{"id":2138,"date":"2021-07-12T18:32:20","date_gmt":"2021-07-12T16:32:20","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/?p=2138"},"modified":"2021-08-31T09:01:11","modified_gmt":"2021-08-31T07:01:11","slug":"bei-den-wilden-schachbrettblumen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/2021\/07\/12\/bei-den-wilden-schachbrettblumen\/","title":{"rendered":"Bei den wilden Schachbrettblumen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2155\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_173732-Kopie-e1626111527578-300x141.jpg\" alt=\"\" width=\"860\" height=\"404\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_173732-Kopie-e1626111527578-300x141.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_173732-Kopie-e1626111527578-768x361.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_173732-Kopie-e1626111527578-676x318.jpg 676w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_173732-Kopie-e1626111527578.jpg 992w\" sizes=\"auto, (max-width: 860px) 100vw, 860px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong><span style=\"font-size: 12pt\">Es gibt Leben au\u00dferhalb von ZOOM &#8211;\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 12pt\">Wir schre<\/span>iben bereits das Jahr 2 n. C. (\u201enach CoViD\u201c). Es ist das dritte Semester, das unter Pandemiebedingungen stattfindet. 17 Monate ist es her, dass die letzten regul\u00e4ren Vorlesungen noch im H\u00f6rsaal stattgefunden haben. Vor 15 Monaten durften die letzten Studierenden ohne spezielle Erlaubnis ein Unigeb\u00e4ude betreten. Seitdem haben uns Distanzunterricht, Vorlesungen und Seminare \u00fcber ZOOM und ein Auf und Ab von Schlie\u00dfungen aller m\u00f6glichen Bereiche des \u00f6ffentlichen Lebens voll im Griff. Mit dem Fortschreiten der Impfkampagne ist zwar ein Licht am Horizont in Sicht, aber die Zukunft ist dennoch unsicher, denn SARS-CoV-2 ist immer wieder f\u00fcr eine \u00dcberraschung gut.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Vor kurzem kam eine<\/span> <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/bildung\/neue-studie-distanzunterricht-gerade-mal-so-effektiv-wie-sommerferien-a-fc990780-c9e2-427f-bf6b-2c59b7b5cedb?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\">Studie<\/a> <span style=\"color: #000000\">zu dem Ergebnis, dass der Distanzunterricht an den Schulen so effektiv war wie Sommerferien \u2013 also nichts gebracht hat. Dass eine entsprechende Untersuchung \u00fcber die Situation an den Universit\u00e4ten vermutlich zu einem \u00e4hnlichen Ergebnis k\u00e4me, r\u00e4umt die Universit\u00e4t indirekt in Form gro\u00dfz\u00fcgiger Erleichterungen bei den Pr\u00fcfungen und den Pr\u00fcfungsfristen ein. Bremen hat in Reaktion auf die Pandemie sogar als letztes Bundesland die Langzeitstudiengeb\u00fchren abgeschafft. Man sah sich in der Lage, die Geb\u00fchren nicht mehr rechtfertigen zu k\u00f6nnen, wenn die Studierenden aufgrund der Pandemie ihre Studienzeiten nicht mehr einhalten k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Wenn der Distanzunterricht also schon ganz offiziell nichts bringt und sich statt des Wissens in den K\u00f6pfen eher die Pfunde auf der Waage anh\u00e4ufen, was liegt dann n\u00e4her als einfach mal rauszugehen? Es werden zwar wieder Teile des \u00f6ffentlichen Lebens ge\u00f6ffnet, aber vielleicht m\u00f6chte der Eine oder die Andere unter den Lesenden lieber Orte aufsuchen, an denen man ganz pandemiegerecht und auf Abstand bedacht, mal alleine sein kann. Mir geht es zumindest so.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Zum Gl\u00fcck bietet der Studiengang Biologie hier reichlich Abhilfe. In einer Veranstaltung \u00fcber die Faunen Nordeuropas erfahre ich von einem magischen Ort, nicht weit weg von Bremen \u2013 dem Naturschutzgebiet Juliusplate. An diesem Ort soll eine ganz au\u00dfergew\u00f6hnliche Pflanze bl\u00fchen. Also nehme ich mein Fahrrad und mache mich auf dem Weg zu diesem Ort. Google Maps wird mich schon f\u00fchren, das Programm zeigt mir 29 Kilometer Wegstrecke an.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_2141\" style=\"width: 704px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Karte-von-Universitaet-aus.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2141\" class=\"wp-image-2141 \" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Karte-von-Universitaet-aus-300x183.jpg\" alt=\"\" width=\"694\" height=\"423\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Karte-von-Universitaet-aus-300x183.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Karte-von-Universitaet-aus.