,&quot;enable_resolutions_plugin&quot;:false}\" itemprop=\"video\" itemscope itemtype=\"https:\/\/schema.org\/VideoObject\"><meta itemprop=\"embedUrl\" content=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/?attachment_id=2856&amp;videopack%5Benable%5D=true\"><meta itemprop=\"contentUrl\" content=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Siegburger_steinzeug_rot_partikel_1080x1350.mp4\"><meta itemprop=\"name\" content=\"Siegburger_steinzeug_rot_partikel_1080x1350\"><meta itemprop=\"description\" content=\"Video\"><meta itemprop=\"uploadDate\" content=\"2022-01-12T12:38:42+01:00\">\n\t\t\t\t<video id=\"video_kgvid_1\" playsinline controls preload=\"metadata\" width=\"640\" height=\"360\" class=\"fitvidsignore video-js kg-video-js-skin\">\n\t\t\t\t\t<source src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Siegburger_steinzeug_rot_partikel_1080x1350.mp4?id=1\" type=\"video\/mp4\" data-res=\"720p\">\n\t\t\t\t<\/video>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<div style=\"display:none\" id=\"video_kgvid_1_meta\" class=\"kgvid_video_meta kgvid_video_meta_hover \">\n\t\t\t\t<span class=\"kgvid_meta_icons\"><\/span>\n\t\t\t\t<span id=\"video_kgvid_1_title\" class=\"kgvid_title\">Siegburger_steinzeug_rot_partikel_1080x1350<\/span>\n<\/div>\n\t\t<\/div><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Imagewechsel<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Auf der einen Seite generieren wir neue wissenschaftliche Informationen \u00fcber Zusammensetzung und Verteilung von spezifischen Materialeigenschaften. Auch der zerst\u00f6rungsfreie Zugang zum Inneren eines Objekts wird erm\u00f6glicht. Auf der anderen Seite geht die tats\u00e4chliche Farbinformation des Objekts verloren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Objekteigenschaften lassen sich also fast variabel sichtbar und unsichtbar machen. Dem Objekt wird im wahrsten Sinne des Wortes digital ein Imagewechsel verpasst. \u00c4sthetisch ansprechende digitale Objekte werden kreiert. Doch wie lassen sich beide Informationsquellen miteinander vereinbaren und wie wirken sie auf uns?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2895 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Spektrum-300x59.png\" alt=\"\" width=\"772\" height=\"152\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Spektrum-300x59.png 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Spektrum-1024x201.png 1024w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Spektrum-768x151.png 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Spektrum-676x133.png 676w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Spektrum.png 1309w\" sizes=\"auto, (max-width: 772px) 100vw, 772px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Jahrhunderte alte Museumsst\u00fccke im neuen digitalen Gewand<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Projekt \u201cDigitalMaterialities \u2013 Virtual and Analogue Forms of Exhibition\u201d (zu deutsch: Digitale Materialit\u00e4ten \u2013 virtuelle und analoge Formen der Ausstellung) geht es genau um dieses Spiel zwischen originalem Objekt und der k\u00fcnstlich erzeugten Version. Dabei versuchen Forschende aus einem interdisziplin\u00e4ren Team, die Grenzen zwischen wirklicher und digitaler Materialit\u00e4t von Museumsst\u00fccken zu verwischen, um aus beiden kombinierten Informationsans\u00e4tzen den gr\u00f6\u00dften Nutzen zu ziehen. Beteiligt hierbei sind Forschende vom Leibniz-Institut f\u00fcr Wissenschaftskommunikation in T\u00fcbingen, das Leibniz-Institut f\u00fcr Maritime Geschichte (Deutsches Schifffahrtsmuseum) in Bremerhaven und das MAPEX Center for Materials and Processes an der Uni Bremen. Ein transdisziplin\u00e4res Team aus den Bereichen Psychologie, Kultur- und Materialwissenschaften.