{"id":6,"date":"2019-05-16T20:05:44","date_gmt":"2019-05-16T18:05:44","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sarah\/?p=6"},"modified":"2019-05-16T20:05:44","modified_gmt":"2019-05-16T18:05:44","slug":"inklusion-in-schulen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sarah\/2019\/05\/16\/inklusion-in-schulen\/","title":{"rendered":"Inklusion in Schulen"},"content":{"rendered":"<p>1. Benennen Sie bitte die f\u00fcr Sie zentralen theoretischen Aspekte aus der Vorlesung und<br \/>\nbegr\u00fcnden Sie die Auswahl.<\/p>\n<p>Die prozentuale Verteilung der F\u00f6rderbedarfe von Kindern und Jugendlichen war f\u00fcr mich pers\u00f6nlich sehr erstaunlich und unvorhergesehen. Im Schuljahr 2016\/2017 wurden bundesweit die F\u00f6rderbedarfe von Kindern und Jugendlichen mit diagnostiziertem sonderp\u00e4dagogischen F\u00f6rderbedarf ermittelt. Der F\u00f6rderschwerpunkt <strong>Lernen<\/strong> machte mit 36,5% den mit Abstand gr\u00f6\u00dften Teil aus, was ich bei weitem nicht erwartet h\u00e4tte. F\u00fcr mich stellt sich daher die Frage, woran das wohl liegen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem erstaunlich finde ich, dass der Anteil an Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mit sonderp\u00e4dagogischem F\u00f6rderbedarf, die an Allgemeinen Schulen unterrichet werden, so immens angestiegen ist, n\u00e4mlich von 18,4% im Schuljahr 2008\/2009 auf 37,7% im Schuljahr 2015\/2016.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2. Betrachten Sie bitte Ihre bisherigen Erfahrungen an Schulen im Gemeinsamen Unterricht und reflektieren Sie kritisch folgende Fragen:<\/p>\n<p>a. Wie w\u00fcrden Sie ihre Erfahrungen im Hinblick auf die theoretischen Aspekte aus der Vorlesung einordnen? (z.B. Modelle von Behinderung, \u201einkludierende Exklusion\u201c).<\/p>\n<p>Wenn ich an meine Schulzeit zur\u00fcckdenke ist mir besonders eine Situation im Ged\u00e4chtnis geblieben. Und zwar hatte eine damalige Klassenkameradin von mir einen schweren Unfall und war deshalb vor\u00fcbergehend \u00fcber einige Monate auf einen Rollstuhl angewiesen. Da unser Unterricht vorwiegend im 1. Stock stattfand und unsere Schule nicht \u00fcber Fahrst\u00fchle verf\u00fcgte, \u00e4nderte die Schulleitung dutzende Stundenpl\u00e4ne, damit der Unterricht meiner Klasse in R\u00e4ume verlegt werden konnte, die sich allesamt im Erdgeschoss befanden. Zwar kann ich mich daran erinnern, dass dies \u00fcber einige Monate lang immer wieder zu Verwirrungen f\u00fchrte, da der Unterricht st\u00e4ndig in neue R\u00e4ume verlegt wurde, allerdings hat sich nie einer meiner Mitsch\u00fcler bzw. Lehrer dar\u00fcber beschwert.<\/p>\n<p>b. Welchen Meinungen zur Inklusion sind Ihnen im Praktikum\/in Praxiserfahrungen an Schulen, insbesondere zu der Frage der Inklusion von SuS mit sonderp\u00e4dagogischem F\u00f6rderbedarf an Gymnasien, begegnet und welche Auffassung vertreten Sie selbst?<\/p>\n<p>Da ich noch kein Praktikum an einer Schule absolviert habe, kann ich hierbei nur von Erfahrungen aus meiner eigenen Schulzeit erz\u00e4hlen. Ich habe, soweit ich mich erinnere, nur gute Erfahrungen mit dem Thema Inklusion gemacht. Vor allem in der Grundschulzeit kann ich mich an einige Mitsch\u00fclerinnen und Mitsch\u00fcler erinnern, die eine Lese- und Rechtschreibschw\u00e4che gehabt haben, darunter auch eine gute Freundin von mir. Sie wurden deshalb aber keineswegs von anderen Mitsch\u00fclern ausgegrenzt oder irgendwie anders behandelt. Meine Freundin hat dann im Unterricht meist Arbeitsbl\u00e4tter bekommen, die vom Niveau her wahrscheinlich eher f\u00fcr eine niedrigere Klassenstufe vorhergesehen waren. Sitzengeblieben ist sie deshalb aber nicht. Mit ein wenig mehr individueller F\u00f6rderung durch die Lehrer, aber auch durch die Mitsch\u00fcler, hat sie trotzdem bei den gemeinsamen Klassenarbeiten mitgeschrieben.<\/p>\n<p>c. Was sind ihrer Meinung nach die gr\u00f6\u00dften Chancen und Herausforderung der schulischen Inklusion?<\/p>\n<p>Ich f\u00e4nde es wichtig, dass Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit einer Beeintr\u00e4chtigung, dieselben Chancen bekommen wie andere, ihre St\u00e4rken zu zeigen und einen anerkannten Abschluss zu machen, insofern das m\u00f6glich gemacht werden kann. Eine Herausforderung l\u00e4ge hierbei nat\u00fcrlich bei den Lehrern, da dies mehr Zeit und Aufwand bedeuten w\u00fcrde um einen gemeinsamen Unterricht erm\u00f6glichen zu k\u00f6nnen. Nichtsdestotrotz kann dies auch eine Chance f\u00fcr Mitsch\u00fcler sein, selbst einmal die Erfahrung zu machen, einem Klassenkamerad unter die Arme zu greifen, wenn man dazu in der Lage ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>3. Formulieren Sie eine Beobachtungaufgabe f\u00fcr zuk\u00fcnftige Praktika. Entweder zur schulischen Inklusion oder zur beruflichen Inklusion bzw. zum \u00dcbergang Schule-Beruf.<\/p>\n<p>Inwiefern sind Mitsch\u00fcler selbst in der Lage, einem benachteiligtem Klassenkamerad bei einer Aufgabe zu helfen oder ihn in eine Gruppenarbeit sinnvoll zu integrieren?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Benennen Sie bitte die f\u00fcr Sie zentralen theoretischen Aspekte aus der Vorlesung und begr\u00fcnden Sie die Auswahl. Die prozentuale Verteilung der F\u00f6rderbedarfe von Kindern und Jugendlichen war f\u00fcr mich pers\u00f6nlich sehr erstaunlich und unvorhergesehen. 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