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 694px) 100vw, 694px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2141\" class=\"wp-caption-text\">Die Fahrradstrecke von der Universit\u00e4t aus \u00fcber den Hauptbahnhof und Brill \u00fcber Woltmershausen, Strom, Lemwerder bis zur Juliusplate.<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Der Weg f\u00fchrt mich von der Neustadt \u00fcber Woltmershausen und dann entlang weiter Etappen des Weserdeiches. Gerade zum Radfahren ist es eine sch\u00f6ne und gut ausgebaute Strecke, auf der ich im 14. Gang gut vorankomme.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Schon auf der ersten Fahrt bemerke ich, dass ich etwa auf der H\u00f6he von Lemwerder nicht nur die Landesgrenze, sondern anscheinend auch eine kulturelle Grenze \u00fcberschritten habe. Die Leute auf den Stra\u00dfen sind so freundlich und gr\u00fc\u00dfen mit \u201eMoin\u201c, selbst wenn ich die Menschen gar nicht kenne.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Nach etwa zwei Stunden erreiche ich schlie\u00dflich die Au\u00dfengrenzen von Berne. Dort, direkt gegen\u00fcber dem Campingplatz und neben dem F\u00e4hranleger liegt das Naturschutzgebiet Juliusplate. Auf drei Wiesen, nett unterteilt durch einige Feldwege, wachsen die einzigen <strong>Schachbrettblumen<\/strong> im Gro\u00dfraum Bremen. Willkommen im Reich von <em>Fritillaria <\/em><em>melleagris<\/em>, wie die Pflanze mit vollem Namen hei\u00dft.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_2156\" style=\"width: 413px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_174626-Kopie.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2156\" class=\"wp-image-2156 \" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_174626-Kopie-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"403\" height=\"537\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_174626-Kopie-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_174626-Kopie-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_174626-Kopie-676x902.jpg 676w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_174626-Kopie.jpg 992w\" sizes=\"auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2156\" class=\"wp-caption-text\">Eine rote Schachbrettblume in der Nahaufnahme<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Ich hatte nicht erwartet, so schnell f\u00fcndig zu werden. Doch schon von der Stra\u00dfe aus sind die dunklen Bl\u00fcten deutlich zu sehen. Am Eingang vor den Feldwegen warnen Hinweisschilder ausdr\u00fccklich davor, die Wiesen zu betreten. Ich halte mich nat\u00fcrlich an diese Regel, denn auch vom Wegesrand aus ist genug zu sehen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_2143\" style=\"width: 601px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210425_182239.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-2\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2143\" class=\"wp-image-2143 \" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210425_182239-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"591\" height=\"443\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210425_182239-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210425_182239-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210425_182239-676x507.jpg 676w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210425_182239.jpg 992w\" sizes=\"auto, (max-width: 591px) 100vw, 591px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2143\" class=\"wp-caption-text\">Schachbrettblumen, so weit das Auge reicht.<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Die Schachbrettblume ist eigentlich eine subatlantisch-mediterrane Pflanze. Das bedeutet, dass sich ihr nat\u00fcrliches Verbreitungsgebiet von der Normandie \u00fcber Mittel- und S\u00fcdfrankreich, die Vorl\u00e4nder der Alpen, \u00fcber Ungarn, Kroatien und Serbien bis nach Rum\u00e4nien erstreckt. Sie so weit im Norden anzutreffen ist ungew\u00f6hnlich. Ich habe mir sagen lassen, dass die Schachbrettblumen der Juliusplate urspr\u00fcnglich aus einem Apothekergarten entkommen seien. Es sind die nassen B\u00f6den des Naturschutzgebietes, auf denen sich die Blume so wohl f\u00fchlt. Auf den drei Wiesen d\u00fcrften zusammen etwa 10-20.000 Schachbrettblumen stehen. Nachgez\u00e4hlt habe ich nicht, aber es sind viele.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Der Apothekergarten ist schon der n\u00e4chste Hinweis. Die Schachbrettblume ist giftig. Sie enth\u00e4lt unter anderem Tulipalin, ein Stoff, welcher \u2013 der Name deutet es bereits an \u2013 auch in Tulpen vorkommt und \u00fcber seine allergene Wirkung zu einer Kontaktdermatitis f\u00fchren kann. Wer beruflich mit Tulpen zu tun hat, d\u00fcrfte das Problem kennen. Daneben enth\u00e4lt die Pflanze Imperialin, welches zu Kreislaufbeschwerden, Erbrechen, Kr\u00e4mpfen und sogar zum Herzstillstand f\u00fchren kann. Fritillin, das dritte Gift, wirkt \u00e4hnlich.