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Neben der Erforschung der Materialeigenschaften mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen und den historischen Hintergr\u00fcnden soll vor allem der Einfluss der digitalen Materialit\u00e4ten auf den Wissenserwerbsprozess untersucht werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Ein Perspektivenwechsel \u2013 im Wandel<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Museen befinden sich im Wandel. Nicht nur durch die Pandemie angetrieben, strebt die Menschheit zunehmend einer Digitalisierung entgegen. So werden einige Museen schon heute virtuell nach Hause ins Wohnzimmer gebracht und erm\u00f6glichen es den Besucher*innen, Objekte digital anzufassen, mit ihnen zu experimentieren und ihre Anwendung oder Funktionsweisen zu verstehen. Fragile Objekte, die sonst hinter Glas verschlossen w\u00e4ren und keinesfalls ber\u00fchrt werden d\u00fcrften. Ein Gewinn, der nicht nur auf die Anwendungen zuhause begrenzt ist. Vielmehr laden digitale Objekte die Besuchenden des Museums vor Ort dazu ein, interaktiv und mit erh\u00f6hter Aufmerksamkeit Museumsobjekte zu erkunden. Die ver\u00e4nderte Farbgebung des digitalen Objekts beeinflusst dabei die Wahrnehmung. Riesige Projektionen k\u00f6nnen die Aufmerksamkeit der Museumsbesuchenden auf deren klitzekleinen Original-Objekte oder den Fokus auf mit dem Auge kaum sichtbare Teilbereiche des Objekts lenken. So k\u00f6nnen aber auch bestimmte Materialeigenschaften farblich unterst\u00fctzt \u00a0werden, wie beispielsweise bei der rotierenden Punktewolke.<\/p>\n<div id=\"attachment_2893\" style=\"width: 633px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2893\" class=\"wp-image-2893\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/grau_silber_gold-300x80.png\" alt=\"\" width=\"623\" height=\"166\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/grau_silber_gold-300x80.png 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/grau_silber_gold-1024x274.png 1024w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/grau_silber_gold-768x205.png 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/grau_silber_gold-676x181.png 676w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/grau_silber_gold.png 1036w\" sizes=\"auto, (max-width: 623px) 100vw, 623px\" \/><p id=\"caption-attachment-2893\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 3: Die Tonscherbe als 3D-Grauwertbild, die scharfen Bruchkanten lassen auf ein hartes Material schlie\u00dfen, Rendering der Tonscherbe zum Imitieren von Silber und Gold.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_2897\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2897\" class=\"wp-image-2897 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Siegburger_steinzeug_organisch-300x224.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Siegburger_steinzeug_organisch-300x224.png 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Siegburger_steinzeug_organisch-1024x766.png 1024w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Siegburger_steinzeug_organisch-768x574.png 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Siegburger_steinzeug_organisch-676x505.png 676w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Siegburger_steinzeug_organisch.png 1292w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-2897\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 4: Organisch anmutende Darstellung der Tonscherbe.<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">Trotz einiger Jahrhunderte im rauen Wesergrund gebettet und unerbittlichen Witterungsbedingungen ausgesetzt, weist die Tonscherbe relativ scharfe Bruchkanten auf. Das liegt an der H\u00e4rte des Materials. Nehmen wir mal an, wir w\u00fcssten nicht, um welches Material es sich bei der Scherbe handeltee und betrachteten allein die Kontur der Scherbe, ohne Farbgebung \u2013 wir w\u00fcrden wahrscheinlich vermuten, es handelte sich um einen harten, spr\u00f6den Gegenstand. Vielleicht sogar metallisch?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nat\u00fcrlich ist es durch das Rendering auch m\u00f6glich, vermutete Eigenschaften zu beeinflussen und einen Gegenstand anders wirken zu lassen. So k\u00f6nnen die digitalen Licht- und Schatteneinstellungen kombiniert mit geschickt gew\u00e4hlten Oberfl\u00e4cheneigenschaften die Tonscherbe weicher aussehen lassen. Das Ergebnis mutet dabei fast einer organischen Struktur an. Andererseits kann die Oberfl\u00e4che durch das gew\u00e4hlte Rendering auch eher grob und schroff wirken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_2892\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2892\" class=\"wp-image-2892 \" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/glas_kohle_ton-300x84.png\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"140\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/glas_kohle_ton-300x84.png 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/glas_kohle_ton-1024x286.png 1024w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/glas_kohle_ton-768x215.png 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/glas_kohle_ton-676x189.png 676w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/glas_kohle_ton.png 1156w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><p id=\"caption-attachment-2892\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 5: Vielf\u00e4ltige Renderm\u00f6glichkeiten der Tonscherbe: Glas, Kohle &amp; spr\u00f6des, grobes Tonmaterial.