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Traditionell haben Apotheker gerne Pflanzen aus allen Weltgegenden gesammelt und untersucht, ob sie vielleicht zu Heilzwecken n\u00fctzlich sein k\u00f6nnten. F\u00fcr die Schachbrettblume und ihre Inhaltsstoffe hat man bisher keine pharmazeutische Anwendung finden k\u00f6nnen. Dennoch ist es einfach eine sch\u00f6ne Blume.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Was uns gleich zum n\u00e4chsten Punkt f\u00fchrt. Die Schachbrettblume hat ihren Namen nach dem Farbmuster ihrer Bl\u00fcten erhalten. An der Juliusplate ist die h\u00e4ufigste Form die rot-violette Blume, die zusammen mit wei\u00dfen T\u00f6nen wie ein Schachbrett gemustert ist. Daneben gibt es auch rein-wei\u00dfe Bl\u00fcten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Die Schachbrettblume wird auch in G\u00e4rten gepflanzt. Jedoch geht sie auf trockenen B\u00f6den eher ein, was ihr Vorkommen begrenzt. Die wenigen Vorkommen, die es in Norddeutschland vereinzelt gibt, d\u00fcrften alle aus G\u00e4rten entkommen sein.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Die Blume w\u00e4chst gerne auf Feucht- und Nasswiesen, in Auw\u00e4ldern und Flussauen (f\u00fcr die Stadtmenschen und Nicht-Biologen: Das sind Gebiete, die regelm\u00e4\u00dfig vom Fluss \u00fcberflutet werden). In Deutschland gilt sie als stark gef\u00e4hrdet und steht unter Schutz. Dabei sind die gr\u00f6\u00dfte Bedrohung das Verschwinden eben jener Feuchtgebiete und der \u00fcberm\u00e4\u00dfige N\u00e4hrstoffeintrag durch die Landwirtschaft. Trockene Sommer \u00fcbersteht die Pflanze oft nicht. In ihrer eigentlichen Heimat hingegen, im mediterranen Raum, ist die Pflanze nicht selten. 1993 wurde die Schachbrettblume von der \u201eStiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung zum Schutze gef\u00e4hrdeter Pflanzen\u201c zur \u201eBlume des Jahres\u201c gek\u00fcrt. Eine Auszeichnung, welche diese sch\u00f6ne Pflanze durchaus verdient hat.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Die Schachbrettblume ist eine Lichtpflanze. Das bedeutet, dass im vollen Sonnenlicht am besten gedeiht und Schatten gar nicht vertr\u00e4gt. Sie bl\u00fcht im Fr\u00fchjahr, bevor die Gr\u00e4ser an H\u00f6he gewinnen und das ganze Areal \u00fcberwuchern. Die Vermehrung erfolgt \u00fcber Samen und Brutzwiebeln. Hummeln und Bienen sind wichtige Best\u00e4uber. Mehrfach kann ich emsige Hummeln beim Sammeln von Nektar beobachten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Auch f\u00fcr die menschliche Rast ist im Naturschutzgebiet gesorgt. Es gibt einen Tisch und zwei B\u00e4nke. Weil kaum jemand da ist und die wenigen Besucher ohnehin spazieren gehen, kann ich dort in Ruhe meinen Tee genie\u00dfen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Das Naturschutzgebiet Juliusplate macht auf mich insgesamt einen gut gepflegten Eindruck. Entlang der Wege stehen mehrere Informationstafeln, zum Beispiel zu dort vorkommenden Graureihern und zu den einzelnen Landschaftsformen und deren Nutzung. F\u00fcr ein Areal, das insgesamt nur eine Seitenl\u00e4nge von einigen hundert Metern umfasst, ist das schon ziemlich fortschrittlich.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Mit vielen sch\u00f6nen Fotos im Gep\u00e4ck mache mich dann gegen Abend wieder auf die Heimreise. Bei Lemwerder \u00fcberquere ich die Grenze und verlasse die \u201eMoin\u201c-Zone mit den freundlichen Eingeborenen und komme wieder nach Bremen, wo die Leute eher irritiert und genervt reagieren, wenn man sie auf der Stra\u00dfe gr\u00fc\u00dft. Ich bin wieder zu Hause.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">An den folgenden Wochenenden fahre ich immer wieder zur Juliusplate und kann die Entwicklung der Vegetation gut beobachten. Nach den Schachbrettblumen zeigen sich andere Bl\u00fctenpflanzen, bevor die Gr\u00e4ser kniehoch alles \u00fcberdecken. Das Gebiet ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Ab n\u00e4chstem Fr\u00fchjahr im April werden die Schachbrettblumen wieder zu sehen sein. N\u00e4heres dazu in der Fotostrecke.