<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Spiel zwischen Originalobjekt und seinem Digitalisat l\u00e4sst somit Raum f\u00fcr Interpretation und \u00f6ffnet neue Wege, komplexere Funktionsweisen der historischen Ausstellungsst\u00fccke zu verstehen. Doch Vorsicht! Hier lauert die Gefahr f\u00fcr Missinterpretationen. Durch die Farbgestaltung k\u00f6nnten die digitalen Objekte von ihrem Originalobjekt gegebenenfalls losgel\u00f6st und mit diesem nicht mehr in Verbindung gebracht\u00a0 werden. Vor allem bei sehr abstrakten Darstellungsweisen k\u00f6nnte dies der Fall sein. Ein schmaler Grat zwischen der Erzeugung von Aufmerksamkeit und Wagnis zum Verlust des Bezuges zum Originalobjekt. Es stellt sich zudem die Frage, welchen Stellenwert wir dem Digitalisat zukommen lassen. Ist das Digitalisat ein digitaler Zwilling, lediglich die digitale Kopie eines Originals, eine Erg\u00e4nzung oder ein g\u00e4nzlich neu erschaffendes Objekt?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ein fach\u00fcbergreifendes Forschungsgebiet, das \u00fcber die Grenzen des MINT-Bereiches geht und die philosophisch-anmutenden Fragen aufwirft: Was ist real, was digital? Was ist nur eine andere Darstellungsform? Was eine Kopie? Und wie w\u00fcrde ein Objekt bezeichnet werden, das durch einen 3D-Druck vom digitalen wieder zu etwas physisch Anfassbaren wird?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><div id=\"kgvid_kgvid_2_wrapper\" class=\"kgvid_wrapper kgvid_wrapper_auto_left kgvid_wrapper_auto_right\">\n\t\t\t<div id=\"video_kgvid_2_div\" class=\"fitvidsignore kgvid_videodiv\" data-id=\"kgvid_2\" data-kgvid_video_vars=\"{&quot;id&quot;:&quot;kgvid_2&quot;,&quot;attachment_id&quot;:&quot;2857&quot;,&quot;player_type&quot;:&quot;Video.js v8&quot;,&quot;width&quot;:&quot;640&quot;,&quot;height&quot;:&quot;360&quot;,&quot;fullwidth&quot;:&quot;true&quot;,&quot;fixed_aspect&quot;:&quot;vertical&quot;,&quot;countable&quot;:true,&quot;count_views&quot;:&quot;start_complete&quot;,&quot;start&quot;:&quot;&quot;,&quot;autoplay&quot;:&quot;false&quot;,&quot;pauseothervideos&quot;:&quot;true&quot;,&quot;set_volume&quot;:&quot;1&quot;,&quot;muted&quot;:&quot;false&quot;,&quot;meta&quot;:true,&quot;endofvideooverlay&quot;:&quot;&quot;,&quot;resize&quot;:&quot;true&quot;,&quot;auto_res&quot;:&quot;automatic&quot;,&quot;pixel_ratio&quot;:&quot;true&quot;,&quot;right_click&quot;:&quot;on&quot;,&quot;playback_rate&quot;:&quot;false&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Titelbildanimation&quot;,&quot;skip_buttons&quot;:[],&quot;nativecontrolsfortouch&quot;:&quot;false&quot;,&quot;locale&quot;:&quot;de&quot;,&quot;enable_resolutions_plugin&quot;:false}\" itemprop=\"video\" itemscope itemtype=\"https:\/\/schema.org\/VideoObject\"><meta itemprop=\"embedUrl\" content=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/?attachment_id=2857&amp;videopack%5Benable%5D=true\"><meta itemprop=\"contentUrl\" content=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Titelbildanimation.mp4\"><meta itemprop=\"name\" content=\"Titelbildanimation\"><meta itemprop=\"description\" content=\"Video\"><meta itemprop=\"uploadDate\" content=\"2022-01-12T12:38:47+01:00\">\n\t\t\t\t<video id=\"video_kgvid_2\" playsinline controls preload=\"metadata\" width=\"640\" height=\"360\" class=\"fitvidsignore video-js kg-video-js-skin\">\n\t\t\t\t\t<source src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Titelbildanimation.mp4?id=2\" type=\"video\/mp4\" data-res=\"720p\">\n\t\t\t\t<\/video>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<div style=\"display:none\" id=\"video_kgvid_2_meta\" class=\"kgvid_video_meta kgvid_video_meta_hover \">\n\t\t\t\t<span class=\"kgvid_meta_icons\"><\/span>\n\t\t\t\t<span id=\"video_kgvid_2_title\" class=\"kgvid_title\">Titelbildanimation<\/span>\n<\/div>\n\t\t<\/div><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Bleibt auf dem Laufenden:<\/strong> Immer am letzten Freitag eines jeden Monats wird auf dem Instagram-Account des Schifffahrtsmuseums (@Leibnizdsm) ein R\u00e4tsel mit einer digitalen Vorstellung eines neuen Objektes\u00a0 ver\u00f6ffentlicht, das zum Bestaunen und Verwundern einl\u00e4dt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Quellen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Dornbusch, Johann Baptist: <em>Die Kunstgilde der T\u00f6pfer in der abteilichen Stadt Siegburg und ihre Fabrikate. Mit Ber\u00fccksichtigung von anderen bedeutenden rheinischen T\u00f6pferniederlassungen, besonders von Raeren, Titfeld, Neudorf, Merols, Frechen, H\u00f6hr und Grenzhausen. Ein Beitrag zur Geschichte des Kunsthandwerkes am Niederrheine.<\/em> Heberle, K\u00f6ln 1873.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Rother, A. : Ergebnisse der chemischen Analyse von Steinzeug aus dem Rheinland. TT &#8211; Results of the chemical analysis of stoneware from Rhineland, 1992 Berliner Beitr\u00e4ge zur Arch\u00e4ometrie<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Titanium_dioxide\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Titanium_dioxide<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Berg, Ina: Looking through pots: recent advances in ceramics X-radiography, 2008 Journal of Archaeological Science<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/www.dsm.museum\/en\/research-and-science\/research-projects\/digital-materialities-virtual-and-analogue-forms-of-exhibition\">https:\/\/www.dsm.museum\/en\/research-and-science\/research-projects\/digital-materialities-virtual-and-analogue-forms-of-exhibition<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/www.iwm-tuebingen.de\/www\/en\/forschung\/projekte\/projekt.html?name=DigiMat\">https:\/\/www.iwm-tuebingen.de\/www\/en\/forschung\/projekte\/projekt.html?name=DigiMat<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">https:\/\/www.uni-bremen.de\/mapex\/aktuelles\/news\/maritime-materialien-museal-erfahrbar-machen-pressemitteilung-deutsches-schifffahrts-museum-von-thomas-joppig<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Bildquellen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Siegburger Kanne: Arch\u00e4ologisches Museum Hamburg, CC BY-SA 3.0 de, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=21059040<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Alle anderen Visualisierungen: Pia G\u00f6tz, MAPEX Bremen, &#x70;&#x69;&#97;g&#x6f;&#x65;&#116;&#122;&#64;&#x75;&#x6e;&#105;&#45;b&#x72;&#x65;&#109;en&#x2e;&#x64;&#101;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">erstellt mit<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Visualisierungs-Software: Dragonfly ORS 2021.3 \u2013 <a href=\"https:\/\/www.theobjects.com\/index.html\">https:\/\/www.theobjects.com\/index.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Pia G\u00f6tz\u00a0 In einem der letzten Artikel haben wir euch das Prinzip der Computer Tomographie vorgestellt. Das MAPEX an der Uni Bremen durchleuchtet Objekte mithilfe von R\u00f6ntgenstrahlung, analysiert und wertet die Ergebnisse aus. Mithilfe der Computer Tomographie begeben wir uns im neuen Artikel auf eine Zeitreise. Wir enth\u00fcllen Verborgenes aus der Vergangenheit, ziehen Erkenntnisse [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":12867,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[419009,852763,1010174],"tags":[125543,125550,852950,852825,852831],"class_list":["post-2890","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-materialwissenschaften","category-materialwissenschaften-de","category-materialwissenschaften-de-2","tag-3d","tag-3d-druck","tag-computer-tomographie","tag-ct","tag-materialeigenschaften","post-preview"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2890","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12867"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2890"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2890\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2923,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2890\/revisions\/2923"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2890"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2890"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2890"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}