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Wer \u00fcbrigens kein botanisches Fachbuch dabei hat, der kann auch komfortable Programme zur Pflanzenbestimmung benutzen. F\u00fcr Android kann ich die kostenlosen Programme<\/span>\u00a0<a href=\"https:\/\/floraincognita.com\/de\/\"><u><strong>Flora Incognita<\/strong><\/u><\/a> <span style=\"color: #000000\">der Technischen Universit\u00e4t Ilmenau und des Max-Planck-Instituts f\u00fcr Biogeochemie sowie das global verteilte Gemeinschaftsprojekt<\/span> <a href=\"https:\/\/plantnet.org\/en\/\"><u><strong>Pl@ntNet<\/strong><\/u><\/a> <span style=\"color: #000000\">empfehlen. Einfach mit dem Smartphone die Pflanze fotografieren, das Bild in das Programm laden und die Datenbank liefert Vorschl\u00e4ge f\u00fcr den Namen. Auch<\/span> <a href=\"https:\/\/www.inaturalist.org\/\"><u><strong>iNaturalist<\/strong><\/u><\/a> <span style=\"color: #000000\">der California Academy of Sciences und der National Geographic Society ist ein sehr m\u00e4chtiges, dennoch kostenfreies Bestimmungsprogramm. Der<\/span> <a href=\"https:\/\/www.pflanzen-bestimmung.de\/\"><u><strong>Krautfinder<\/strong><\/u><\/a> <span style=\"color: #000000\">von Arnulf Schultes ist f\u00fcr einen monatlichen Beitrag verf\u00fcgbar.<\/span><\/p>\n<h1 style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Quellen:<\/span><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Botanische Informationen \u00fcber die Schachbrettblume:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/botanikus.de\/informatives\/giftpflanzen\/alle-giftpflanzen\/schachblume\/\"><u>https:\/\/botanikus.de\/informatives\/giftpflanzen\/alle-giftpflanzen\/schachblume\/<\/u><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Die Auszeichnung \u201eBlume des Jahres\u201c:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/loki-schmidt-stiftung.de\/projekte\/blume-des-jahres-2021\/alle-blumen-des-jahres\/1993-schachblume.html\"><u>https:\/\/loki-schmidt-stiftung.de\/projekte\/blume-des-jahres-2021\/alle-blumen-des-jahres\/1993-schachblume.html<\/u><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">N\u00e4heres zum Naturschutzgebiet Juliusplate:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Juliusplate_(Naturschutzgebiet)\"><u>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Juliusplate_(Naturschutzgebiet)<\/u><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Eine aufschlussreiche Studie \u00fcber die Wirksamkeit des Distanzunterrichts in Schulen:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/bildung\/neue-studie-distanzunterricht-gerade-mal-so-effektiv-wie-sommerferien-a-fc990780-c9e2-427f-bf6b-2c59b7b5cedb?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\"><u>https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/bildung\/neue-studie-distanzunterricht-gerade-mal-so-effektiv-wie-sommerferien-a-fc990780-c9e2-427f-bf6b-2c59b7b5cedb?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE<\/u><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #000000\">Fotostrecke<\/span><\/h2>\n<div id=\"attachment_2141\" style=\"width: 634px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Karte-von-Universitaet-aus.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-3\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2141\" class=\"size-full wp-image-2141\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Karte-von-Universitaet-aus.jpg\" alt=\"\" width=\"624\" 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title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2154\" class=\"size-full wp-image-2154\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_173615-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"992\" height=\"744\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_173615-Kopie.jpg 992w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_173615-Kopie-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_173615-Kopie-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_173615-Kopie-676x507.jpg 676w\" sizes=\"auto, (max-width: 992px) 100vw, 992px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2154\" class=\"wp-caption-text\">Rote und wei\u00dfe Schachbrettblumen.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_2153\" style=\"width: 686px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_172800-Kopie.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-10\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2153\" class=\"size-large wp-image-2153\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_172800-Kopie-768x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"676\" height=\"901\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_172800-Kopie-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_172800-Kopie-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_172800-Kopie-676x902.jpg 676w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_172800-Kopie.jpg 992w\" sizes=\"auto, (max-width: 676px) 100vw, 676px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2153\" class=\"wp-caption-text\">Eine einzelne Schachbrettblume im Gras.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_2151\" style=\"width: 686px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_174141-Kopie.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-11\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2151\" class=\"size-large wp-image-2151\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_174141-Kopie-768x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"676\" height=\"901\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_174141-Kopie-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_174141-Kopie-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_174141-Kopie-676x902.jpg 676w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_174141-Kopie.jpg 992w\" sizes=\"auto, (max-width: 676px) 100vw, 676px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2151\" class=\"wp-caption-text\">Schachbrettblumen im prallen Sonnenschein. Gut zu erkennen ist das namensgebende Muster der Bl\u00fctenbl\u00e4tter.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_2149\" style=\"width: 686px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_153522.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-12\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2149\" class=\"size-large wp-image-2149\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_153522-768x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"676\" height=\"901\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_153522-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_153522-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_153522-676x902.jpg 676w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_153522.jpg 992w\" sizes=\"auto, (max-width: 676px) 100vw, 676px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2149\" class=\"wp-caption-text\">Au\u00dferirdisches Gew\u00e4chs? Oder ein gekappter Weidenbaum?<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_2152\" style=\"width: 686px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_155933.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-13\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2152\" class=\"size-large wp-image-2152\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_155933-768x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"676\" height=\"901\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_155933-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_155933-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_155933-676x902.jpg 676w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210428_155933.jpg 992w\" sizes=\"auto, (max-width: 676px) 100vw, 676px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2152\" class=\"wp-caption-text\">Ein mit Flechten bewachsener Stein am Weserufer. Flechten sind eine symbiotische Lebensform aus einen Pilz und Algen. Sie z\u00e4hlen zu den Pioniergew\u00e4chsen, die eine freiliegende Fl\u00e4che als erstes besiedeln. Manche Flechten wachsen auf dem Stein, w\u00e4hrend andere sogar in den Stein eindringen k\u00f6nnen. Dabei geben sie organische S\u00e4uren ab, mit deren Hilfe sie N\u00e4hrstoffe aus dem Stein l\u00f6sen. Mit der Zeit werden die Flechten den Stein aufl\u00f6sen und zerbr\u00f6seln lassen. Damit bilden sie eine wichtige Grundlage f\u00fcr die Bildung von Boden, in welchem sp\u00e4ter h\u00f6here Pflanzen ihre Wurzeln schlagen k\u00f6nnen. Flechten wachsen langsam mit bekannter Geschwindigkeit. In der Lichenometrie misst man die Ausdehnung der einzelnen Flechtenkolonien und kann damit berechnen, wie lange eine Felsfl\u00e4che schon frei an der Oberfl\u00e4che liegt. Flechten sind sehr archaische Lebensformen, die aber f\u00fcr das Leben auf der Erde eine entscheidende Rolle \u00fcbernehmen. Wir blicken hier auf den wahren Herrscher des Planeten. I bow to thee, Mylord!<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_2148\" style=\"width: 1002px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_152757.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-14\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2148\" class=\"size-full wp-image-2148\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_152757.jpg\" alt=\"\" width=\"992\" height=\"744\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_152757.jpg 992w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_152757-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_152757-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_152757-676x507.jpg 676w\" sizes=\"auto, (max-width: 992px) 100vw, 992px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2148\" class=\"wp-caption-text\">Die Fault\u00fcrme des Kl\u00e4rwerks Seehausen. Hier laufen Bremens braune Str\u00f6mungen zusammen.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_2147\" style=\"width: 1002px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210425_202143.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-15\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2147\" class=\"size-full wp-image-2147\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210425_202143.jpg\" alt=\"\" width=\"992\" height=\"744\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210425_202143.jpg 992w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210425_202143-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210425_202143-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210425_202143-676x507.jpg 676w\" sizes=\"auto, (max-width: 992px) 100vw, 992px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2147\" class=\"wp-caption-text\">Hinweise auf M\u00e4\u00e4\u00e4harbeiten am Weserdeich.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_2150\" style=\"width: 1002px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_163613.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-16\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2150\" class=\"size-full wp-image-2150\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_163613.jpg\" alt=\"\" width=\"992\" height=\"744\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_163613.jpg 992w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_163613-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_163613-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210427_163613-676x507.jpg 676w\" sizes=\"auto, (max-width: 992px) 100vw, 992px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2150\" class=\"wp-caption-text\">Ersch\u00f6pfte M\u00e4\u00e4\u00e4harbeiter beim Rasten.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_2146\" style=\"width: 686px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210425_192352.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-17\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2146\" class=\"size-large wp-image-2146\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210425_192352-768x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"676\" height=\"901\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210425_192352-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210425_192352-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210425_192352-676x902.jpg 676w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/20210425_192352.jpg 992w\" sizes=\"auto, (max-width: 676px) 100vw, 676px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2146\" class=\"wp-caption-text\">Verbirgt der Ortsname Hinweise auf eine streits\u00fcchtige Vergangenheit der Bewohnenden?<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_2157\" style=\"width: 1002px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Schachtelhalme.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-18\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2157\" class=\"size-full wp-image-2157\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Schachtelhalme.jpg\" alt=\"\" width=\"992\" height=\"744\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Schachtelhalme.jpg 992w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Schachtelhalme-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Schachtelhalme-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/scienceblog\/files\/Schachtelhalme-676x507.jpg 676w\" sizes=\"auto, (max-width: 992px) 100vw, 992px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2157\" class=\"wp-caption-text\">Schachtelhalme, die sich zwischen der Pflasterung des Weserdeiches ihre Bahn brechen. Schachtelhalme geh\u00f6ren zu den Farnpflanzen. Im Zeitalter des Karbon, lange vor den Dinosauriern, wuchsen riesige Schachtelhalmb\u00e4ume bis zu 30 Meter in den Himmel und bedeckten gro\u00dfe Teile der damaligen S\u00fcmpfe. Heute gibt es nur noch eine einzige Gattung (Equisetum) mit insgesamt 15 Arten. Es sind Orte wie dieser, wo diese urt\u00fcmlichen Pflanzen weitgehend unbemerkt lauern und geduldig auf eine Gelegenheit warten, um erneut die Herrschaft \u00fcber die Erde zu \u00fcbernehmen.<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt Leben au\u00dferhalb von ZOOM &#8211;\u00a0Wir schreiben bereits das Jahr 2 n. C. (\u201enach CoViD\u201c). Es ist das dritte Semester, das unter Pandemiebedingungen stattfindet. 17 Monate ist es her, dass die letzten regul\u00e4ren Vorlesungen noch im H\u00f6rsaal stattgefunden haben. Vor 15 Monaten durften die letzten Studierenden ohne spezielle Erlaubnis ein Unigeb\u00e4ude betreten. 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